Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

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(Update 30.5.26)
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           rauskuck vom Sonnabend, 20.6.2026           


   Täglich upgedatet: rauskuck-Extra zu Putschversuch, Bürgerkrieg und Völkermord in Sudan

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Beitrag

Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
Afrika
Kongo (DRC) / Afrika : Ebola

Trotz aller Bemühungen breitet sich die Ebola-Seuche im Osten der DRC weiterhin schnell aus. Ein großes Problem stellt das Misstrauen der Bevölkerung gegen ausländische Mediziner dar. Alain Uaykani berichtet aus Goma.

A 3
           
Sudan

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk ruft in einem Video die Welt auf, weitere Menschheitsverbrechen zu verhindern. Grund ist die Offensive der RSF gegen El Obeid (Nord-Kordofan). Türks Worte klingen energisch und dramatisch, er vermeidet es aber mal wieder, die Täter (die RSF) beim Namen zu nennen. Statt einer internationalen Intervention fallen ihm nur Appelle an die Unterstützer der Terroristen ein.

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 Nahost 

Iran / Israel / USA

Dritter Tag der Abmachung zwischen USA und Iran. Die "Revolutionsgarden" verkünden, daß sie wegen Israels fortgesetzter Angriffe auf Libanon die Straße von Hormuz erneut "gesperrt" haben. Laut US-Angaben ist die Meerenge weiterhin offen. Die vereinbarten Gespräche zwischen USA und Iran sollen nun am Sonntag in Genf beginnen. 

A,C zus.10

Iran / Israel / USA

Beim "Listening Post" Erläuterungen von Meenakshi Ravi zu der Abmachung zwischen USA und Iran und zu den Differenzen zwischen USA und Israel. In Israel wird das Abkommen als schwere Niederlage Netanjahus bewertet.

A 4
         

Libanon / Israel

Israels Regime weist (offenbar als Zugeständnis an Trump) die Armee an, die besetzten Gebiete im Libanon zu halten, aber keine weiteren Vorstöße zu unternehmen. Es gibt trotzdem weitere Angriffe, angeblich als Reaktion auf Widerstandsaktionen der Hisbollah. Heute mindestens 16 Tote, darunter zwei libanesische Soldaten. Nur bei AJE ausführliche Infos, sowie ein Bericht von Zeina Khodr über die enormen Zerstörungen durch Israels Angriffskrieg. Bei der BBC Bewertungen von Ori Goldberg¤

Meldung bei AJE: in Mansouri (bei Tyrus) haben israelische Soldaten vor einer Woche die berühmte Meeresbiologin und Umweltaktivistin Mona Khalil ermordet. Sie ist jetzt ihren Verletzungen erlegen.  ¤

A,B,TS,NC

zus.12
         

Israel / Palästina / Gaza

Israel hat in Gaza einen Kameramann von Al Jazeera gezielt ermordet. Der Sender protestiert gegen die gezielte Ausschaltung von Zeugen des Völkermordes.

A 1

Israel / Palästina - Essentials

"Westjordanland - Sie schießen auf Kinder " - Reportage von Philippe Levasseur und Claire Duhamel mit Aufnahmen von Überwachungskameras, die Kriegsverbrechen der Besatzungssoldaten im besetzten Palästina dokumentieren, darunter zahlreiche Morde an Kindern und Jugendlichen, Der frühere israelische Sniper Nadav Weiman kommentiert die Aufnahmen und stellt fest, daß es sich nicht um Kampfhandlungen handelt sondern um absichtliche Morde. Täter sehen die Videos als Trophäen an. O-Töne eines Nazi-Abgeordneten: "In Jenin gibt es keine Unschuldigen!" und von Naziminister Ben-Gvir: "Dieses Land gehört uns! Die Lösung ist, sie zum Auswandern zu bringen!" - Anschließend Gespräch mit dem Filmautor Philippe Levasseur¤¤

Text von arte: "Im Schatten des Krieges in Gaza verschärfte sich auch die Lage im Westjordanland: Jedes Jahr sterben dort dutzende Kinder durch die Kugeln israelischer Soldaten und Polizisten. 2025 zählten Menschenrechtsorganisationen im Westjordanland 58 getötete Minderjährige, mehr als ein Kind pro Woche, das ist ein trauriger historischer Rekord.
Hinter diesen Zahlen verbergen sich Schicksale und Namen wie Mohammed, Layla, Othman, Jad und am Boden zerstörte Familien, die nach jedem Todesfall die gleichen Versprechungen der israelischen Behörden hören: dass sie alles untersuchen werden, doch diese Untersuchungen verlaufen in den meisten Fällen im Sand.
Philippe Levasseur und Claire Duhamel sammelten und prüften Zeugenaussagen und Videos, die es ermöglichen, einige dieser Tragödien zu rekonstruieren. Weder Israels Armee noch Israels Polizei wollte zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Nur ein ehemaliger Scharfschütze der israelischen Armee brach das Schweigen. Er prangert eine mörderische Fehlentwicklung an: das Fehlen von offiziellen Untersuchungen von Seiten der israelischen Justizbehörden; die Konfiszierung der Leichen der Opfer und den Einsatz von Einheiten, die der Veteran der Armee als "Todesschwadronen" bezeichnet. Der rechtsextreme Knessetabgeordnete Yitzhak Kreuzer aber legitimiert die Erschießungen, indem er sagt: "In Jenin gibt es keine unschuldigen Kinder.“

arep

 

 

 

 

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   (Video?)    

Israel / Palästina - Essentials / Libanon

"Libanon: Wieder fliehen vor den Bomben" - Reportage von Chloé Domar und Sophie Guignon über Krieg und Vertreibung im Südlibanon.  ¤

Text von arte: "Nahida Choobi, ihr Mann Ahmad und ihre Kinder Mohamed und Mariam mussten nun schon wieder fliehen vor dem Krieg: Ihr Dorf Naqoura wurde erneut evakuiert, es liegt nur zwei Kilometer von Israels Grenze entfernt. Schon im Oktober 2023 wurde es als eines der ersten von Israels Armee bombardiert, und dann zerstört im Krieg von 2024.
Die Familie fürchtet, dass sie im Falle einer erneuten israelischen Besetzung des Südlibanon nie wieder nach Hause zurückkehren wird. Dieses Jahr fand sie Zuflucht in Jnah, südlich von Beirut. Neben ihrem Haus liegt ein Slum, in dem die Armut wohl viele Kinder wieder in die Arme der Hisbollah treiben wird. Dieser neue Krieg, der am 2. März 2026 begann, erstreckt sich weit hinaus über die von der Hisbollah, der „Partei Gottes“ kontrollierten Gebiete. Die israelische Luftwaffe attackierte mehrere Gebäude im Herzen von Beirut und in christlichen Vierteln.
Ein Viertel der libanesischen Bevölkerung musste vor den israelischen Bomben fliehen, die Libanesen organisieren sich solidarisch, um ihnen zu helfen. 45 Minuten von Beirut entfernt, in der Region Chouf, beherbergt die kleine christliche Stadt Deir el Qamar 1200 Vertriebene. Ama Tabet organisiert ihre Aufnahme in einer Schule, aber im Rathaus macht man sich Sorgen über die politischen Spannungen und Sicherheitsrisiken."

arep

 

 

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Amerikas

Bolivien

Wegen den seit Wochen andauernden Straßenblockaden von Regierungsgegnern erklärt der rechte Präsident Paz den Ausnahmezustand und schickt Soldaten gegen die Aktivisten. Meldung bei AJE, Berichte bei CNN und arte.

A,B,arj zus.5

Kolumbien

Am Sonntag ist die Präsidentschafts-Stichwahl zwischen dem Linken Ivan Cepeda und dem Faschisten Abelardo De la Espriella. Wichtigstes Thema im Wahlkampf war die "Sicherheit" und der Umgang mit Drogenbanden und Rebellengruppen. Teresa Bo berichtet aus San Carlos.

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Ökologie
Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie

Die nächste extreme Hitzewelle in Westeuropa, vor allem Spanien, Frankreich, England und Deutschland. - Wettermann Everton Fox mit Karten der globalen Erwärmung. Letztes Jahr wurden etwa 14 Millionen Menschen durch Wetterkatastrophen (Brände, Hitzewellen, Dürren, Orkane, Überschwemmungen) aus Haus und Heimat vertrieben. Arme Länder sind bei weitem am stärksten betroffen.

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3

         

                                                                                 erstellt am 21.6.26  um 19:35 Uhr

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