Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie #5                                                  

Die meiner Meinung nach zur Zeit beste Darstellung der Weltlage und des nötigen Auswegs habe ich bei der "Initiative Ökosozialismus" gefunden. Speziell in der Broschüre "Ökosozialismus oder Barbarei. Eine zeitgemäße Kapitalismuskritik" (unten auf der Seite gibt's die ganze Broschüre als .pdf)  (Links aktualisiert.) 

  Klima #1   Klima #2  Klima #3  Klima #4

    (letzter Eintrag 21.10.20)

2.8.20

In Kalifornien gibt es bei Los Angeles erneut große Waldbrände. Infos von Rob Reynolds.

A

3

           
5.8.20

Waldbrände in Südfrankreich (bei Marseille ist ein Campingplatz mit hunderten Autos und Wohnwagen abgebrannt), in Italien und Russland.

ht,E

zus.3
9.8.20

Gespräch mit dem Meeresbiologen Hans-Otto Pörtner (AWI Bremerhaven, Mitglied des IPCC)), der als "radikale" Maßnahme gegen Erderhitzung und Artensterben vorschlägt, weltweit 30 Prozent aller Land- und Meeresflächen der menschlichen Nutzung zu entziehen. Konkret sollten z.B. in Europa die Moore renaturiert werden.

b&b

7

10.8.20

Neue britische Studie über das Abschmelzen des Schelfeises rund um die Antarktis.

B

2
13.8.20

In Kalifornien brennen rund um Los Angeles weiter riesige Brände in den seit Jahren ausgedörrten Wäldern.

B

2
15.8.20

Deutschland erlebt den dritten Dürresommer in Folge und im Moment auch die längste Hitzeperiode, die es jemals im August gab (hier an der Nordsee nun acht Tage mit mehr als 30 Grad). Über die Folgen für Mensch und Umwelt ist bisher wenig zu hören. Hier aber ein Bericht über das Waldsterben. Durch die Dürre sterben großflächig die Nadelwälder ab und werden von Schwärmen von Borkenkäfern kahlgefressen. Erschreckende Bilder aus dem Harz. Meist werden die toten Bäume gefällt und es bleibt eine Steppe zurück. Teilweise läßt man die Bäume aber auch stehen, damit sich dort wieder ein Mischwald bilden kann.

ht

2
17.8.20

Im Death Valley in Kalifornien ist eine neue globale Rekordtemperatur gemessen worden: 54,4 Grad.

A,E

zus.1
18.8.20

 

Ein Bericht über den beginnenden Kampf ums Wasser in Deutschland. Im dritten Dürresommer sinken überall die Grundwasserstände. Bäche und Seen fallen trocken, Wälder vertrocknen, und Wasserwerke streiten mit Maisbauern um die Entnahme von Grundwasser. Bei den Gartenbesitzern sieht jeder die Schuld beim Nachbarn, der einen noch größeren Swimmingpool hat.

Der korrupte Bauernverband jammert wegen der Dürre und fordert mehr Geld. Einige Bauern zeigen (was Biobauern schon immer praktiziert haben): daß man mit veränderten Anbaumethoden (kein Pflügen, flache Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte bzw. Gründüngung) den Humus vermehren und damit mehr Feuchtigkeit im Boden halten kann. Guter Bericht von Andreas Clarysse, und guter Kommentar von Justus Kliss.

frontal21

 

TT

11

 

5

           
18.8.20

Trotz aller Bekenntnisse zum Klimaschutz hat die Bundesregierung den Ausbau der Windenergie gestoppt und damit 40.000 sinnvolle Arbeitsplätze vernichtet. Niemand weiß, warum sie das tut.

frontal21

10

19.8.20

Wochenlang andauernde extreme Regenfällen in Südchina. Der Yangtze hat einen Rekordpegel erreicht und ist an vielen Stellen weit über die Ufer getreten. Durch die Überschwemmungen sind mehrere Weltkulturerbestätten in Gefahr, die Millionenstadt Chongqing steht teilweise unter Wasser, 130.000 Menschen wurden von dort fortgebracht.

A,E

zus.3

           
19.8.20

Im Norden und im Süden von Kalifornien gibt es weiter zahlreiche Waldbrände. Bisher sind insgesamt mehr als 120 km2 Wald und mehr als 50 Wohnhäuser abgebrannt. Infos aus Los Angeles von Rob Reynolds.

A

3

20.8.20

Neue Erkenntnisse über das Abschmelzen des grönländischen Eisschildes, das sich immer mehr beschleunigt. Weder die Meldung bei AJE noch der kurze Bericht bei der BBC bringen den wesentlichen Punkt auf den Punkt: die Forscher vermuten, daß auf Grönland inzwischen der Kippunkt überschritten wurde, das heißt: der Schmelzprozeß verstärkt sich selbst und würde auch nicht mehr aufhören, wenn die Temperaturen nicht weiter steigen würden.

A,B

zus.2

20.8.20

In Kalifornien sind zigtausende Menschen auf der Flucht vor den über 360 Wald- und Buschbränden. Bericht und Infos von Rob Reynolds.

A,E

zus.6

     
20.8.20

Vier Aktivistinnen von "Fridays for Future", darunter Greta Thunberg, treffen sich in Berlin mit Kanzlerin Merkel. Über konkrete Ergebnisse ist nichts bekannt.

nam,E

zus.4

21.8.20

Nach Messungen des AWI sind letztes Jahr auf Grönland 532 km3 Eis verloren gegangen, soviel wie nie vorher. (Bis in die 90er-Jahre war der Wert recht stabil bei 150 km3, was damals noch durch den Zuwachs des Eises in der Antarktis ausgeglichen wurde. Seitdem steigt der Eisverlust immer schneller an.) Erläuterungen bei AJE und bei Euronews von Ingo Sasgen (AWI Bremerhaven). Leider wird nicht weiter auf die Frage eingegangen, ob der Kippunkt überschritten wurde. (Bei Euronews wird das zwar kurz erwähnt, aber falsch erklärt.)

A,E

zus.7
           
21.8.20

Das Ausmaß der Brände in Kalifornien hat sich innerhalb eines Tages verdoppelt. Hunderte Häuser sind abgebrannt, bisher sechs Menschen umgekommen. Infernalische Bilder. Donald Trump überlegt laut, ob man Kalifornien dafür "zahlen" lassen solle, weil die ja seine Ratschläge - trockenes Laub und Äste wegfegen - nicht befolgt haben.  ¤

B,ht

zus.4
22.8.20

Mehr über die verheerenden Waldbrände in Kalifornien. Gouverneur Newsom bittet Nachbarstaaten sowie Kanada und Australien um Hilfe. Wegen der Coronagefahr wollen viele Leute nicht in die Notunterkünfte. Durch den Qualm ist die Luft zeitweise kaum noch zu atmen.

A,TS

zus.4
           
23.8.20

Nach einer britischen Studie sind weltweit in 30 Jahren insgesamt 28.000 km3 (bzw. 28 Billionen Tonnen) Eis verloren gegangen 

Sky

2

23.8.20

In Kalifornien brennen jetzt etwa 600 einzelne Wald- und Buschbrände, auf insgesamt 4000 km2. (Nicht 3000 m2, wie der Euronews-Sprecher meint.)

B,E zus.3
23.8.20

Zwei Hurrikane haben kurz nacheinander die Insel Hispaniola getroffen und in der Dom. Rep. und in Haiti sowie auf Puerto Rico schwere Verwüstungen und Überschwemmungen angerichtet. Beide sind nun auf dem Weg Richtung US-Südküste. 

B

3

23.8.20

Offenbar ist auch in Amazonien der Schalter gekippt: das Feuchtgebiet Pantanal im Süden Brasiliens, das bisher von den Sekundärregenfällen des Regenwaldes feucht gehalten wurde. ist dieses Jahr ausgetrocknet. Die kleinen Feuer von Bauern zur Waldrodung breiten sich unkontrolliert aus, und nun gibt es auch dort riesige Waldbrände. Dieses Jahr wurden dort bisher 17.000 km2 Wald vernichtet. Bericht von Matthias Ebert.  ¤

WS

6

           
24.8.20

Weiter mehrere hundert Waldbrände in Kalifornien, darunter der zweitgrößte und der drittgrößte Brand in der Landesgeschichte. Über 800 Häuser wurden zerstört, 250.000 Menschen mußten flüchten. Einige fangen an zu merken, daß dies eine neue Normalität ist. Bericht von Rob Reynolds.  ¤

A

3

           
25.8.20

Infos von Rob Reynolds aus Los Angeles über die katastrophalen Waldbrände. Dabei sind auch 1200 Gebäude abgebrannt. San Francisco ist momentan die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit.

A

4
25.8.20

Durch das Rekordhochwasser des Jangtse hat der Drei-Schluchten-Staudamm seine maximale Füllhöhe erreicht. Die enormen Überschwemmungen konnte er nicht verhindern. Chinas Landwirtschaft wird dadurch Schäden von ca. 26 Milliarden Dollar erleiden. Katrina Yu berichtet aus Peking.

A

3
           
25.8.20

"Wassernotstand in der Lausitz" - Die Kohlekonzerne werben damit, sie würden die Tagebaue nach Verrichtung in blühende Landschaften verwandeln. In der Lausitz soll dort ein riesiger Badesee entstehen, "der Ostsee". Allerdings gibt es dank Erderwärmung dafür nun kein Wasser mehr. Und das Wasser, welches weiterhin aus den noch betriebenen Tagebauen abgepumpt wird, verseucht die Flüsse und damit das Trinkwasser der Bevölkerung. Beides war von Umweltschützern vorhergesagt worden, aber die Verantwortlichen geben sich weiter optimistisch. Irgendwie wird das alles schon klappen. - Und sonst bleiben eben Mondlanschaften. ¤

ZDF

9
26.8.20

Der Superhurrikan "Laura" bewegt sich auf die Südküste der USA zu. Es werden Flutwellen von 6 Meter Höhe erwartet, eine halbe Million Menschen in Texas und Louisiana sollen sich in Sicherheit bringen. Beeindruckende Satellitenbilder.

A

1

27.8.20

Rekordregenfälle und schwere Überschwemmungen im Sudan, in Afghanistan und Pakistan. Jeweils etwa 100 Tote.

A

1

27.8.20

Der Superhurrikan "Laura" hat sich etwas abgeschwächt und doch nicht ganz so extreme Schäden verursacht wie befürchtet. Aber große Überschwemmungen und zahlreiche zerstörte Gebäude in Texas und Louisiana. In Louisiana kam es durch den Sturm zu einem Brand in einer Chemiefabrik.

A,E

zus.7
           
28.8.20

Bericht über die schweren Zerstörungen durch die Überflutungen in Afghanistan und Pakistan.

A

2

           
30.8.20

Ein Bericht von Hiba Morgan über die katastrophalen Überschwemmungen im Sudan (u.a. durch ein Rekordhochwasser des Nil). Catherine Soi berichtet vom Baringo-See in Kenia. Der See steigt seit sieben Jahren immer weiter an, wie alle Seen im Rift-Valley, und hat hunderte km2 Ackerland überflutet. Tausende Bewohner sind auf der Flucht.

A

zus.6

                   
30.8.20

In Garzweiler demonstrieren 4000 Leute gegen den Tagebau und für den Erhalt der Dörfer. Ein paar Aktivisten haben zeitweise einen der Kohlebagger besetzt.

R,TS

zus.1
31.8.20

Durch die verstärkten Niederschläge der letzten Jahre ist der Bogoriasee in Kenia so stark angewachsen, daß er jetzt mit dem Baringosee zusammenwächst. Beide haben unterschiedliches Wasser, einer stark alkalisch, der andere neutral, und wenn sie vermischt werden, sind die beiden einzigartigen Ökosysteme bedroht. Bericht von Catherine Soi.

A

3
           
1.9.20

"Deutschland und der Klimawandel - Die Fakten von Harald Lesch" - Für Leute, die die letzten Jahre auf einem anderen Planeten verbracht haben, sicher sehr spannend. Viele längst bekannte Fakten, unsortiert und teilweise chaotisch vorgetragen, aber immer mit der passenden Kopfbedeckung. Lesch erklärt die Omega-Wetterlage und sagt daß diese durch die Erderwärmung häufiger wird, erklärt aber nicht, warum das so ist. Immer an einem relativ optimistischen Szenario orientiert. Was alles passieren "könnte" für Leute ohne Phantasie. (Es "könnte" nicht nur sein, daß die Ernteerträge um 30 % sinken - sie "könnten" auch um 100 % sinken.) Lustige Stilblüten ("Kubikliter"). Und natürlich ständig das große "Wir". (Keine Ahnung, wer das ist.) Naja, Lesch eben.

ZDF 43
1.9.20

Die Provinz Santa Fé im Norden Argentiniens galt einmal als "Klein-Amazonien", mit Wäldern, Feuchtgebieten und großem Artenreichtum. Jetzt herrscht auch dort seit Jahren Dürre. Dieses Jahr hat es ca. 11.000 Brände gegeben, zum Teil von Farmern gelegt, 900 km2 sind dabei abgebrannt. Bericht von Teresa Bo.

A

3
           
2.9.20

Meldung: laut offiziellen Angaben ist die Zahl der Waldbrände in Amazonien dieses Jahr zurückgegangen. Ein Wissenschaftler der brasilianischen Waldbehörde widerspricht dem und sagt, daß die Zahl erneut gestiegen ist, auf den höchsten Stand seit mehr als 10 Jahren.

A

1/2
5.9.20

Tausende Waldbrände in Amazonien und im Pantanal. Die Umweltbehörden können dank Bolsonaro kaum noch etwas gegen Brandrodungen tun. OT: "Ich werde das Krebsgeschwür der Umweltorganisationen töten!" Bericht von Matthias Ebert

TS

2
             
5.9.20

Hiba Morgan berichtet aus Khartum über die beispiellosen Überflutungen durch das Nilhochwasser und enorme Regenfälle im Sudan.

A

3
5.9.20

"Hotspots" - Reportage von Stuart Ramsay aus Nassau (Bahamas) nach der totalen Zerstörung durch den Hurrikan Dorian vor einem Jahr.  ¤

Sky

22
5.9.20

In England haben Aktivisten von "Extinction Rebellion" zwei Druckereien blockiert, in denen der Klimaleugner Murdoch seine Lügenblätter drucken läßt. Vier Zeitungen, darunter das Massenblatt "Sun" und die "Times", konnten nicht ausgeliefert werden.

A,Sky,E

zus.6
           
5.9.20

Afshin Rattansi ("Going Underground") spricht mit Prof. Noam Chomsky u.a. über den "Global Green New Deal". (NNA)*  ¤

RT

28

           
6.9.20

Die Waldbrände in Kalifornien breiten sich wieder schneller aus. Auf einem Campingplatz im Sierra-Nationalpark waren 220 Menschen vom Feuer eingeschlossen und mußten mit Hubschraubern ausgeflogen werden. Der Westen der USA erlebt eine extreme Hitzewelle, überall werden neue Rekordtemperaturen erreicht.  ¤

A,B,C

zus.10
                 
6.9.20

"The dark side of green energy" - Film über die neuen Umweltprobleme durch Windräder, Solaranlagen und Elektroautos. - (Leider NNA* - aber für Ökosozialisten ist das nichts Neues. Die Klimakrise ist kein technologisches Problem, sondern ein gesellschaftliches. Ohne einen Wechsel des Wirtschaftssystems helfen alle gutgemeinten neuen Techniken nicht aus der Not.)  (NNA)*  ¤¤

A

48
7.9.20

Berichte über die andauernden Waldbrände in Kalifornien. In diesem Jahr ist insgesamt bereits eine größere Fläche abgebrannt als jemals zuvor in einem Jahr. 

B,C

zus.7
           
8.9.20

In Kalifornien wüten weiterhin 22 größere Waldbrände, insgesamt sind bereits 9000 km2 abgebrannt, und es ist erst der Beginn der Waldbrandsaison. Bei CNN berichtet Dan Simon aus dem kleinen Ort Shaver Lake, der komplett zerstört wurde.

A,C

zus.4
           
8.9.20

Der größte Gletscher der Westantarktis, der Thwaites-Gletscher, schmilzt immer schneller ab. Britische und US-Forscher haben entdeckt, daß es an der Sohle des Gletschers ein Netz von Tunneln gibt, durch die warmes Meerwasser kilometerweit unter den Gletscher gelangt. Bericht von Justin Rowlatt. (Siehe 27.1.20)

B

3

8.9.20

Wenn ein Land, wie die Niederlande, ernsthaft aus der Kohleverbrennung aussteigen will, wird es von den Energiekonzernen auf "Schadensersatz" verklagt. Rechtsgrundlage ist der "Vertrag über die Energiecharta", ECT. Die Klagen werden vor einem außergesetzlichen "Schiedsgericht" der Weltbank in New York verhandelt, und dort bekommen meist die Konzerne recht. Durch den ETC wird die staatliche Souveränität ausgehebelt. Die Kündigungsfrist dauert für Einzelstaaten 20 Jahre.  - Die Frage ist, ob dieser Vertrag überhaupt rechtmäßig ist. Er widerspricht vermutlich dem Grundgesetz und ganz sicher dem verbindlichen Pariser Klimaschutzabkommen. Notwendig wäre, die Konzerne für die Zerstörung des Ökosystems zur Verantwortung zu ziehen.  ¤

frontal21

11

8.9.20

Der Dokumentarfilm "Die Epoche des Menschen" zeigt die hässlichen Wunden, die der Kapitalismus ins Antlitz der Erde frisst. Viele schön schaurige Bilder, viel Gerede von "Menschheit" und "Zivilisation", keine Frage nach Ursache und Verantwortung. (Da war schon "Koyaanisqatsi" ein Stück weiter.)

ktzt

6

9.9.20

Adam Parsons berichtet von Island über das rapide Abschmelzen des Vatnajøkull-Gletschers.

Sky

4

           
9.9.20

Mehr über die beispiellosen Waldbrände im Westen der USA, zusammen etwa 80 große Feuer, nicht nur in Kalifornien: in sechs Bundesstaaten, besonders in Oregon. Das Sonnenlicht gelangt kaum noch durch den Rauch, apokalyptische Bilder wie in Australien vor einem halben Jahr. Erstaunlicherweise bei den deutschen Sendern kein einziger Bericht, kein Bild, kein Wort.  ¤

A,B,C zus.27
           
9.9.20

Im Sudan gibt es die schwersten Überschwemmungen seit Menschengedenken, und das Nilhochwasser steigt immer noch weiter. Bericht von Anne Soi.

B

3

10.9.20

Entlang der gesamten US-Westküste brennen die Wälder, über 100 Brände in 12 Bundesstaaten. In Kalifornien und Oregon sind mehrere kleine Orte abgebrannt mit zusammen einigen tausend Häusern. In Oregon sind 500.000 Menschen aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Eines der Feuer in Kalifornien ist inzwischen das größte der Geschichte. - Berichte jetzt auch bei ARD und ZDF. Wettermann Özden Terli erklärt, wie die Feuerstürme sich ihr eigenes Wetter schaffen und immer neue Brände entfachen.  ¤

A,C,TS,hj,h+

zus.15

10.9.20

Durch die gewaltigen Überschwemmungen im Sudan breiten sich diverse Infektionskrankheiten aus. Bericht aus Khartum von Hiba Morgan. - Auch im Senegal und in Niger sind zahlreiche Menschen durch extreme Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Bei TV5 ein Bericht aus Niger.

A,JA

zus.5

           
11.9.20

 

Etwa 100 Waldbrände in 12 Bundesstaaten im Westen der USA, jetzt auch in Alaska. Es hat noch nie soviele große Brände gleichzeitig gegeben, darunter die drei größten Brände der Geschichte. Bisher sind allein in Kalifornien über 12.000 km2 abgebrannt. In Oregon müssen wegen der Brände mehr als 10 Prozent der Bewohner ihre Wohnorte räumen. Dutzende Menschen werden vermißt, mindestens 24 Menschen wurden bisher getötet. Die Luft ist kaum noch zu atmen. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom weist auf die Erderhitzung als Ursache hin. Inmitten einer rauchenden Wüste sagt er: "Wenn ihr der Wissenschaft nicht glaubt, glaubt ihr ja vielleicht den sichtbaren Beweisen: wir sind mitten in einem Klimanotstand."  ¤¤

Jetzt auch einige Berichte bei den deutschen Sendern, aber deutlich weniger als bei den Bränden in Australien Anfang des Jahres. Bei der ARD nur im Wetterbericht Satellitenbilder aus denen hervorgeht, daß die Qualmwolke sich zeitweise bis nach Europa ausgebreitet hat. Deshalb hier diese tiefroten Sonnenuntergänge. (Im "heute"-Video ab 9:49)

A,B,C,n,
arj,ht,TT

zus.20
               
12.9.20

Bei den Waldbränden im Westen der USA sind inzwischen über 20.000 km2 abgebrannt. Mindestens 28 Menschen wurden getötet, in mehreren Orten gelten Dutzende Menschen als vermißt. Oregon bereitet sich laut CNN auf ein "Mass facility incident" (also zahlreiche Tote) vor. Ziemlich dramatische Berichte bei CNN, und nochmal der OT von Gouverneur Gavin Newsom: "Die Debatte über den Klimawandel ist vorbei. Kommt einfach her und seht es mit eigenen Augen." Gute ausführliche Berichte auch bei Sky News. Auf deutsch weiterhin erstaunlich wenig.  ¤

B,C,Sky,R,TS,E

zus.25
                 
13.9.20

Ein kurzer OT aus Donalds Rede in Minden (Nevada). Donald erklärt, die Ursache der Waldbrände im Westen der USA sei "schlechtes Waldmanagement".

C 1
13.9.20

Weitere Berichte über die verheerendsten Brände in der Geschichte der USA, und über die Not der Leute, die vor den Flammen flüchten mußten.  ¤

A,B,C,Sky

ht,TS

zus.17

zus.4

                 
14.9.20

Weiterhin über 100 große Waldbrände im Westen der USA, vor allem in Kalifornien und Oregon. Donald Trump ist zu Besuch in Kalifornien. Bei einem Treffen mit Lokalpolitikern wird er auf die Erderwärmung angesprochen. "Es wird bald wieder kühler", die Wissenschaft wisse davon nichts. Und grinst dabei. Joe Biden reagiert darauf: man dürfe diesem Klimabrandstifter nicht noch vier Jahre Zeit geben.  ¤

A,C,Sky,
R,TT,h+

zus.18

           
14.9.20

Stuart Ramsay berichtet aus Pará (Brasilien). Der Amazonas-Regenwald brennt, noch schlimmer als letztes Jahr. Die Regenzeit ist komplett ausgefallen. Ramsay begleitet ein Team von Feuerwehrmännern. Die fünf Männer sind zuständig für ein Gebiet von der Größe Schottlands.  ¤

Sky

5

           
14.9.20

Bei den riesigen Überschwemmungen im Sudan ist ein Großteil der Getreideernte vernichtet worden. Mohammed Adow berichtet aus Khartum. - Schwere Überschwemmungen auch in Senegal. In Dakar ist die Kanalisation übergelaufen, es droht eine Ausbreitung von Seuchen. Nicolas Haque berichtet von dort.  ¤

A

5

           
15.9.20

In der Westantarktis hat der Kollaps von zwei wichtigen Eisschelfen begonnen, die bisher den Pine-Island-Gletscher und den Thwaites-Gletscher vor dem Meerwasser geschützt haben. Das Abschmelzen dieser beiden großen Gletscher wird sich dadurch weiter beschleunigen. Erläuterungen von der Klima-Expertin Hannah Safford. (Und das dürfte im Rückblick die wichtigste Meldung dieses Jahres gewesen sein, die in deutschen Medien nicht vorkam.)  ¤¤

A

4

15.9.20

Mehr über die andauernden Waldbrände im Westen der USA. Bei AJE erklärt Prof. Stefan Doerr, was es mit dem von Trump als Ursache der Brände behaupteten "Waldmanagement" auf sich hat. Dieses hat an bestimmten Stellen einen Einfluß auf die Brände, aber einen sehr geringen angesichts von jahrelanger Dürre und extremen Hitzewellen. Es sind auch einige Wälder abgebrannt, die so behandelt wurden wie Trump sich das vorstellt. - Die Tagesschau berichtet über Trumps Besuch in Kalifornien und seine erneute Leugnung des Klimawandels. - Bei den "Weltbildern" ein Bericht von Philipp Weber über Leute, die bei den Bränden alles verloren haben, und Trump, der von den Gründen dafür nichts wissen will.  ¤

A,TS,NDR

zus.11

15.9.20

Bei AJE und Euronews Berichte über die beispiellosen Brände im Pantanal (zwischen Brasilien, Paraguay und Bolivien), das eigentlich ein Feuchtgebiet ist. Die Dürre dort ist offenbar eine Folge der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Die Brände werden von Bauern gelegt, um neues Ackerland zu schaffen, geraten dann aber durch die Dürre außer Kontrolle.  ¤

A,E

zus.4
                 
16.9.20

Beim ZDF-Wetter eine Karte der Bodentrockenheit in Deutschland. Auch nach ein paar Schauern vor zwei Wochen herrscht in weiten Teilen schwere bis extreme Dürre, nun im dritten Jahr.

Beim ARD-Wetter die Karte der globalen Temperaturabweichung im August: extreme Hitze im Westen der USA und in Westsibirien. Sven Plöger weist dabei auf ein Muster hin: durch das Stehenbleiben der Jet-Strömungen gibt es auf der Nordhalbkugel sehr oft ein feststehendes Schachbrettmuster von heißen und kühleren Gebieten, mit entsprechend feststehenden Strömungsmustern. Faszinierend.  ¤

hj

TT

1/2

1

16.9.20

Die Waldbrände im Westen der USA dauern an und sorgen für katastrophale Luftverschmutzung. Rob Reynolds berichtet aus Portland.

A

3

           
16.9.20

Der Hurrikan "Sally" hat den Süden der USA getroffen und in Alabama für enorme Überschwemmungen gesorgt. Das Sturmgebiet bewegt sich kaum von der Stelle.

A

4

17.9.20

 

Nicht nur in Kalifornien brennen die Wälder. Auch in den riesigen Wäldern der sibirischen Taiga gibt es nach Dürre und einer beispiellosen Hitzewelle zahllose Waldbrände, die dort im Boden auch den Permafrost weiter auftauen. Steve Rosenberg berichtet aus Jakutien.  ¤

Und das Pantanal brennt. Es ist das erste Mal, daß es in dem Feuchtgebiet so große Feuer gibt. Die Regenzeit ist praktisch ausgefallen, Folge der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Das Pantanal ist einer der artenreichsten Lebensräume. Nun sterben ungezählte seltene Tiere in den Flammen. Bericht von Mark Lobel.  ¤

Bei den Tagesthemen berichtet Claudia Buckenmaier über den Kampf gegen die Brände in Kalifornien.

B

B

TT

5

3

3

                 
17.9.20

Mohammed Adow berichtet aus Sinjah über die riesigen Überschwemmungen im Sudan. Über 650.000 Menschen sind betroffen, die Regierung hat für drei Monate den Notstand ausgerufen.

A

2

18.9.20

Noch ein Bericht von Steve Rosenberg aus Jakutien (Ostsibirien). Dort taut überall der Permafrostboden auf, wodurch sich unzählige kleine Hügel bilden. Straßen werden unbefahrbar, Gebäude versacken. (Und anderswo zerbrechen Ölpipelines.)

B

4

           
18.9.20

Weitere Berichte über die Waldbrände im Westen der USA, von Jan Philipp Burgard und Britta Jäger. Eines der Feuer nähert sich den Vororten von Los Angeles.

TS,hj

zus.4
18.9.20

Matthias Ebert berichtet über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Im Bundesstaat Pará geraten illegale Brandrodungen außer Kontrolle, die Brände greifen auch auf die Schutzgebiete der Indigenen über. Bolsonaro spielt die Gefahr herunter. Durch die Abholzung des Regenwaldes ist auch das Feuchtgebiet Pantanal ausgetrocknet, auch dort gibt es jetzt riesige Flächenbrände.  ¤

TT

4
           
19.9.20

Mohammed Adow berichtet weiter aus Sinjah (im Südwesten des Sudan) über die riesigen Überschwemmungen, die es hier in dem Ausmaß noch nie gegeben hat. Große Landstriche sind seit Wochen überflutet, in manchen Orten sind sämtliche Häuser zerstört. Nun drohen Seuchen und eine Massenvermehrung von Malaria-Mücken.  ¤

A

3
           
19.9.20

Berichte von Monica Yanakiew und Matthias Ebert über die nie dagewesenen Flächenbrände im Feuchtgebiet Pantanal. Beide weisen darauf hin, daß die Austrocknung des Pantanal eine Folge der Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes ist. (Dieses ist einer der berühmten Kipp-Punkte des globalen Klimasystems.) Bolsonaro spielt die Gefahr herunter und behauptet, kein Land der Welt tue so viel für den Umweltschutz. Bei einem Besuch in Matto Grosso konnte sein Flugzeug wegen der Qualmwolken zunächst nicht landen.  ¤

A,TS zus.5
                 
20.9.20

Ein Bericht bei CNN über die riesigen Flächenbrände im ehemaligen Feuchtgebiet Pantanal im Süden Brasiliens und Nachbarländern.

C 2
20.9.20

Jan-Philipp Burgard berichtet über die Waldbrände in Kalifornien und die Frage, ob die Ursache nun in der Erderhitzung liegt oder im falschen Waldmanagement. Burgard meint: wohl beides, und zitiert einen alten Indianer, der erzählt, daß sie früher das Unterholz kontrolliert abgebrannt haben, damit Waldbrände keine Nahrung haben.  - Das mag in manchen Gegenden stimmen. Es sind aber auch solche leergeräumten Wälder abgebrannt. Und in regenreichen Jahren könnte gerade das Totholz große Mengen Wasser speichern.

WS

7
           
20.9.20

Fareed Zakaria ("GPS") spricht mit dem Journalisten Abrahm Lustgarten, der sich intensiv damit beschäftigt hat, wie die bevorstehende Klimakatastrophe die Wohngebiete der Menschen verändert und zu beispiellosen Wanderungsbewegungen führen wird. Ein Drittel der Menschheit wohnt in Gebieten, die bald nicht mehr bewohnbar sein werden. Er untersucht, wo die Menschen hingehen werden, einmal weltweit und dann innerhalb Nordamerikas. Bisher sind US-Bürger meist an die Küsten umgezogen oder in sonnige Gegenden wie Arizona, wo nun das Wasser knapp wird. Etwa die Hälfte der US-Bürger muß nun genau den entgegengesetzten Weg nehmen. (Daß Trump gerne Grönland den USA zuschlagen möchte, hat zwar einen anderen Grund - Bodenschätze - macht aber in diesem Zusammenhang Sinn. Die Insel wird zum Ende des Jahrhunderts einer der wenigen Orte sein, der noch Millionen von Menschen aufnehmen und ernähren kann.)

C

 

7

 

21.9.20

Nach Satellitenmessungen hat die Fläche des arktischen Meereises dieses Jahr mit 3,7 Millionen km2 den zweitniedrigsten Wert erreicht. Nur 2012 war die Fläche noch kleiner. Leider keine Angabe zum Volumen des Eises.

B

2

21.9.20

Erstmals ein Bericht auf deutsch über die katastrophalen Überschwemmungen im Sudan. Guter Bericht von Uli Gack.

ht

2

22.9.20

Durch die Überschwemmungen im Sudan sind rund 140.000 Häuser zerstört worden. Hiba Morgan berichtet aus dem Bundesstaat River Nile. 

A

3

             
22.9.20

Auf deutsch berichtet nur Euronews über das Verschwinden des Meereises in der Arktis.

E

1

           
23.9.20

 

Meldung bei CNN: das "Creek Fire" in Kalifornien brennt seit drei Wochen und ist inzwischen das größte Feuer in der Geschichte des Landes. Alleine dieses Feuer hat 1100 km2 Wald zerstört. - Bei AJE ein Beitrag von Rob Reynolds, der die weltweite Ausbreitung von Waldbränden feststellt. Der Feuerhistoriker Stephen Pyne sieht ein neues "Zeitalter des Feuers". Durch die Brände gelangen enorme Mengen Kohlenstoff in die Atmosphäre, die Erderwärmung wird weiter verstärkt, es gibt einen Rückkopplungseffekt.  ¤

Axel Storm berichtet aus den Juniper Hills bei Los Angeles. Bedrückende Bilder. Manche Leute, die bei den Bränden alles verloren haben, lieben ihren Trump immer noch, auch wenn sie feststellen, daß er "wenig für die Umwelt tut".  ¤

A,C

 

auslandsjnl

zus.4

 

7

     
23.9.20

Stuart Ramsay berichtet aus dem Pantanal (im Süden Brasiliens). Seit Monaten brennt das ehemalige Feuchtgebiet. Mindestens 36 Tierarten sind durch die Brände am Rand des Aussterbens. Allein mehr als die Hälfte der Population der ohnehin seltenen Jaguare wurde getötet. Tierschützer suchen Überlebende und versuchen, sie in Sicherheit zu bringen. Die Tümpel, in denen Kaimane leben, sind fast ausgetrocknet.  ¤

Sky

6

     
24.9.20

In Sibirien gibt es neben den Waldbränden auch riesige Brände in Torfmooren. Die Größe der Fläche ist umstritten, Greenpeace spricht von 110.000 km2. Auch wo das Feuer an der Oberfläche gelöscht wird, schwelt es oft im Untergrund weiter.

E

2

           
25.9.20

Durch die wochenlangen Regenfälle und das Hochwasser des Nil sind auch im Südsudan ganze Landstriche überflutet. Über 600.000 Menschen haben ihre Häuser verloren. Schon vorher war fast die Hälfte der Bevölkerung von humanitärer Hilfe abhängig. Ihre Lage verschärft sich nun weiter. Bericht von Hiba Morgan. 

A

3
25.9.20

In aller Welt demonstrieren wieder Menschen mit "Fridays for Future" für einen ernsthaften Klimaschutz. Wegen Corona hatte es monatelang keine Kundgebungen gegeben. Berichte nur bei den deutschen Sendern. 

R,arj,TS,hj,TT,E

zus.16
           
26.9.20

Im Rheinland versuchen einige tausend Klimaschutzaktivisten, die Kohletagebaue und Kraftwerke zu besetzen, und so wenigstens symbolisch die kriminelle Kohleverbrennung zu stoppen. Die Polizei stellt klar, daß ihr das Überleben der Menschheit weniger wichtig ist als das Interesse eines kriminellen Großkonzerns, und behindert die Aktionen mit einem Großeinsatz, wobei es immer wieder zu massiven Gewaltausbrüchen der von den Bürgern bezahlten Beamten kommt. Die TV-Berichte übernehmen großenteils die Sichtweise der staatlichen Kriminellen, die Aktivisten kommen kaum zu Wort. Besonders dumm-peinlich die Berichterstattung bei "Welt", aber die Tagesschau ist auch nicht viel besser. (Nein, die Dörfer sollen nicht "umgesiedelt" werden, RWE will sie abreißen.) Besser die Berichte bei RTL und im ZDF.

W,R,ht,TSj,E

zus.12
29.9.20

Im Norden Kaliforniens breiten sich die Waldbrände erneut stark aus. Josh Campbell berichtet aus einer komplett abgebrannten Siedlung in Santa Rosa. Bilder von brennenden Weinbergen und von einem brennenden Hotel. 

C,hj

zus.2
1.10.20

Wirtschaftsminister Altmaier tut neuerdings so, als läge die Energiewende ihm am Herzen. Tatsächlich arbeitet er weiterhin gegen die Windindustrie und die Solarindustrie. Abstandsregeln, kein Ersatz von Altanlagen, absurde Einspeisungsvorschriften sollen dafür sorgen, daß die Verbrennung von Fossilien in Deutschland weiterhin "nötig" bleibt.

Monitor

10

           
3.10.20

Ein seit Wochen über Südeuropa festhängendes Sturmtief sorgt in Norditalien und Südfrankreich mit enormen Regenmengen für Sturzfluten und schwere Zerstörungen. In der Gegend von Nizza wurden über 100 Häuser und zahlreiche Brücken von den Fluten weggespült. Die schlimmsten Überschwemmungen seit über 100 Jahren. Bisher mindestens 10 Tote, wahrscheinlich wesentlich mehr.  ¤

A,arj,ht,E

zus.8
           
4.10.20

Die Waldbrände in Kalifornien dauern an. Inzwischen sind über 6000 km2 Wald abgebrannt, mehr als jemals zuvor in einem Jahr. 

A

2

           
7.10.20

Der September '20 war der weltweit wärmste September bisher und bricht damit erneut den Rekord des Vorjahres. Bei der BBC Erläuterungen von Roger Harrabin.

B,E

zus.5
9.10.20

Bericht von Monica Yanakiew über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Nach dem Pariser Abkommen hätte Brasilien die Abholzung auf maximal 4000 km2 pro Jahr vermindern müssen. Dieses Jahr wird es dreimal soviel sein.

A

3

             
9.10.20

Nach längerer Dürre und extremen Temperaturen gibt es jetzt in den Ländern östlich des Mittelmeeres ungewöhnlich viele Waldbrände, in der Türkei, Syrien, Libanon und Israel. 

B

1

10.10.20

Das Land wird von den schwersten Überschwemmungen seit Menschengedenken getroffen. Seit Juli ist die Hälfte der Bezirke betroffen. Zigtausende, die schon auf der Flucht vor Kämpfen waren, haben erneut ihre Unterkünfte verloren. Die Ernte ist zerstört, Haustiere ertrunken. Malaria, die Masern und andere Seuchen breiten sich aus.  ¤

A 2
           
10.10.20

Noch eine Meldung und Bilder von den Waldbränden im Libanon, in Israel, Syrien und der Türkei.

A

1

10.10.20

"Mit offenen Karten: Grönland - Begehrlichkeiten im Ewigen Eis" - Geografie, Bewohner, Besiedlungsgeschichte, Autonomie, Wirtschaft, US-Militärbasis Thule, der Arktische Rat, Bodenschätze, Eisschmelze, chinesische Interessen, Ressource Süßwasser, Folgen der Eisschmelze. - Nichts über das Terrain unter dem Eis und das Aussehen Grönlands ohne Eispanzer. (In 200 Jahren wird Grönland einer der wenigen noch bewohnbaren Plätze auf der Erde sein.)

arte

12

12.10.20

Die UN haben einen Report über weltweite Naturkatastrophen veröffentlicht. Deren Zahl ist in den letzten 20 Jahren stark angestiegen und hat sich gegenüber den 20 Jahren davor fast verdoppelt. In 20 Jahren wurden Schäden von 3 Billionen Dollar verursacht. Der Report warnt, daß die Erde für Millionen von Menschen unbewohnbar wird. Gespräch darüber mit Will Nichols (Chef einer Firma für Risikoanalysen). Bei der Tagesschau eine Meldung.

A,TS

5

           
12.10.20

Als Folge der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes hat der Pegel des Flusses Paraguay einen historischen Tiefststand erreicht. Der Fluß fließt von Brasilien durch Bolivien und Paraguay bis Argentinien. Auch in Paraguay gibt es eine extreme Dürre und zahlreiche Waldbrände.

A

2

           
12.10.20

 

 

Die "Polarstern" hat ihre mehr als einjährige Arktisexpedition beendet. In Bremerhaven werden Schiff und Besatzung festlich empfangen. Expeditionsleiter Prof. Markus Rex vom AWI spricht bei einer PK und in diversen Interviews darüber, daß das Meereis am Nordpol dabei ist, zu verschwinden. Es gibt im Sommer große Lücken im Eis, und statt dickem mehrjährigem Eis nur noch dünnes brüchiges Eis. Obwohl der Schaden dort also längst eingetreten ist, meint er, "wir" hätten immer noch Zeit, die Entwicklung zu stoppen. Bei den Sendern werden seine Aussagen als dramatische Warnung verstanden. Ich halte sie für eine von einem Physiker unverantwortliche Schönfärberei.

Abgesehen davon frage ich mich, ob die Wissenschaftler das Problem mit ihren Untersuchungen nicht noch verstärken. Rex erzählt, daß die Polarstern siebenmal Besuch von Eisbrechern bekam, zur Versorgung mit Brennstoff und Lebensmitteln. Wenn ich Eis in einer Schüssel schmelzen will, muß ich es erwärmen. Ich kann den Prozess aber stark beschleunigen, indem ich das Eis mechanisch in kleine Stücke zermantsche. Rußland unterhält eine ganze Flotte von nuklear betriebenen Eisbrechern, die ständig durchs Polareis kreuzen, wohl auch zu dem Zweck, dieses möglichst schnell loszuwerden.

A,hj,TT,E

 

 

zus.10

 

 

           
14.10.20

Der September war der weltweit wärmste September seit Beginn der Messungen. Erläuterungen von Will Steffen (Klima-Experte).

Meldung: die Waldbrände in Kalifornien dauern an und bedrohen erneut Vororte von Los Angeles.

A

A

3

1/2

16.10.20

Meldung über riesige Waldbrände in Colorado, die größten in der Geschichte des US-Bundesstaats, über 650 km2 sind betroffen.

TS

1/2

16.10.20

Caren Miosga spricht mit Greta Thunberg über die Klimapolitik der EU. Das erklärte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu senken, reicht nicht, um das Pariser Abkommen einzuhalten. Mit der Physik kann man keine Kompromisse machen. Die Zeit für "kleine Schritte in die richtige Richtung" ist vorbei. FfF ist nicht gescheitert, denn es war nicht unser Ziel, allein die Welt zu verändern. Wir haben erreicht, daß das Thema jetzt auf dem Tisch ist, daß die Menschen sich endlich Gedanken machen. Was aber auch traurig ist, denn schon vorher haben Menschen aus aller Welt auf die Dringlichkeit hingewiesen, aber sie wurden nicht gehört.   ¤

TT

11

             
18.10.20

In Südostasien gibt es seit etwa einer Woche verheerende Unwetter mit Überschwemmungen und Erdrutschen. In Vietnam und Kambodscha Dutzende Tote, über 40.000 Häuser stehen unter Wasser. Nur bei AJE Kurzberichte darüber.

A

1

19.10.20

Ein Bericht über das Abschmelzen des größten Gletschers in den französischen Alpen, des "Mer de Glace".

E

3

21.10.20

In Vietnam dauern die enormen Regenfälle an. Bei den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten sind ganze Dörfer weggespült worden, mehr als 100 Menschen wurden getötet, hunderttausende haben ihre Häuser verloren.

A

2
           
       

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