Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

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(Update 3.5.23)
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           rauskuck vom Sonnabend, 27.5.2023           


   Täglich upgedatet: das

rauskuck-Extra zum Putschversuch in Sudan

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Beitrag

Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
Afrika
Sudan

In Khartum ist erstmals seit Wochen ein Flugzeug des WFP mit Hilfsgütern gelandet. Weiter Kämpfe u.a. in Khartum und in Darfur. Bei AJE Infos aus Omdurman von Hiba Morgan und Gespräch mit Aicha Elbasri (Ex-Sprecherin der UN-Mission in Sudan) über den Rauswurf des UN-Beauftragen Volker Perthes. Bei Sky News berichtet Yousra Elbagir aus einem Flüchtlingslager in Tschad. Aussagen von Geflüchteten über den Terror der RSF gegen die "nicht-arabische" Bevölkerung in Darfur.  ¤

A,Sky,arj,E zus.15
           
Ruanda '94

Catherine Soi berichtet aus der Völkermord-Gedenkstätte in Nyange, die an der Stelle gebaut wurde, wo bis 1994 die Kirche stand, in der die Hutu-Nazis unter Anführung des damaligen Polizisten Fulgence Kayishema am 15.4.94 mehr als 2000 Tutsis ermordeten. Hinterher haben sie das Gebäude mitsamt den Leichen mit Bulldozern planiert. Zwei Überlebende schildern das Massaker. Auch bei TV5 ein Bericht aus Nyange.  ¤

A,JA

zus.5
           
 Nahost 

Israel / Palästina

Die 170 Bewohner eines Beduinendorfs bei Ramallah geben auf. Wegen des ständigen Terrors benachbarter israelischer Siedler brechen sie ihr Dorf ab, in dem sie seit mehr als 40 Jahren gelebt haben, und ziehen in eine der palästinensischen Armensiedlungen. Die leere Fläche wird anschließend sofort von isrelischen Nazis besetzt. Nida Ibrahim berichtet.

A 3
         

Israel Palästina - Essentials

(Nachtrag vom Vortag) "Re: Israel im Griff der Rechten  - Siedlerbewegung auf dem Vormarsch" - Reportage von Karsten Gravert über Israels Nazisiedler im besetzten Palästina und ihre Rolle in Israels rechtsextremer Regierung. - Falls sich jemand fragt, warum ich diese Leute hier immer "Nazisiedler" nenne: der Film verdeutlicht es und lässt die israelischen Nazis selbst ihre zutiefst rassistische und kriminelle Weltsicht erklären. Nette, gebildete, kultivierte Leute, die sich völlig sicher sind, daß sie die Auserwählten sind, denen dieses Land (und zwar auch die jetzt noch von Palästinensern bewohnten Gebiete) ganz allein gehört. Wer dort sonst noch leben will, muß ein Terrorist sein. Sie schikanieren die Bewohner des Landes, spionieren ihre Nachbarn aus, melden deren "illegale" (das heißt nicht von ihnen selbst genehmigten) Neubauten, die der israelische Staat dann abreißen lässt, bauen ihre eigenen (illiegalen) Festungen immer weiter aus und lassen sie sich von diesem Staat genehmigen, in dessen Regierung mehrere von ihnen nun das Sagen haben. Einer von ihnen sagt, 80 bis 90 Prozent der Siedler "in Judäa und Samaria" seien "Rechte". Auch bei den Protesten der israelischen Demokratiebewegung werden die Siedler und ihre Regierung als "Faschisten" bezeichnet. -  Der Film ist dringend sehenswert, auch weil er es gar nicht nötig hat, irgendetwas zu kommentieren: die Nazis sprechen ganz frei heraus alles selber aus. Ihre Verachtung des Rechtsstaats und des Völkerrechts, ihren blanken Rassismus, ihre Bereitschaft, den Gegner auszulöschen. Dem gegenüber die Stimmen von Palästinensern, die sehr sachlich und mit politischem Weitblick ihre - verzweifelte - Lage schildern. Einziger Kritikpunkt: der Kommentar spricht von einem "Konflikt zwischen Juden und Muslimen". Die (angebliche) Konfession der Nazis ist aber irrelevant, und auch sehr viele Palästinenser sind keine Muslime.  ¤¤

Hier nochmal der Text von arte: "Israel hat seit ein paar Monaten eine rechts-religiöse Regierung. Benjamin Netanjahu ist eine Koalition mit radikalen Vertretern der Siedlerbewegung eingegangen. Sie wollen ein jüdisch dominiertes "Eretz Israel", ein Großisrael, in dem sie das Sagen haben. Was bedeutet das für den blutigen Konflikt mit den Palästinensern im Westjordanland und Ost-Jerusalem?
Naomi Linder Kahn ist eine von rund 700.000 jüdischen Siedlerinnen und Siedlern –Israelis, die entgegen internationalem Recht in den Gebieten wohnen, die der Staat im Sechstagekrieg 1967 erobert hat. Die gebürtige Amerikanerin lebt seit den 80er-Jahren in Givat Zeev, einer Siedlung im Westjordanland, die sie mit der biblischen Bezeichnung „Judäa und Samaria“ nennt. Die fünffache Großmutter arbeitet für „Regavim“. Eine NGO, gegründet vom Finanzminister und radikal rechten Siedler Bezalil Smotrich. Sie beobachtet Neubauten in der „Area C“, dem israelisch kontrollierten Teil des Westjordanlands. Sobald Palästinenser dort eine Garage, einen Friedhof oder eine Schule errichten, wird das von Regavim vor Gericht gebracht. Oft folgt die Zerstörung der Bauten. Jüngster Fall: Das Beduinendorf Khan al-Ahmar, das womöglich abgerissen werden soll. Seit dem Regierungswechsel hat die Gewalt im Westjordanland zugenommen. Palästinensische Attentäter schlagen zu – radikale Siedler üben Rache. Im Februar wurden zwei Israelis im palästinensischen Huwara erschossen, woraufhin hunderte Siedler in der Kleinstadt einen regelrechten Pogrom veranstalteten. Ein Palästinenser starb. Die Armee schaute zu. Finanzminister Smotrich forderte, dass Huwara „ausgelöscht“ werden solle. Der Bürgermeister von Huwara will den Angriff in Israel vor den Obersten Gerichtshof und auch vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. Die Regierung baut vor: Zukünftig sollen die Entscheidungen des Gerichtshofs vom Parlament überstimmt werden können. Für viele Israelis ein großer Schritt in Richtung Autokratie."

arte

 

 

 

 

 

 

 

32

 

 

 

 

 

 

 

   (Video?)    

Europa

Ukraine

Russland beschwert sich über eine Reihe von ukrainischen Gegenangriffen, u.a. auf Industrieanlagen in Belgorod und eine Ölraffinerie bei Moskau. Angeblich wurden zwei ukrainische Langstrecken-Cruise-Missiles abgefangen. - Bei AJE Einschätzungen von Patrick Bury (Militärexperte) zur erwarteten ukrainischen Gegenoffensive, und ein Bericht über ukrainische Piloten mit sehr alten Mil-Hubschraubern. - Der oberste General der Ukraine hat ein Video veröffentlicht, in dem er ankündigt, die Gegenoffensive stehe unmittelbar bevor. Bericht dazu von Fred Pleitgen (CNN). - Nach dem russischen Angriff auf ein Krankenhaus in Dnipro spricht Präsident Zelensky von einer "reinen Greueltat". Der ICC hat Ermittler an den Tatort geschickt. Bei CNN berichtet Sam Kiley von dort. - In der Nacht greift Russland erneut Kiew mit 40 Drohnen an, die fast alle abgefangen werden. Erste Infos bei CNN.  ¤

A,C,E zus.13
Ökologie
Klima, Erderhitzung / Demonstrationen

Bei einer Aktion von "Extinction Rebellion" in Den Haag haben 7000 Leute eine Autobahn blockiert. Die Polizei geht mit Wasserwerfern gegen die Leute vor und verhaftet 1500.

A,E

zus.2
         

                                                                                                    erstellt am 28.5.23  um 17:10 Uhr

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