Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

 Das Themenarchiv
(Update 17.2.26)
 rauskuck-Archiv
(nach Datum)
  rauskuck:    
Was soll das?
  rauskuck,   
What's that?
¤¤¤

           rauskuck vom Dienstag, 24.2.2026           

   Täglich upgedatet: 

rauskuck-Extra zu Putschversuch, Bürgerkrieg
und Völkermord in Sudan

¤¤¤             

Beitrag

Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
Afrika
Kongo (DRC) / Ruanda

Die Armee hat in Rubaya (Nord-Kivu) einen Anführer der ruandischen M23, Willy Ngoma, mit einem Drohnenangriff getötet. Die M23 sprechen von einem "Massaker an Zivilisten". Bei BBC-FoA Infos aus Kinshasa von Emery Makumeno.

B 6
Sudan

Meldung: die RSF haben den Ort Misteriha in Nord-Darfur mit Raketen angegriffen und u.a. das dortige Krankenhaus zerstört. Mindestens 28 Zivilisten wurden getötet.    

A 1/2
Nigeria

Ahmed Idris berichtet aus Kano über Auswirkungen von Unsicherheit (ständige Überfälle von kriminellen Banden und Jihadisten) und geschlossenen Grenzen auf die Wirtschaft und den Handel in der Sahel-Region.

A 2
           
 Nahost 

Iran

Auch AJE berichtet kurz über die erneuten Proteste an iranischen Universitäten.

Euronews meldet, daß die USA einen weiteren Flugzeugträger im östlichen Mittelmeer stationiert haben. Der nächste Angriffskrieg der USA wird in etwa zwei Wochen erwartet. 

A

E

1

1

Israel / Palästina / Gaza

Erneut heftige Regenfälle und Überschwemmungen in Gaza. - Ein Bericht über den Radiosender Zaman FM, der in Gaza-City wieder auf Sendung gegangen ist.

A zus.5
         

Israel / Palästina / Westbank

Meldung: in Susya (bei Hebron) haben Nazisiedler mehrere Wohnhäuser von Einheimischen in Brand gesteckt und die Bewohner mit Tränengas angegriffen.

A 1/2

Amerikas

Trump

Donald hält seine "Rede zur Lage der Nation" im Kongress. Die längste "State of the Onion" aller Zeiten, der übliche Mix aus Selbstbeweihräucherung, Lügen und rassistischer Hetze. Jeder vernünftige Mensch hat vorher das Haus verlassen, seine Getreuen applaudieren zu jedem seiner schwachsinnigen Sätze, immer wieder Sprechchöre "USA! USA!". Außer CNN haben auch die anderen relevanten Sender den Dreck live übertragen.

C 117
Trump

Jon Stewart ("The Daily Show") über Donalds Kriegsdrohungen gegen den Iran. Seine Leute behaupten mal wieder, der Iran stehe kurz vor der Produktion von Atomwaffen. Seltsamerweise hat Donald vor sechs Monaten noch behauptet, er habe Irans Atomanlagen vollständig zerstört. (Jeweils OT) Außerdem zu Donalds Reaktion auf das Urteil des Supreme Court gegen seine Strafzölle. Und dann hat Donald noch verkündet, daß er ein Lazarettschiff nach Grönland schickt. Abgesehen davon, daß dieses dort nicht gebracht wird (eher könnten die USA ein dänisches Lazarettschiff benötigen), liegen beide fraglichen Schiffe zur Zeit fahrunfähig auf der Werft.  ¤

CC 11
         
Trump

Nachtrag vom 20.2.: Nachdem der Supreme Court Donalds willkürliche Strafzölle für verfassungswidrig erklärt hat, überzieht Donald, sichtlich erregt, die Richter mit einer wüsten Tirade von Beleidigungen. U.a. nennt er sie "Trottel" und "Schoßhunde der Demokraten" - weil sie sich weigern, seine Schoßhunde zu spielen. Gleich danach verkündet er, er werde nun alle Länder mit einem einheitlichen Strafzoll von 10 % belegen, den er am nächsten Tag auf 15 % erhöht. Teil des Live-OT bei CNN. 

C 37

Europa

Ukraine

Vierter Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine. Obwohl es eigentlich nichts Neues zu berichten gibt, ausführliche Berichte bei allen Sendern. Hier ein Beitrag von AJE, der u.a. die Zahlen der getöteten Soldaten abschätzt: in der Ukraine ca. 140.000, auf russischer Seite ca. 325.000. Dazu kommen in der Ukraine zigtausende Zivilisten. Russlands Regime gibt inzwischen zu, daß es seine Kriegsziele nicht erreicht hat, und beschuldigt die Ukraine, Trumps "Friedensgespräche" zu sabotieren.

A 5
Ökologie
Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie

Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen und Bergrutschen im Süden Brasiliens. Betroffen ist vor allem die Stadt Juiz de Fora, dort werden noch etwa 50 Menschen vermisst. Es sind die stärksten Regenfälle, die es dort jemals gegeben hat.

A

1/2
Mankind & Humanity

Kapitalismus

"Arbeit ohne Sinn - Willkommen im Büro-Albtraum" - Film von John Webster. John Maynard Keynes hatte erwartet, Industrialisierung und Automatisierung würden zur 15-Stunden-Woche führen. Stattdessen arbeiten heute drei Viertel der Leute in komplett überflüssigen Verwaltungsjobs. Der Film erzählt von der Entwertung der Arbeit, von der Zerstörung der Kreativität, von einem in höchstem Maße ineffektiven (und damit zerstörerischem) Wirtschaftssystem. Mit wirklich schönen Bildern, schöner Musik, viel Humor und einigen überraschenden Fakten. Wichtige Erläuterungen von David Graeber, dem Autor von "Bullshit Jobs". Sehenswert!  ¤¤

Text von arte: "Der Dokumentarfilm führt uns hinter die glänzenden Unternehmensdfassaden und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf: Überflüssige Meetings, Papierkram und inkompetente Vorgesetzte. Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen beschädigen auf Dauer die Gesundheit. Humorvoll zeigt der Dokumentarfilm, warum wir zulassen, dass unsere Arbeitskraft vergeudet wird.
Arbeit kann erfüllend sein – im Idealfall. Doch ziemlich viele Menschen mit Bürojobs sind in ihrer täglichen Arbeit todunglücklich. Klar, man könnte einwenden, die Unzufriedenheit dieser Angestellten sei hauptsächlich ein Problem der Ersten Welt. Sie haben einen sicheren, körperlich nicht anstrengenden Beruf, der oft auch noch relativ gut bezahlt wird – und auf der Welt gibt es viele Menschen, die in weit größerem Elend leben. Aber gehört die beispiellose Verschwendung menschlicher Ressourcen nicht trotzdem zu den großen Dramen unserer Zeit?
"Arbeit ohne Sinn" erforscht die Gründe dafür, warum hochbezahlte Managerinnen und Manager so gerne Phrasen dreschen, abstrusen Managementmethoden folgen und zum Wohl der Aktionärinnen und Aktionäre das Betriebsklima vergiften.
Laut einer Untersuchung von Gallup bemühen sich nur 13 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, ihren Job gut zu machen. 64 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dagegen ist ihr Job gleichgültig, sie wollen nur mit einem Minimum an Aufwand einigermaßen gut durch den Tag kommen. Ganze 25 Prozent der Angestellten arbeiten gegen die Firma, bei der sie angestellt sind, weil sie ihre Tätigkeit hassen. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber der Trend lässt sich überall auf der Welt beobachten.
Dass sie in ihrer Arbeit keinen Sinn finden können, macht viele Menschen sogar krank. In der Dokumentation berichten Patientinnen und Patienten mit Burnout von ihren Erfahrungen. Eingeordnet und kommentiert werden deren Aussagen vom verstorbenen Anthropologen und Aktivisten David Graeber und der in Berkeley ansässigen Pionierin der Burnout-Forschung, der Psychologin Christina Maslach."

arte

 

 

 

 

 

79

 

 

 

 

 

Dieudonné

In Frankreich hatte die Regierung 2014 ein Auftrittsverbot gegen den Komiker Dieudonné M'bala M'bala verhängt, wegen angeblich antisemitischer Aussagen. Jetzt ist durch die Veröffentlichung der Epstein-Akten herausgekommen, wer damals dahintergesteckt hat, nämlich Ariane de Rothschild, die frühere Chefin des damaligen Präsidenten Macron. Das erklärt jedenfalls Dieudonné selbst.

P

3

                                                                              erstellt am 25.2.26  um 15:15 Uhr

Der rauskuck von vorgestern    Stellenangebot:
Rauskucker/in gesucht
 
Sender-Schlüssel
rauskuckers Blog (inaktiv)
rauskucker bei Bluesky

           Hinweise zum copyright :

Alle Bilder und Texte unter dieser Domain sind entweder von mir oder als Zitat zu erkennen oder durch einen Link mit dem Original verbunden.

Jeder darf meine Bilder und Texte benutzen und zitieren - aber bitte mit Quellenangabe oder Direktlink auf diese Seite. Und bitte einen kurzen Hinweis per E-Mail an mich schicken.

Eine Nutzung meiner Texte zu kommerziellen Zwecken (d.h. Geldverdienen) ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Oder auf englisch: 

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported License.


Anregungen, Kritik, Anfragen, Ermunterungen sowie Spott und Hohn bitte 

per E-Mail an :  volkmar(Punkt)dantzer(Ätt)nord(Minus)com(Punkt)net  (neu!)

Verantwortlich: Volkmar Dantzer, Bremerhaven

Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.