Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Wald und Waldzerstörung #2                                                (letzter Eintrag 14.10.17)

    Waldzerstörung #1  (bis 17.10.11)             

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
25.10.11

 

 

 

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1. "Tatort Regenwald - Undercover gegen die Holzmafia" - Reportage von Michaela Kirst über die Arbeit des Biologen und Naturschützers Alexander von Bismarck, der in Madagaskar verdeckt ermittelt, um die Handelswege von illegal in Schutzgebieten geschlagenem Edelholz nachzuweisen, die über China direkt in deutsche Musikalienhandlungen führen. - Schöner Film, wichtiges Thema. Der Hauptgrund der Waldzerstörung in Madagaskar, die Landnot der wachsenden Bevölkerung, wird aber völlig ausgeklammert.   ¤

2. "Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge" - Film von Thomas Weidenbach über angeblich neue Methoden beim Abholzen des Regenwaldes in der Republik Kongo (Brazzaville). Weidenbach ist völlig begeistert davon, daß die Holzfirmen sich dort nur das rausholen, was sich auch lohnt, also die wertvollen jahrhundertealten Riesenbäume. Beim sogenannten "selektiven Einschlag" bleibt ein degenerierter Wald zurück, der dem unbedarften Beobachter als Urwald erscheint, ist ja alles wieder grün hier, und die Gorillas mögen ja auch gerne die jungen Triebe. - Übler Propagandafilm der Holzmafia, im Gewand des "Ökooptimismus". Widerlich. Und der von sat1 eingekaufte Thomas Kausch zeigt das bei arte unter dem Spruch "vom Kongo lernen, wer hätte das gedacht."

Diese meine Einschätzung deckt sich mit der von "Rettet den Regenwald". Ausführlichere Begründung bitte dort nachlesen.

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26.10.11 Andreas Stamm berichtet darüber, wie er einen Tag lang als Baumpflanzer auf Vancouver Island (British Columbia, Kanada) gearbeitet hat. Interessant ist nicht so sehr seine Wehklage über den harten Job. Sondern die Aufnahmen des ökologischen Desasters. Der jahrtausendealte Regenwald ist mit Vollerntern komplett abgeholzt worden, zwischen den riesigen Baumstümpfen werden jetzt Nutzhölzer in Monokultur gepflanzt. Von außen gesehen wird es wieder grün, aber der Urwald ist für immer verschwunden. 

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27.10.11

"Paper Tiger" - Film von Matt Brown über die Zerstörung der letzten Urwälder auf Sumatra, die dabei stattfindende Korruption, und auch über den Widerstand von Naturschützern. Die Holzkonzerne fällen legal und illegal den Wald auch in ausgewiesenen Schutzgebieten, dann werden dort Monokulturen von Ölpalmen und Zellulosebäumen angelegt. Die riesige Artenvielfalt des Regenwaldes verschwindet so stückweise, zuerst und am deutlichsten zu sehen beim Sumatra-Tiger. Film mit erschreckenden Bilden und Erläuterungen von einheimischen und ausländischen Naturschützern , u.a. Karmila Parakkasa (WWF). Sehenswert.  (101 east)   ¤¤

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11.11.11 In Kambodscha demonstrieren einige Hundert Waldbauern gegen die Abholzung des Urwaldes von Prey Lang durch illegale Holzfäller. Das Holz wird meist nach Vietnam und China fortgeschafft. Bericht von Stephanie Scawen. 

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14.11.11 Waldzerstörung, Artensterben : Ein Bericht von Step Vaessen von einem Tiermarkt in Jakarta, wo Wildtiere aus den abgeholzten Wäldern angeboten werden, darunter auch Affen und Menschenaffen. Die Polizei kümmert sich kaum noch um den illegalen Handel.    ¤

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23.11.11 Africa investigates: "Sierra Leone: Timber!" - Sorious Samura sucht und findet die Leute, die in seinem Land die letzten Wälder abholzen lassen. Bei seinen Undercover-Recherchen stößt er auf kriminelle Unternehmer und eine Kette von korrupten Beamten, die bis hinauf zum Vizepräsidenten reicht.   ¤

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5.12.11

Andrew Harding berichtet aus dem Osten des Kongo über Bemühungen, dort den Regenwald zu retten. Eher symbolhaft zeigt er bewaffnete Ranger auf der Suche nach illegalen Holzfällern. Die größere Bedrohung durch offiziell staatlich lizensierte Holzfirmen übersieht er.

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6.12.11

 

Nachdem Brasiliens Waldschutzgesetz einen gewissen Erfolg hatte und die Abholzungsgeschwindigkeit vermindert hat, soll das Parlament auf Druck der Agrarlobby eine Aufweichung der Vorschriften beschließen. Statt Millionen Jahre alter artenreicher Urwälder will man lieber Soja-Monokulturen für den Fleischexport. Farmer, die nach dem noch gültigen Gesetz zu Strafen verurteilt wurden, sollen amnestiert werden. Berichte von Ute Brucker und Gabriel Elizondo.  ¤  

Bei "nano" dazu auch ein Gespräch mit Astrid Deilmann (WWF), sowie ein Bericht über den Indianerstamm der Surui, die ihr Land im Amazonasgebiet mit wissenschaftlicher Hilfe wieder aufforsten. Und ein Bericht über die Kahlschläge in British Columbia (Kanada) und ein paar Naturschützer, die dort die letzten Urwaldreste aufkaufen um sie vor der Vernichtung zu bewahren, auch als Keime für eine spätere Renaturierung.  ¤

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9.12.11

"The un-contacted Tribes and the Oil Threat" - Film von Fernando Lucena über die Bedrohung des Amazonas-Regenwaldes in Peru und seiner Bewohner durch westliche Ölfirmen und ihre Erfüllungsgehilfen in der politischen Elite des Landes. Sehenswerter Film, der einige Zusammenhänge aufzeigt. (Nur teilweise gesehen.)   ¤

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15.12.11

 

Eine Gruppe von (ehemaligen) Regenwaldbewohnern aus Borneo (Indonesien) besucht Deutschland. Ihre Dörfer sind in diesem Jahr von bewaffneten Banden im Auftrag der Palmölindustrie zerstört worden, ihr Wald wurde abgeholzt. Zusammen mit Naturschützern von "Rettet den Regenwald" besuchen sie jetzt Firmen, die dafür verantwortlich sind, zuerst den Importeur "Wilmar" in Brake. Dort behauptet eine Sprecherin (die zuhause wohl Schwierigkeiten haben wird, ihren Kindern noch ins Gesicht zu sehen), die Firma wisse davon nichts, habe aber einen Vermittler in der Region mit Nachforschungen beauftragt.   ¤¤

Und Leute, die mit solchen und vergleichbaren Unternehmungen ihr Geld "verdienen", wagen es, mir vorzuwerfen, ich würde nicht arbeiten.

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24.12.11

Bei "Cinepolitics" geht es um den Dokumentarfilm "If a Tree falls" von Marshall Curry, der die Geschichte der ELF (Earth Liberation Front) erzählt. Nach erfolglosen Versuchen, die Zerstörung der letzten Urwälder in den USA mit friedlichen Protesten zu stoppen, hat die Gruppe in den 90er-Jahren einige Brandanschläge auf Forstverwaltungen und Holzunternehmen verübt, bei denen aber nie ein Mensch zu Schaden kam. Erzählt aus der Sicht des Aktivisten Daniel McGowan, der noch auf sein Gerichtsurteil wegen der Anschläge wartet.  - Ausschnitte aus dem höchst sehenswerten Film, und Gespräch mit dem Londoner Aktivisten Charlie Veltch und dem Filmkritiker Neil Norman. Spannende Fragen über Terrorismus und legitime politische Gewalt.  - Die Sendung kann man bei Press-TV ansehen.   ¤¤

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4.1.12 Step Vaessen berichtet aus Ost-Kalimantan (Borneo) von Muara Tae, einem der letzten traditionell lebenden Dörfer der Dayak-Ureinwohner. Obwohl sie sich bemühen, einen offiziellen Schutzstatus für ihren Wald zu bekommen, rücken die Planierraupen und Motorsägen der Palmölindustrie immer weiter in ihren Lebensraum vor.  ¤¤

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4.1.12

Der US-Ölkonzern Chevron ist in Ecuador zu einer Strafe von 8 Milliarden Dollar verurteilt worden, wegen einer Ölverseuchung im Amazonas-Regenwald. Der Konzern erkennt das Urteil nicht an, die Kläger wollen international weitere Entschädigungsklagen erheben.

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22.1.12 Vor einem Monat sind bei Überschwemmungen und Bergrutschen auf Mindanao (Philippinen) über 1000 Menschen gestorben. Obwohl klar ist, daß die Bergrutsche eine Folge der Abholzung sind, und nur noch 10 Prozent der ursprünglichen Wälder übrig sind, geht das illegale Abholzen auch an steilen Berghängen ungestört weiter. Gesetze werden mit Korruption ausgehebelt. Der (gute) Bericht von Marga Ortigas erklärt leider nicht, wer hier abholzt, wohin das Holz geht und wer davon profitiert. ¤

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27.1.12

"Amasoya" (Teil 1) - Dokumentation von Giorgio D'Imperio und Virginie Monnet über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes um dort großflächige Monokulturen, vor allem von Sojabohnen, anzulegen.  (NNA)*

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28.1.12

Teil 2 von "Amasoya", über ökologische Folgen der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes.  (NNA)*


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17.2.12 Waldzerstörung, Raubbau, Artensterben, Ökozid : In British Columbia (Kanada) verschwinden die wilden Lachse aus den Flüssen. Die Ursache ist möglicherweise ein Virus, das sich von Fischfarmen aus ausbreitet. Staatlichen Wissenschaftlern ist von der Regierung verboten worden, darüber mit den Medien zu sprechen. Auch beim Thema Ölsande und Klimaerwärmung hat die rechtsextreme Regierung Harper offenbar Maulkörbe verhängt. Bericht von Pallab Ghosh.   ¤

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29.2.12 "The Fight for Amazonia - Raids in the Rainforest" - Film von Thomas Wortmann (Teil 1) , über die chancenlosen Versuche von staatlichen Forstaufsehern in Brasilien, das illegale Abholzen des Waldes durch Großgrundbesitzer zu stoppen.  (NNA)*   ¤

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1.3.12 Der Sarayaku-Stamm im Regenwald im Osten von Ecuador klagt vor Gericht gegen die Regierung, die im Gebiet des Stammes ausländischen Konzernen die Ölförderung erlauben will, angeblich zum Wohle des Landes. Bericht von Anand Naidoo, Gespräch mit Alejandra Vicente (Center for Justice and international law). Thema auch in der Inside Story (mit Peter Hakim, Kevin Koenig und Greg Palast - NNA*).

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7.3.12

"The Fight for Amazonia", Teil 2: "The Justice Boat" -   (NNA)*   ¤


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14.3.12

"The Fight for Amazonia", Teil 3: "The Internet Indians" - Film von Ilka Franzmann über Regenwaldbewohner, die für den Erhalt ihres Lebensraums kämpfen, nicht mehr mit Pfeil und Bogen sondern mit Kampagnen im Internet und dem Anschluß ihrer Gemeinschaften ans Netz. (Leider NNA)*   ¤

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     (Video folgt evtl noch.)    
14.3.12

 

"Green: Death of the Forests" - Film von Patrick Rouxel. Ein Film ganz ohne gesprochene Worte, der doch eine sehr traurige Geschichte erzählt über die Zerstörung der Natur, hier des Regenwaldes von Indonesien. Zunächst wunderschöne, lange ruhige Naturaufnahmen, in die sich immer mehr Bilder der Zerstörung hineinschieben, von Abholzung, Verwüstung, Tod. Auch wozu das Alles dient ist zu sehen, die Produkte in den Zapfsäulen und Supermarktregalen der reichen Länder. Erzählt wird die Geschichte von Green, einem alten Waldmenschen (Orang Utan), der aus seinem zerstörten Wald in ein modernes Krankenzimmer gebracht wird, sich an seine Welt erinnert und an die unsere, und schließlich vor Leid stirbt und in einen Plastiksack gestopft wird. Der Abspann benennt die Verantwortlichen, alle, von den Holz- Papier- und Palmölfirmen über Banken und Politiker bis zu den gedankenlosen Konsumenten.  Bitte ansehen. (Witness) (Lesenswerter Text, weiterführende Links und das Video, alles unter dem Link)  ¤¤¤  

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15.3.12

Ein Bericht von Scott Heidler über Pläne der Regierung von Malaysia, die Besitzverhältnisse auf den gigantischen Palmölplantagen neu zu regeln.

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10.4.12 In Tripa / Aceh / Sumatra / Indonesien wird gerade der letzte Lebensraum der Orang Utans abgebrannt, ein Torfsumpfwald (eigentlich Naturschutzgebiet) soll Palmölplantagen weichen. Bericht von Peter Kunz mit entsetzlichen Bildern der Zerstörung. Erläuterungen von Reinhard Behrend.   ¤¤

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19.4.12 "Amnestie für Umweltverbrechen" - Greenpeace und andere Waldschützer beobachten und dokumentieren die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Sie protestieren gegen ein neues Waldgesetz, das illegale Rodungen für Großgrundbesitzer nachträglich legalisieren soll. Auf den Kahlschlägen wird vor allem Soja für Europa und die USA in riesigen Monokulturen angebaut.

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27.4.12 Steve Chao berichtet aus Sabah (malaysischer Teil von Borneo) über den Kampf um den Schutz der letzten Urwälder. Eine Gruppe von örtlichen Naturschützern beginnt schon mit der Wiederaufforstung.

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9.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Mariana Sanchez bericht über die entsetzlichen Zerstörungen, die (illegale) Goldsucher im Amazonas-Regenwald in Peru anrichten.   ¤

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10.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Noch ein Bericht von Mariana Sanchez über Goldbergbau in Peru. Die Regierung versucht zaghaft und mit wenig Erfolg, gegen die illegalen Goldsucher in Naturschutzgebieten vorzugehen. 

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11.5.12 Artensterben  / Waldzerstörung / Raubbau : Dritter Bericht von Mariana Sanchez aus dem peruanischen Regenwald. In einer Forschungsstation päppeln Biologen Urwaldtiere (Leoparden, Faultiere, Affen, Papageien ...) auf, die in den Kahlschlägen der Goldsucher gefunden wurden. Ein Blick auf das, was dort für immer zerstört wird.   ¤

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31.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Andrew Thomas besucht die Aktivistin Miranda Gibson in ihrem Baumhaus in einem Urwald in Tasmanien, wo sie seit 6 Monaten zusammen mit anderen gegen die geplante Abholzung des Naturschutzgebiets protestiert. Anderswo auf der australischen Insel reißen Bergbauunternehmen gigantische Löcher für ihre Eisenerz- und Zinnminen in die Erde, wo früher ebenfalls einmalige Wälder standen.   ¤

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4.6.12 Waldzerstörung / Raubbau : Die kanadische Regierung will für den Ölexport nach China - das Öl stammt aus dem ökologisch verheerenden Abbau von Teersanden in Alberta - eine 11.000 km lange Pipeline bauen, u.a. quer durch Naturschutzgebiete in British Columbia. Eine Bedrohung für einmalige Ökosysteme am Land und im Meer. Bericht von Rob Reynolds aus Vancouver.

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5.6.12

Wilfried Huismann, der Autor der Dokumentation "Der Pakt mit dem Panda - Was uns der WWF verschweigt" (22.6.11), hat über die unfeinen Geheimnisse des WWF auch ein Buch verfaßt ("Schwarzbuch WWF"), gegen das der WWF mit unfeinen Mitteln vorgeht. Bericht und Gespräch mit Huismann. - Kommentar dazu in der taz: "Mit den Mitteln der Industrie"

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6.6.12

"Zapp" berichtet über das "Schwarzbuch WWF" von Wilfried Huismann und die Bemühungen des Greenwashingkonzerns, durch Druck auf Buchhändler und Grossisten die Verbreitung des Buchs zu verhindern. Schlimm, daß viele Händler dem Zensurversuch ohne Not nachgeben. Andererseits natürlich prima Werbung für das Buch.  ¤

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25.6.12   Noch ein sehr kritischer Beitrag über den Greenwashing-Konzern WWF, der laut "Schwarzbuch WWF" u.a. dem Palmölproduzenten Wilmar ein grünes Image besorgt und mit Monsanto kungelt.  (24.6.)    ¤

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27.6.12 Vorstellung des malaysischen Palmöl-Konzerns Felda, der morgen an die Börse geht (bisher Staatsbetrieb). Die Firma setzt auf Kooperation mit "unabhängigen" Einzelbauern. Daß dort, wo diese ihre Monokulturen anlegen, vorher Regenwald stand, wird im Bericht von Stephanie Scaven nicht angesprochen.

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27.6.12 150 Vertreter von Indianerstämmen haben die Baustelle des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien besetzt, sie fordern, daß ihnen gegebene Versprechen eingehalten werden (neue Häuser, Schulen usw.). Kurzbericht von Gabriel Elizondo.

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28.6.12

Nochmal ein ausführlicherer Bericht von Gabriel Elizondo über den Widerstand von Indianervölkern gegen den Bau des Belo-Monte-Dammes am Amazonas.

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28.6.12 Noch ein Bericht über den Palmölkonzern Felda und seinen Börsengang. Von Jennifer Pack, ebenso unkritisch wie der gestrige Bericht bei AJE.

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1.7.12 Naturschützer klagen den Möbelkonzern IKEA an, in Rußland geschützte Urwälder abzuholzen. Bericht von Robin Forestier-Walker. - Ikea: Wohnst du noch oder zerstörst du schon?

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12.7.12

Das UN-Büro für Verbrechensbekämpfung stellt fest, daß illegale Abholzung und illegale Giftmüllverschiebung bei den weltweiten Verbrechen auf Rang Drei kommen.

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21.7.12 Einer der letzten Urwälder in Westafrika im Westen von Cote d'Ivoire wird in rasantem Tempo abgeholzt. Laut dem Bericht von Haru Mutasa sind daran vor allem Holzköhler Schuld. Zu sehen sind allerdings auch Holzlaster, die Riesenstämme abtransportieren, sicherlich für den Export.

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29.7.12 Greenpeace hat einen Report über skandalöse Landverkäufe der korrupten Regierung von Papua-Neuguinea an internationale Konzerne veröffentlicht. Zum Abbau von Gold, Erzen etc. wurden über 50.000 km Urwald illegal enteignet und abgeholzt. Gespräch darüber mit Paul Winn von Greenpeace.

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13.9.12 "The last Frontier" - Film von David O'Shea über ein zerstörerisches Riesendamm-Projekt auf Borneo.  (101 east)  (NNA)*   ¤

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17.9.12 In Brake blockieren Naturschutzaktivisten von Robin Wood das Werk der Firma Wilmar, aus Protest gegen die Zerstörung der tropischen Wälder für den Anbau von Ölpalmen.

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8.10.12 Im Nationalpark Eifel zeigen Förster, wie sich das vielfältige Leben in einem gesunden Naturwald entwickelt. Und als Gegensatz Monotonie und zerstörte Böden in einer Fichtenplantage. Schöner, anschaulicher Bericht. Besonders gefällt mir, wie der Förster die Borke eines verrottenden Baumes gerade nicht abmacht, um die darunter lebenden Käfer zu zeigen. Das wäre für diese nämlich tödlich.   ¤

nano

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8.10.12 Bericht von Jamela Alindogan über die Abholzung der Wälder auf den Philippinen durch illegale Holzfäller. Diese bestechen Beamte und haben zahlreiche Waldschützer (Forestranger) ermordet. - Zahlen zur weltweiten Zerstörung der Regenwälder, und Gespräch mit Bustar Maitar (Forest Campaign) über die Rolle von illegalen Holzfällern.

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23.10.12

"Tödliches Palmöl - Die letzten Orang-Utans von Sumatra" - Reportage von Norbert Lübbers. Die Zerstörung der letzten Wälder auf Sumatra. Waldschützer im Kampf gegen die Korruption. Die Palmölplantagen. Eine Aufzuchtstation für Waldmenschen.   ¤¤

WDR

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15.11.12 Raubbau : Ken Burns über die große Dürre in den USA in den 1930er Jahren und die Lehren, die wir heute daraus ziehen sollten. Die Dokumentation "The Dust Bowl" von Burns läuft gerade in den USA im Fernsehen. Hier ein paar Ausschnitte.

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15.11.12

"Verloren auf Borneo" - TV-Filmkomödie von Ulli Baumann mit Hannes Jaenicke. Neben der genrebedingt blödsinnigen Story (und unnötigen Dressurtricks mit Orang Utans) auch beeindruckende und bedrückende Aufnahmen von der Abholzung des Regenwaldes und deutliche Anklagen gegen die Palmölindustrie. Ich denke: nicht nur gutgemeint, sondern sehenswert.   ¤

ARD

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15.11.12 Auch auf Sumatra läßt die Industrie mit Billigung der indonesischen Regierung den restlichen Urwald, auch in Schutzgebieten, abholzen und zerstört damit den Lebensraum des Sumatra-Elefanten.   ¤

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28.11.12

 

Bei nano ein Beitrag über die Zerstörung des Urwaldes in der Republik Kongo. Es wird zuerst die Propaganda der Holzindustrie übernommen, eine "kontrollierte" Waldwirtschaft würde den Wald nicht schädigen. (Was aber nur in Nutzwäldern gilt. Ein Urwald ist nach dem Einschlag keiner mehr. Und es werden gerade die ökologisch wichtigsten Bäume geschlagen, die jahrhundertealten Riesenbäume.) Dann aber zur Realität: die Schneisen der Holztransporter öffnen den Wald für Wilderer (bzw. die hungernde Landbevölkerung), Menschenaffen und Elefanten werden ausgerottet, Bushmeat wird zur Hauptproteinquelle. Der Film meint, dann müsse es eben mehr schwerbewaffnete Wildhüter geben. Wer die bezahlen soll, wird nicht gesagt.

Dann noch ein Beitrag über die Verarbeitung von afrikanischen Naturdenkmälern (natürlich mit FSC-Siegel) in deutschen Holzfabriken zu Furnierholzmöbeln. Auch hier wieder Industriepropaganda, nette Kontrolleure der Holzmafia gucken in Afrika nach, wo die geraubten Hölzer herkommen.  - Man hätte aus diesen Bildern auch einen kritischen, journalistisch ehrlichen und aufrüttelnden Bericht machen können. Was Fa. Danzer wohl für die Werbung bezahlt hat?

nano

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2.12.12

"Panama: Village of the Damned" - Film von Glenn Ellis und Guido Bilboa über die Zerstörung der Regenwälder in Panama durch Staudammprojekte, und über den Widerstand des Indianervolkes der Cacica in Comarca, das durch einen Damm seine Heimat verlieren soll. (P+P) (NNA)*   ¤

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5.12.12

"Der Ökoschwindel - Die Legende vom sauberen Biosprit" - Film von Thomas Kießling über die Zerstörung der Regenwälder Indonesiens für Palmölplantagen. Die Zerstörung geht weiter und hat dieses Jahr sogar noch zugenommen.  - (NNA)*   ¤

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28.12.12 Mariana Sanchez berichtet über einen Fall von "Kohlenstoff-Piraterie" in Peru. Der australische Betrüger David Nilsson hat mehrere Indianerstämme am Amazonas überredet, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihm für 100 Jahre die Kontrolle über ihre Wälder gibt. Diese Rechte verkauft Nielson auf dem weltweiten Markt der Verschmutzungsrechte. Von den versprochenen Millionenerlösen ist bei den Waldbewohnern nichts angekommen.

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3.1.13 Bolivien hat bislang noch fast 50 Prozent Waldfläche, aber auch weltweit eine der höchsten Entwaldungsraten. Während die UN ihr "REDD"-Programm zur Teilnahme am Emissionshandel propagieren, setzt die Regierung auf ein sehr umfassendes Naturschutzkonzept, das "Mutter-Erde-Gesetz". Bericht von Barbara Bonitas

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15.1.13

Die britische Anwältin Polly Higgins hat bei den UN vorgeschlagen, Ökozid, also massive Zerstörungen der Umwelt, als fünfte Kategorie von Verbrechen gegen den Frieden anzuerkennen, also als Straftatbestand im Völkerstrafrecht. Probeweise wird in London ein Prozeß durchgespielt gegen Firmenchefs, die in Kanada den Abbau von Ölsanden betreiben. (earthrise)   ¤

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20.1.13 "Tödliches Palmöl" - Norbert Lübbers berichtet aus Indonesien. Die Urwälder von Sumatra werden zerstört und durch Palmölplantagen ersetzt. Tierschützer suchen dort nach überlebenden Orang Utans und bringen sie in das letzte noch bestehende Naturschutzgebiet. ¤

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26.1.13

Der Videoclip der Woche im "Listening Post": "Man" von Steve Cutts. (Am Ende gewisse unvermeidliche Ähnlichkeiten mit den Bildern von Ron Cobb, von denen eines immer unterm rauskuck steht).    ¤¤

A

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3.2.13 "Raubbau - das Geschäft mit dem Edelholz" - Peter Schreiber besucht Pygmäen im Regenwald von Kamerun. Die leiden Hunger, weil es kaum noch Wildtiere zum Jagen gibt. Die europäischen Holzfirmen holen selektiv die wertvollsten Bäume heraus (die eben auch ökologisch am wertvollsten sind!), durch die Schneisen kommen Wilderer in den Wald (die u.a. auch wegen der europäischen Politik Hunger leiden). Es ist ein schleichender Völkermord, und niemand bringt die Verantwortlichen nach Den Haag. Von der Kultur der Pygmäen bleiben nur ein paar wunderschöne Gesänge auf Schallplatten.  ¤

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19.2.13 earthrise: "Land of the great bear" - Mei-Ling McNamara berichtet aus British Columbia (Kanada) über ein Stück Regenwald, das vor der großen Abholzung in den 90er-Jahren bewahrt wurde.

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2.3.13 In der EU gilt eine neue Verordnung, die den Import von "illegal" geschlagenen Tropenholz verbietet. Bericht von Ariane Vuckovic. (Das Problem: laut dem Bericht sind nur 20 Prozent des eingeführten Holzes betroffen. Hier werden die Holzhändler dann schon für die nötigen Konzessionen sorgen, wie bei den 80 Prozent, die aus "legalem", aber genauso zerstörerischem Raubbau stammen. Nötig wäre ein allgemeines weltweites Verbot des Handels mit Holz aus Urwäldern.)

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19.3.13 Undercover-Aufnahmen von Umweltschützern belegen, daß Abdul Mahmud Taib, der für Sarawak (Borneo) zuständige Minister der Regierung von Malaysia, über korrupte Geschäfte Konzessionen zur Abholzung von Urwäldern an ausländische Konzerne vergeben hat. Die indigenen Bewohner und Eigentümer des Landes werden nicht gefragt. Bericht von Florence Looi.

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20.4.13

 

 

 

"Amazonien: Wehe dem wilden Wald" - Reportage von Michel Dumont, Eric Bergeron und Fred Grimm (NNA)*   ¤

Text von der arte-Seite: "Jahr für Jahr verschwinden weltweit 80.000 Km² Wald, eine Fläche so groß wie ganz Österreich. Die grüne Lunge des Amazonasgebietes ist das erste Opfer der Waldzerstörung. In den letzten Jahren sind 14 Prozent seiner bewaldeten Oberfläche verloren gegangen. Dabei war Amazonien bisher der Lieferant für die Hälfte allen Sauerstoffs unseres Planeten.
Seit 2008 hat sich die Regierung von Brasilien dem Problem der Entwaldung verstärkt angenommen. 47 Gemeinden wurde der Finanzetat gesperrt, solange sie nicht drastisch die Waldzerstörung in ihrem Bereich bremsen.
Auch Sao Felix de Xingu, im Bundesstaat Para, gehört dazu. Mittels Satellitenaufnahmen lässt sich die Entwaldung leicht feststellen. Eine neue Umweltpolizei wurde ins Leben gerufen und die Strafzahlungen für Abholzung und Brandrodung sind hart. Für jeden Landbesitzer gilt die eiserne Regel: 80 Prozent Wald für 20 Prozent landwirtschaftliche Fläche. Auch die Holzernte unterliegt strengen Regeln.
So war denn in Sao Felix de Xingu 2011 die Waldzerstöung zehnmal geringer als noch 2001. Ein eindeutiges Ergebnis – doch der Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes im Amazonasgebiet ist damit noch lange nicht gewonnen."

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13.5.13 Ein Bericht über die Baka-Pygmäen. Während europäische Holzfirmen ihren Wald immer weiter abholzen, leben die Ureinwohner in Elendssiedlungen und arbeiten als Tagelöhner auf Bananenplantagen.

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25.5.13 Artensterben  / Waldzerstörung : Eine Reportage über Biologen im Regenwald von Papua.  (NNA)*  ¤   - Text dazu später, wenn arte vielleicht seine Seite repariert hat.

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14.6.13 Beitrag über den Widerstand von Brasiliens Ureinwohnern gegen das Staudammprojekt "Belo Monte". Darüber der Dokumentarfilm "Count-Down am Xingu III" von Martin Kessler.   ¤

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20.6.13 In Singapur hat der Smog katastrophale Ausmaße angenommen. Der Qualm stammt vom benachbarten Sumatra (Indonesien), wo jetzt während der Trockenzeit die Wälder abgebrannt werden um Platz für Palmölplantagen zu machen. Dabei gerät auch der moorige Untergrund ins Schwelen. Ein indonesischer Regierungsvertreter meint, die Leute in Singapur sollten sich doch nicht so kindisch anstellen. - Bei der BBC ausführliche Infos über die Zusammenhänge, bei CNN beeindruckende Satellitenbilder. Bei AJE berichtet Nidhi Dutt von Sumatra vom Ort eines solchen Moorbrandes. Daß es sich um frisch abgeholzten Urwald handelt, ist zu sehen, wird aber nicht ausdrücklich erwähnt.   ¤

A,B,C,E

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21.7.13 Ausschnitt aus der Reportage "Jungle Outlaws - The Chainsaw Trail" von BBC-Panorama. Bei einer längeren Recherche wurde nachgewiesen, daß die Kontrollen der EU gegen die Einfuhr von "illegal" geschlagenem Holz nicht funktionieren. In der Republik Kongo werden massenhaft "legal" und "illegal" gefällte Bäume vermischt und nach Europa verkauft. (Die Unterscheidung ist aber ohnehin albern. Das Fällen von alten Bäumen muß grundsätzlich verboten werden.)  (siehe 10.8.)

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1.8.13 Artensterben  / Waldzerstörung : Eine britische Firma will im Virunga-Nationalpark in Ruanda nach Öl bohren. Bewertungen von Colin Butfield (WWF).

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6.8.13 In Ostsibirien werden die Wälder industriemäßig von illegalen Holzfällern abgeholzt, vor allem alte Bäume, hauptsächlich für die Ausfuhr nach China. Bericht von Roman Schell.

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10.8.13 BBC-Panorama: "Jungle Outlaws - The Chainsaw Trail"  -  Reportage von Raphael Rowe über den Export von illegal geschlagenem Urwaldbäumen aus dem Kongo nach Europa.   (NNA)*   ¤¤ B

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13.8.13 Der Mann der Bäume" - Der Bauer Jadav Molai Payeng ist in Assam eine Berühmtheit, weil er vor 30 Jahren als Jugendlicher begonnen hat, rund um sein Dorf Bäume zu pflanzen, aus denen inzwischen Wälder geworden sind.

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13.8.13

 

 

"Ewiges Amazonien" - Film von Belisario Franca über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes und über Initiativen, die den den Wald durch Nutzung schützen wollen.   (NNA)*   ¤¤

Aus dem Text von der arte-Seite: "Amazonien umfasst ein Gebiet, das mehr als zehnmal so groß ist wie Frankreich. Es beherbergt unzählige Tier- und Pflanzenarten und verfügt über ein Fünftel der Süßwasserreserven der Erde. Die Amazonasregion ist der wichtigste Trinkwasserspeicher und zugleich die grüne Lunge für das globale Ökosystem. Aber das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet der Erde ist längst in seiner Existenz bedroht. Illegale Rodungen, Viehzucht, Mais- und Sojaanbau setzen dem Urwald zu. Wie lange hält das Ökosystem am Amazonas diesem Druck stand? Gibt es Alternativen, die eine nachhaltige Nutzung des Regenwaldes erlauben, ohne seine Grundlagen zu zerstören? Zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Organisationen widmen sich in Brasilien dieser Aufgabe. Die Dokumentation stellt diese Experimente und erfolgreiche Initiativen vor, deren Ziel es ist, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen und den Lebensraum der indigenen Bevölkerung zu schützen. Sie zeigt in atemberaubenden Bildern den Alltag der Amazonasbewohner und erzählt, wie es beispielsweise gelungen ist, den Fischbestand im größten Fluss der Erde zu schützen, wie Pfefferplantagen mitten im Urwald angelegt werden oder Gummizapfer für den Erhalt ihres Lebensraumes sorgen. Thematisiert werden sowohl die negativen Folgen der Rodungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte als auch gelungene Versuche, diesen Raubbau an der Natur zu stoppen."

arte

 

 

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16.8.13 Ecuadors Präsident Correa erklärt, daß seine Initiative zur Rettung des Yasuni-Regenwaldes gescheitert ist. Da fast Niemand aus den reichen Ländern für den Erhalt des Waldes zahlen wollte, soll dort nun Öl gefördert werden. Wütende Proteste von Umweltschützern.

A

2

           
17.8.13 Zwei Berichte über den gescheiterten Versuch Ecuadors, den Yasuni-Nationalpark vor Ölbohrungen zu bewahren. Die Mitschuld der Bundesregierung (die das Geld lieber an Banken verschenkt hat) wird nur am Rande erwähnt.

ht,arj

zus.4
31.8.13 Step Vaessen berichtet aus einem der letzten Urwälder in Aceh (auf Sumatra / Indonesien). Hier leben noch Orang Utans, Tiger, Elefanten und Nashörner. Trotz offiziell erklärtem Schutzstatus als Nationalpark wird der Wald immer weiter abgeholzt und durch Palmölplantagen ersetzt. Naturschützer und immer mehr Dorfbewohner verlangen ein Ende der Zerstörung. Ein Projekt hat 20.000 Ölpalmen wieder abgeholzt, die illegal in den Wäldern gepflanzt worden waren.

A

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1.9.13 Gabriel Elizondo berichtet aus Französisch-Guayana.  Die französische Regierung hat Bergbauunternehmen erlaubt, im noch fast unberührten Amazonas-Regenwald ("Europas größter Nationalpark") Goldminen einzurichten. 

A

3

           
4.10.13 Das Parlament von Ecuador stimmt den Plänen der Regierung zu, im Biosphärenreservat des Yasuniwaldes nach Erdöl zu bohren.

E

1
15.10.13 Öl / Waldzerstörung : In New York beginnt ein Gerichtsverfahren über nicht gezahlte Entschädigungen des Ölkonzerns Chevron an Regenwaldbewohner in Ecuador. Der Konzern (damals Texaco) hatte jahrzehntelang das Land der Ureinwohner mit Ölschlamm verseucht. Angeblich wurden die Schäden beseitigt. Monica Villamizar besucht die Gegend. Oberflächlich sind die Orte wieder vom Wald überwachsen, aber darunter liegt immer noch eine meterdicke Schicht von hochgiftigem Ölschlamm, das Brunnenwasser ist unbrauchbar. Gespräch mit Han Shan, dem Sprecher der Anwälte der Ecuadorianer.

A

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29.10.13 Bericht über die rasante Abholzung der Urwälder in Rumänien seit dem EU-Beitritt des Landes. Frontal 21 8
14.11.13 Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien hat sich dieses Jahr wieder um 28 Prozent (in manchen Gegenden bis 52 Prozent) beschleunigt. Grund ist offenbar die Aufhebung einiger Waldschutzgesetze durch die Regierung. Erläuterungen von Paulo Adario (Greenpeace).

A

6

           
15.11.13 Noch zwei Berichte zur verstärkten Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. nano,arj

zus.4

12.2.14

Beitrag über den Wert von Mooren und Feuchtgebieten für den Klimaschutz. Wissenschaftler versuchen, diesen in Euro zu beziffern.

nano

4
13.4.14

In Quito (Ecuador) demonstrieren Naturschützer gegen die geplanten Ölbohrungen im Yasuni-Nationalpark.

Sky

2

15.4.14

Laut einer Zählung von "Global Witness" sind in den letzten 11 Jahren weltweit mindestens 908 Umweltschützer ermordet worden, allein 448 in Brasilien. Nur in 10 Fällen gab es Urteile gegen die Täter. - Ein Bericht dazu von den Philippinen von Jamela Alindogan, über die Bemühungen, die Mörder des Umweltaktivisten Jerry Ortega vor Gericht zu bringen.

A

3

           
19.4.14

Die britische Ölfirma Soco hat von der DRC-Regierung eine Lizenz bekommen zur Ölförderung mitten im Virunga-Nationalpark. Naturschützer protestieren. Bericht von Jörg Brase.

ht

2
3.5.14

Mal was Positives: im Nordschwarzwald wird ein neuer Nationalpark eingerichtet. Allerdings gegen lauten Protest der Forstwirtschaft, die "Arbeitsplätze" bedroht sieht.

hj

2

11.5.14 Peter Sonnenberg und Markus Schmidt berichten über die schlimme Verseuchung des Regenwaldes in Ecuador durch die Erölförderung und den Prozeß gegen Chevron. Der Konzern weigert sich, Entschädigungen zu zahlen.

WS

9

16.6.14 Die australische Regierung will einen uralten Urwald auf Tasmanien abholzen lassen und hat darum bei der Unesco den Antrag gestellt, das Gebiet wieder von der Liste des Weltnaturerbes zu streichen. Andrew Thomas berichtet.   ¤

A

3

           
24.6.14

Die Unesco hat entschieden, den tasmanischen Urwald nicht von der Welterbeliste zu streichen, was die australische Regierung verlangt hatte. Es ging dabei auch um Flächen, die bereits von der Forstwirtschaft genutzt wurden - bzw. zerstört wurden: im Bericht Bilder von brutalen Kahlschlägen an Berghängen.

Sky

2

16.9.14

"Quarks & Co - Die letzte Geschichte des Orang Utan" - Ranga Yogeshwar dokumentiert auf Sumatra die Folgen von Brandrodung und Monokultur.  (NNA)*   ¤

zum gleichen Thema am 10.9. (Nachtrag)

"ZDF-Zoom - Biosprit - Tödlicher Feind der Orang-Utans" - Film von Sabrina Hermsen und Inge Altemeier  (NNA)*   ¤

WDR

 

ZDF

44

 

28

16.10.14

In einigen Orten in Bayern breitet sich der Asiatische Laubholzbockkäfer aus, der mit Holzpaletten aus China importiert wird und sämtliche Baumarten befällt. Um ihn wieder auszurotten lassen die Behörden in diesen Orten sämtliche Bäume fällen, auch die nicht befallenen. 

Quer

6
21.10.14 Artensterben  / Waldzerstörung : David Mercer berichtet aus dem Yasuni-Nationalpark in Ecuador, einem der artenreichsten Gebiete der Erde, und bedroht durch die Pläne, dort Erdöl zu fördern.

A

3

           
1.11.14 Im Norden Argentiniens machen Bulldozer großflächig die Trockenwälder platt um Platz für neue Monokulturen zu schaffen, praktisch nur Soja und Zuckerrohr für den Export. Die Landrechte von Ureinwohnern werden nicht beachtet, offenbar gibt es korrupte Verbindungen zwischen der Regionalregierung und den neuen Großgrundbesitzern. Bericht von Daniel Schweimler.   ¤

A

3

           
1.12.14 In der Reihe "Earthrise": "Conservation Drones", ein Bericht von Nidhi Dutt über Waldschützer im Regenwald auf Sumatra, die auf der Suche nach illegalen Abholzungen kleine Überwachungsdrohnen einsetzen.

A

15

           
2.12.14 Nick Clark berichtet aus dem Südsudan, wo arme Bauern die spärlich vorhandenen Wälder zu Holzkohle verarbeiten.

A

3

4.12.14 In Peru sind in den letzten 12 Jahren 57 Naturschützer ermordet worden, meist Indigene, die sich den illegalen Holzfällern in den Weg gestellt haben. arj

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7.12.14

Nick Clark berichtet aus Pucallpa in Peru über die rasante Abholzung des Amazonas-Urwaldes. Uralte Bäume werden illegal in Schutzgebieten gefällt und dann ganz offiziell in Sägewerken verarbeitet und nach China und in die USA exportiert.   ¤

A

5

           
8.12.14

Step Vaessen berichtet aus West Papua (von Indonesien besetzt). Auch hier werden die Urwälder in rasantem Tempo zerstört und stattdessen Ölpalmen-Monokulturen angelegt.   ¤

A

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11.12.14

Zerstörung des Regenwaldes in Perus Amazonasregion, Ölpalmen-Monokultur. Bericht von Nick Clark.  (NNA)*

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8.3.15 "Bruno Manser - Laki Penan" - Dokumentarfilm von Christoph Kühn über den schweizer Waldschützer Bruno Manser, der 16 Jahre mit den Penan-Ureinwohnern im Regenwald von Borneo zusammengelebt hat und mit ihnen gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes gekämpft hat. Im Jahr 2000 ist er spurlos verschunden, vermutlich ermordet von der Holzmafia. Im Film kommen jene Penan zu Wort, die zu Mansers zweiter Familie wurden.    ¤¤¤

3sat

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11.3.15 "Law of the Jungle" - Film von Michael Christoffersen und Hans La Cour über eine Protestaktion von Ureinwohnern im Regenwald von Peru gegen eine Bohrstelle des Ölkonzerns "Pluspetrol" auf ihrem Land im Jahr 2008. Eine Spezialeinheit der Armee zerschlug den Protest, die Teilnehmer wurden vor Gericht gestellt, aber letztlich freigesprochen. Filmaufnahmen von beiden Seiten und vom Prozeß. (Witness)  (OT spanisch mit englischen UT)   ¤ A 47
13.3.15 Die Regierung des Kongo will die Grenzen des Virunga-Nationalparks ändern, damit Ölkonzerne dort nach Öl bohren können. Bericht von Maud Julian.

B

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22.3.15

"Defendant 5" - Film von Heidi Lee Douglas über den Widerstand von Umweltaktivisten gegen die Zerstörung des Urwaldes auf Tasmanien (Australien) durch Holzkonzerne. Und über die juristische Klage des Holzkonzerns "Gunns" gegen die Aktivisten (u.a. auch gegen die Filmemacherin), weil diese angeblich die Firma zerstören wollten. Letztlich wegen der öffentlichen Reaktionen auf diese Klage ist die Firma dann tatsächlich pleitegegangen, ein Teil des Urwaldes wurde einstweilen gerettet. - Spannende Dokumentation, kluge Leute, beeindruckende (schöne wie entsetzliche) Aufnahmen. Sehr sehenswert.  (witness)  ¤¤

A

25

           
31.5.15

 

Ein neuer Aufruf des Club of Rome mahnt, die Vernichtung der Regenwälder zu beenden. Die Abholzung aus puren Profitinteressen führt nicht nur zum Verlust der Artenvielfalt. Die Zerstörung der Regenwälder und die Erderwärmung verstärken sich gegenseitig. Die Folge sind extreme Dürren und Flächenbrände, wodurch weiterer Wald vernichtet wird und letztlich die Landwirtschaft in Frage gestellt ist. Der Beitrag setzt allerdings wie Claude Martin vom CoR immer noch auf irgendwelche technischen Abhilfen. Daß nur ein Wechsel des Wirtschaftssystem uns retten kann, darauf muß der Zuschauer selber kommen. Immerhin stellt auch Max Moor fest, daß es ihm immer schwerer fällt, optimistisch zu bleiben.   ¤

ttt

 

6

 

4.6.15 Ein Bericht über den Handel mit illegal im Regenwald des Kongo geschlagenem Holz. Bilder von riesigen Stämmen, die egal ob legal oder illegal nicht nach Europa gehören sondern in den Wald.   ¤

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2

11.6.15 Barnaby Philips berichtet über Vorwürfe gegen die britische Bergbaufirma Soco, die im Virunga-Park nach Öl bohren will und dafür Beamte und Soldaten im Kongo bestochen hat.

A

3

9.7.15 Die Rate der Abholzung des Amazonasregenwaldes in Brasilien steigt wieder, hat sich in einem Jahr verdoppelt. Wyre Davies berichtet aus Mato Grosso. Gespräch mit dem Klimaberater Michael Wolosin, der die Anstrengungen der Regierung trotzdem lobt, u.a. wegen der Pläne zur Wiederaufforstung. (Die mag gut fürs Klima sein, der artenreiche Regenwald kommt dadurch aber nicht zurück.) B

8

14.8.15 Im Süden der USA werden ganze naturnahe Wälder abgeholzt und zu Holzpellets verarbeitet, die dann nach Europa verfrachtet werden, wo sie in Kraftwerken verheizt werden, von der EU als "regenerativer" Brennstoff subventioniert. In der Klimabilanz ist das schädlicher als die Verbrennung von Kohle. Bericht von Ulf Röller im "auslandsjournal-extra"

3sat

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15.8.15 "Rotten Wood" - Film von Luis de Valle und Bob Abeshouse über die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes in Peru und das System der Korruption, das die Holzkonzerne nutzen, um die Naturschutzgesetze zu umgehen. (P+P) (NNA)*  ¤ A 25
           
2.9.15 Beitrag über die Kommunikation der Bäume im Naturwald (mittels des Pilzmycels). Erläuterungen von Peter Wohlleben ("Das geheime Leben der Bäume"). Spannend.   ¤

ktzt

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3.9.15 US-Wissenschaftler haben die Zahl der Bäume neu abgeschätzt. Danach gibt es weltweit 3 Billionen Bäume, achtmal soviel wie vorher geschätzt. Jährlich werden 15 Milliarden Bäume gefällt und nur 5 Milliarden gepflanzt, sodaß rechnerisch in 300 Jahren keine mehr über sein werden. Ausschnitt aus Gespräch mit Thomas Crowther (Yale), Mitautor der Studie. (Er und der AJE-Beitrag verwenden das unsinnige US-Zahlensystem, was zu etwas Verwirrung führt.) A

2

7.9.15 Ama Boateng berichtet über die Holzindustrie in Ghana. Der Großteil des verarbeiteten Holzes wurde illegal geschlagen, die letzten Reste des Regenwaldes verschwinden rapide. Es gibt zwar sehr gute Gesetze gegen den Raubbau, diese werden aber von korrupten Beamten nicht umgesetzt.

A

3

           
9.9.15

"From Africa's Palms" - Film von Hugh Hartford, Dan Boaden und Nidhi Dutt über den Anbau von Ölpalmen in Kamerun, durch den der Regenwald immer weiter verdrängt wird.  (NNA)*   ¤

A

25

            
13.9.15 "Die letzten Urwälder der Cree-Indianer" - Markus Schmidt berichtet über den Kampf der kanadischen Ureinwohner um den Erhalt der letzten Naturwälder in ihren Reservaten. In Quebec haben sie zusammen mit Greenpeace immerhin erreicht, daß dem Holzkonzern "Resolute", der dort die Wälder kahlschlägt, sein FSC-Siegel für "Nachhaltigkeit" entzogen wurde.  ¤ WS

7

22.9.15

Die Mammutbäume (Sequoia) in Kalifornien leiden unter der Dürre. Die teils über 2000 Jahre alten Bäume sind zwar an Trockenperioden angepasst, aber nach vier Jahren ohne Regen kommen sie an ihre Grenze. Jacob Ward berichtet aus dem Sierra-Nationalpark.

A

2

            
22.9.15

Im arte-journal ein Bericht über die Brandrodung in Indonesien. Auf Borneo und Sumatra werden die Regenwälder abgebrannt, um dort noch mehr Palmölplantagen anzulegen. Der Qualm verpestet ganz Südostasien.

arj

2

7.10.15 In Indonesien brennen weiter die Reste der Urwälder und hüllen ganz Südostasien in Qualm ("Haze"). Step Vaessen berichtet aus Kalimantan (Borneo).   ¤ A 7
18.10.15 Bericht über die brennenden Wälder Indonesiens. Ursache sind Brandrodungen, die Platz für Palmölplantagen machen sollen. Wegen der El-Niño-Dürre können die Brände nicht mehr gestoppt werden, auch die Torfböden brennen.

arj

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27.10.15 Peter Kunz berichtet über die riesigen Brände in Indonesiens Wäldern, Folge der Brandrodungen für Palmölplantagen. In ganz Südostasien leiden die Menschen unter der enormen Luftverschmutzung ("Haze").   ¤ hj

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7.11.15 Bei "Counting the Cost" berichtet Step Vaessen über die Feuer in Indonesien. Die Brände werden gelegt, um weitere Waldflächen freizumachen für Palmöl- und Papierplantagen. Dabei geraten auch bestehende Akazienplantagen in Brand, deren Holz als Rohstoff zur Papierproduktion dient. Gespräche mit Peter Holmgren (Center for forestry research) und Luca Tacconi (Network for environmental governance) über die ökonomischen und ökologischen Kosten der Brände.   ¤

A

15

           
11.11.15 Bei den Waldbränden auf Borneo und Sumatra werden auch die letzten Refugien der Orang Utans zerstört. Helfer retten einige der Affenmenschen in Schutzzentren, auch dort hängt beißender Qualm in der Luft. Sehr deprimierende Bilder.  ¤ B

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14.11.15 John Hendren berichtet über die Zerstörung der Urwälder im Norden der Republik Kongo (Brazzaville). Auch hier wird immer mehr Wald abgeholzt um Palmölplantagen anzulegen.

A

3
            
15.11.15 John Hendren berichtet aus einem Urwaldreservat im Norden der Republik Kongo, eine letzte Zuflucht für freilebende Schimpansen und Gorillas. A

 

            
16.11.15 Noch ein Bericht von John Hendren aus dem Norden der Republik Kongo. In einem Teil des Nouabale-Ndoki-Nationalpark dürfen Holzfirmen ganz legal "selektiv" Bäume fällen. Angeblich sei das nachhaltig, und man bekommt dafür ein FSC-Siegel und in Europa bessere Preise für das Holz. Leider nimmt auch Hendren diese Propagandalüge ernst. Tatsächlich ist es ohnehin für die Holzfirmen am lukrativsten, nur die besten und größten Bäume zu fällen. Diese sind aber auch die ökologisch wertvollsten.

A

3

10.12.15

Bericht von Step Vaessen über die gelegten Waldbrände in Indonesien und die halbherzigen Versuche der Regierung, gegen die Verursacher vorzugehen.

"Where there's Smoke" - Film von Aela Callan zum selben Thema. (101 east)  (leider NNA)*  ¤¤

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30.12.15 In Indonesien ist ein Gerichtverfahren gegen einen Zellstoffkonzern eingestellt worden. Der Konzern wurde beschuldigt, verantwortlich zu sein für mutwillig gelegte Waldbrände auf Sumatra, mit denen weitere Flächen für Holzplantagen freigemacht wurden. Bericht bei AJE von Florence Looi.

A,E

zus.4

27.1.16

Auf Tasmanien ist durch ein Gewitter ein Teil der ältesten Urwälder in Brand geraten, 720 km2 sind niedergebrannt. Angeblich kann dieser Wald sich von so einem Feuer nicht mehr erholen. Infos von Vica Bayley (The Wilderness Society)

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4

17.2.16

Beitrag über den schwunghaften Handel mit illegal geschlagenem Tropenholz. Mit Bildern aus Laos, wo offenbar gerade der gesamte Urwald abgeholzt wird und auf Lastern nach Vietnam rollt, und von da weiter auf den ökozertifizierten Weltmarkt.

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29.2.16

Im Amazonas-Regenwald im Norden Perus ist eine Ölpipeline gebrochen, einige Tonnen Öl sind in den Wald und in zwei Flüsse gelaufen. John Holman berichtet aus Chiriaco.

A 3
3.3.16 In Honduras ist die indigene Umweltaktivistin Berta Caceres ermordet worden. Sie hatte sich für die Landrechte der Indigenen eingesetzt und u.a. erfolgreich den Bau eines Staudamms verhindert. Bericht, Gespräch mit Patrick Alley (Global Witness).  ¤ A 8
4.3.16

An den Ölförderanlagen im Amazonas-Regenwald in Peru gibt es immer wieder Lecks. Das Öl verseucht den Wald, die Flüsse und das Land der Indigenen. John Holman berichtet vom Fluß Chiriaco.

A 3
10.3.16

In Dhaka (Bangladesh) demonstrieren einige Hundert Umweltschützer gegen Pläne der Regierung, im empfindlichen Mangrovenwald der Sundarbans zwei Kohlekraftwerke zu bauen. Von der Kundgebung berichtet Tanvir Chowdhury.

A 2
13.3.16 Sarah Clarke berichtet aus Hongkong. Dort wachsen in den Parks noch wilde Adlerholzbäume (Agarwood), die im Rest Chinas praktisch ausgerottet sind. Aus dem Harz der Bäume, das teuer ist als Gold, werden seltene Parfumgrundstoffe gewonnen. Nun sind auch die letzten Bäume in den Parks bedroht, durch Banden aus China, die nachts die Bäume abhacken und stehlen. Es gibt nur eine einzige Gärtnerei, in der die Bäume nachgezüchtet werden.  ¤

A

3

           
18.3.16 In Pakistan werden die Bergwälder immer weiter von illegalen Holzfällern gerodet, was zu Erosion und Überschwemmungen führt. Die Regierung startet eine Kampagne zur Wiederaufforstung. Bericht von Osama bin Javaid.

A

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23.3.16 Steve Chao berichtet von Sumatra. In einem 350 km2 großen Schutzgebiet wurden 180 Orang Utans ausgewildert, die Naturschützer aus den brennenden Urwäldern gerettet haben. In einem anderen (ungeschützten) Waldgebiet, dem Batan-Wald, haben Biologen eine dritte Unterart der Orangs entdeckt, die sie "Tapa-Nui" (?) nennen (neben den zwei bekannten Unterarten auf Borneo und Sumatra). (Ausschnitt aus der "101 east"-Reportage Donnerstagabend.)  ¤   (Und mal ein wirklich schönes Vorschaubild)

A

3

           
24.3.16

"The Orangutan Whisperer" (101 east) - Film von Max Walker über das "Orangutan Project" auf Sumatra und seinen Leiter Leif Cocks. Die Naturschützer haben in zwei Stationen im Bukit Tigapuluh National Park bisher 180 Orang Utans ausgewildert. Interessante Fakten, anrührende Bilder. Sehenswert.  ¤¤

Außerdem noch ein Bericht von Steve Chao mit Ausschnitten aus dem Film.  

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A

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3

           
7.4.16 Beitrag über die Zerstörung von Naturwäldern in Bayern durch profitgierige Waldeigentümer. Als deren Vertreter tritt ein gewisser "Freiherr" Philipp zu Guttenberg auf. Quer 6
27.4.16 "From Africas's Palms" - Film von Hugh Hartford, Dan Boaden und Nidhi Dutt über das Geschäft mit Palmöl in Kamerun, bei dem internationale Konzerne dafür sorgen, daß die Erlöse nicht bei Afrikanern landen, und über Versuche von Naturschützern, die letzten Reste des Urwaldes gegen das Vorrücken der Palmölplantagen zu retten.  (NNA)*  (Wiederholung vom 9.9.15)  ¤ A 25
30.5.16

In Côte d’Ivoire dringen Bauern immer weiter in die letzten Wälder ein und fällen die Bäume, um dort Kakaopflanzungen anzulegen. Bericht von Mohammed Adow.

A

2

6.6.16

Die polnische Regierung will im Nationalpark von Bialowieza 400.000 Bäume fällen lassen, unter dem Vorwand, diese seien vom Borkenkäfer befallen. Bericht von Mohammed Jamjoom. (Die Aufnahmen im Bericht stammen offensichtlich nicht aus dem besonders schützenswerten Urwald. Es ist auch unklar, ob tatsächlich im Unesco-geschützten Naturwald gefällt werden soll.)

A

3

            
9.6.16

In der Oberpfalz soll ein Basaltsteinbruch erweitert werden und dafür zunächst ein Drittel des Teichelbergs zerstört werden. Der Teichelberg ist ein Höhenzug mit Urwald, uralten Bäumen und zahlreichen fast ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten, geschützt als Naturschutzgebiet und FFH-Zone. Das ist aber alles egal, es geht ja schließlich um "Arbeitsplätze". Bzw., genauer: um den Profit der Milliardärsfamilie Werhahn, der das Basaltwerk Pechbrunn gehört.  ¤

Quer

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15.8.16

Über den Bialowieza-Urwald im Osten Polens und die Pläne der Regierung, dort mit großen Kahlschlägen abzuholzen - angeblich, weil die Bäume mit dem Borkenkäfer befallen sind.

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22.8.16

Phil Black berichtet aus Polen über den Urwald im Nationalpark von Bialowieza, den die Regierung zu einem großen Teil abholzen wollte, angeblich wegen des Befalls mit Borkenkäfern. Die Pläne wurden nun erstmal gestoppt.

C

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29.8.16

Im Südsudan werden die spärlichen Baumbestände immer weiter abgeholzt, um Holzkohle als Brennstoff zu erzeugen. (Dies in einem Land, das nicht nur reichlich Solarenergie hätte, sondern auch Erdöl, das zur Zeit auf dem Weltmarkt kaum noch Erlöse bringt.) Bericht von Haru Mutasa.

A

2

           
8.11.16

Nicolas Haque berichtet aus Senegal über das Sterben der Mangrovenwälder an der Casamance. Hauptursache soll der Klimawandel sein, d.h. hier vor allem das zu warme Meerwasser. Abhilfe sollen robustere Mangrovenarten bringen, die jetzt neu angepflanzt werden. Das Geld dafür stammt aus den Ablaßzahlungen europäischer Kohleverbrenner ("Emissionshandel"). 

A

2

            
16.11.16

Nicolas Haque berichtet aus dem Norden von Senegal über die "Große Grüne Mauer", einen 15 Kilometer breiten Waldstreifen, der das Vordringen der Wüste nach Süden verhindern soll.

A

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20.12.16

Beitrag über die andauernde Zerstörung der Regenwälder in Indonesien für den Anbau von immer noch mehr Ölpalmen. Neben der entsetzlichen Naturzerstörung verlieren auch Kleinbauern ihre Lebensgrundlage, Naturvölker werden vertrieben. Die  Wald-und Moorbrände vergiften monatelang die Atemluft und haben direkte Auswirkungen aufs Klima.  ¤

nano

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30.12.16

Nicole Macheroux-Denault berichtet aus Cote d'Ivoire. Im Nationalpark Goine Débé, einem der letzten großen Regenwaldgebiete des Landes, roden Kleinbauern immer mehr Flächen und legen dort Kakaoplantagen an. Der Bericht zeigt Beweise, daß die Kakaobohnen aus diesem Raubbau auch unter dem "UTZ"-Gütesiegel für "nachhaltigen Anbau" vermarktet werden.  ¤

n-AR

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10.3.17

"Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Bio-Diesel" - Film von Florian Schneider und Ines Rainer.  (NNA)*  ¤¤

3sat 44
12.3.17

Die Wälder im Süden und Osten Australiens werden rasant abgeholzt, meist illegal von Farmern. In Queensland trägt die verstärkte Bodenerosion zur Zerstörung des Barriereriffs bei. Bericht von Andrew Thomas.

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3
           
28.4.17

Im "auslandsreport" bei n-tv ein Bericht aus Indonesien. Dort plant Donald Trump (korrupter Milliardär und noch Präsident der USA), mitten im Nationalpark Gede Pangrango im Westen Javas einen Freizeitpark zu bauen. Das Naturschutzgebiet ist einer der letzten kleinen Rückzugsräume für die einmalige Tierwelt der Insel. 

n-tv

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30.4.17

In Guatemala brennen Drogenbanden den Regenwald nieder und lassen auf dem Land illegal Rinderherden weiden. Viele endemische Arten werden dadurch ausgelöscht. David Mercer berichtet aus dem Nationalpark Laguna del Tigre.

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3

           
6.6.17

In Polen will die Regierung den letzten Urwald Europas in Bialowieza abholzen lassen. Gegen den Protest von Naturschützern. Der Umweltminister beruft sich auf die Bibel ("macht euch die Erde untertan"), und der Priester Tadeusz Guz nennt die Naturschützer "grüne Nazis" und behauptet, die "grüne Ideologie" würde den Menschen das Recht auf Leben absprechen.

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4.7.17

Bericht über das Vorhaben der polnischen Regierung, den Urwald von Bialowieza abzuholzen.

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18.7.17

In Madagaskar dringen verarmte Landbewohner mit illegalen Bergwerken immer tiefer in die letzten Waldgebiete vor und zerstören den Lebensraum der Lemuren. Angus Crawford berichtet über eine solche Mine, in der Männer unter lebensgefährlichen Bedingungen nach Saphiren graben.

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22.7.17

 

"Brasilien: Im Schatten der Mega-Dämme" - Reportage von Michael Unger, Elsa Kleinschmager, Caio Vilela und Florence Touly über die Riesenstaudämme, die den Amazonas-Regenwald und die Kultur der Ureinwohner zerstören.  ¤¤

Text von arte: "Häuptling Juarez hat Angst vor dem „Weissen Mann“. Denn er fürchtet um die Kultur, die Sprache und die Tradition seines Volkes, die mit dem geplanten Wasserkraftwerk in den Fluten des Rio Tapajos versinken würden.
Einen Fluss weiter, am Rio Xingu, sind die Ängste der Ureinwohner schon bittere Realität geworden. Dort liegt der „Belo Monte“-Damm. Er ist das viertgrößte Stauwerk weltweit: Der Fluss künstlich verlegt, der Lebensraum vieler Tierarten zerstört, Dorfgemeinschaften indigener Bewohner verdrängt. 
Am Amazonas geht die Angst um - aber der Widerstand organisiert sich. Unsere Reporter haben sich angesehen, welche Folgen der Bau von großen Staudämmen im Amazonasgebiet Brasiliens haben kann."

arep

 

36

 

24.7.17

"Xenius: Palmöl - Gefahr für den Regenwald?" - Vor allem in Indonesien wird weiter massiv Regenwald zerstört um dort Ölpalmen anzubauen. Inzwischen gibt es kaum noch Lebensmittel zu kaufen, in denen kein Palmöl ist. Das "Wissensmagazin" bringt dazu die wichtigsten Fakten. Leider alles in einem unbedarften (auch grammatisch sehr holprigen) Plauderton der beiden Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug. Systemfragen werden nicht gestellt, dafür kann sich der "Verbraucher" nun per App anzeigen lassen, wieviel Orang-Utan-Blut da in seinem Müsliriegel ist. Immerhin wird deutlich (wenn auch nicht deutlich gesagt), daß das System der "Zertifikate" weitgehend Verarschung ist.

arte

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25.7.17

"The Borneo Case - Das dreckige Geschäft mit dem Regenwald" - Film von Dylan Williams und Erik Pauser über Leute, die den Kampf von Bruno Manser um die Rettung der Wälder auf Borneo fortsetzen. Wie die britische Journalistin Clare Rewcastle Brown mit ihrem Einsatz gegen ein internationales Netzwerk aus korrupten Politikern und Banken. Oder der Penan-Aktivist Mutang Urud, der mittlerweile im Exil in Kanada lebt. Dazu Aufnahmen aus dem intakten Regenwald und von den sterilen, nicht dauerhaft lebensfähigen Landschaften, die nach der Abholzung verbleiben. Sehenswert.  ¤¤

arte 83
4.8.17

Die polnische Regierung läßt weiterhin den Bialowieza-Urwald abholzen, trotz Verbots durch die EU-Kommission und Protesten von Naturschützern.

ht

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5.8.17

Bei arte noch ein Bericht über die Abholzung des Bialowieza-Urwalds in Polen.

arj

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6.8.17

"Amazonas - Der Regenwald brennt" - Die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien hat sich unter dem korrupten Präsidenten Temer stark beschleunigt. Eine kriminelle Mafia von Großgrundbesitzern kontrolliert das Parlament und läßt Schneisen in den Wald schlagen, erst kleine Flächen roden und dann großflächig den Rest des Waldes niederbrennen, um dort riesige Soja-Monokulturen (für die Fleischfabriken in Europa) und Weideland anzulegen. Die Waldbewohner - Kautschuksammler und Kleinbauern - werden vertrieben, und wenn sie Widerstand leisten, ermordet. Ein sehr deutlicher Bericht aus Rondonia von Michael Stocks. ¤

WS

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19.8.17

Ein Beitrag von Normen Odenthal über die Zerstörung der Regenwälder auf Borneo und Sumatra für die Pflanzung von immer noch mehr Palmölplantagen. Die Orang Utans sind dadurch vom Aussterben bedroht. Es wird auch erwähnt, daß Palmöl als Zutat in fast allen Süßigkeiten enthalten ist.

ht

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22.8.17

"Grillkohle aus Tropenholz - Würstchen mit Beigeschmack" - Die Deutschen grillen immer mehr, und 90 Prozent der Holzkohle kommt aus dem Ausland. Zum Teil aus Polen (wo dafür Urwald abgeholzt wird), und etwa zu einem Drittel aus tropischen Wäldern, u.a. in Nigeria und Paraguay. Bei Kontrollen wurde Tropenwaldholz auch in Produkten mit FSC-Siegel gefunden.

frontal21

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24.8.17

Die Regierung von Brasilien hat den Schutzstatus des Renca-Urwaldgebietes im Norden Brasiliens (etwa so groß wie die Schweiz) aufgehoben und läßt dort nun Bergbau zu. Bei AJE Einschätzungen von Moira Birss (Amazon Watch)

A,E

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27.8.17

Noch ein Bericht über die Freigabe des Bergbaus im Naturreservat "Renca" im Norden Brasiliens durch den korrupten Präsidenten Temer.

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14.10.17

 

"Amazonas: Wissenschaftler unter Waffen" - Reportage von François Cardona, Paul Cabanis, Marion Lippmann, Patrizia Landi und Harold Grenouilleau. (NNA)*  ¤
Text von arte: "Das IBAMA – Institut für Umweltschutz Brasiliens – hat eine in der Welt wohl einmalige Truppe aus Wissenschaftlern mit Schnellfeuerwaffen ins Leben gerufen: Angesichts der im vergangenen Jahr 2016 um traurig-rekordverdächtige 30 Prozent gestiegenen Rodung des Regenwaldes am Amazonas wollen sie den illegalen Holzhändlern und Minenbetreibern das Handwerk legen. Die Idee ist, dass Wissenschaftler an den Tatorten im Dschungel Beweise sichern und sie dann vor Gericht fundiert gegen die Täter verwenden können. In der Praxis allerdings ist dieser Job ein Himmelfahrtskommando: Die kriminellen Wald-Ausbeuter sind in der Regel schwer bewaffnet und sie verteidigen sich ohne jeden Skrupel gegen alle « Störenfriede ». 
Irgendetwas aber muss Brasilien tun gegen die illegale Zerstörung des größten Waldes der Erde. Denn beim UN-Klimaabkommen 2015 in Paris verpflichteten sich die Brasilianer, die „Entwaldung“ am Amazonas bis 2030 zu stoppen. Unsere Reporter waren bei der Ausbildung der neuen Schutztruppe dabei und durften sie bei ihren ersten Einsätzen im Dschungel begleiten."

arep

 

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