Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Meeresplünderung, Tiefseefischerei, Wale  (Meer #2)              (letzter Eintrag 13.10.17)

 Meer #1

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
12.2.15

"The last Reef" - Film von Steve Chao (101 east) über die Zerstörung der Korallenriffe durch den Klimawechsel (Erwärmung und CO2-Anreicherung im Wasser).  (NNA)*   ¤

A

25+3

            
13.2.15

Über die Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll.

nano

6

13.2.15

An der Küste von Neuseeland sind über 200 Grindwale gestrandet. Über 70 Tiere sind schon gestorben, Helfer versuchen, wenigstens einige zu retten.

E,NC

zus.3

           
14.2.15

Bericht von der Stelle in Neuseeland, wo über 200 Grindwale gestrandet sind. Die meisten sind gestorben, nur 60 konnten erstmal gerettet werden, sind aber noch immer nicht im sicheren tiefen Wasser.

Sky

2
15.2.15

Hunderte von freiwilligen Helfern haben immerhin 60 der vor Neuseeland gestrandeten Grindwale gerettet. Bericht.

Sky

2

17.3.15

An der Westküste der USA werden hunderte verhungerte Seelöwenjunge angespült. Ihre Mütter finden offenbar nicht mehr genug Fisch zum Fressen.

A

2

           
22.4.15

Der WWF hat den "ökonomischen Nutzwert" des Ökosystems Ozean berechnet, 2,5 Trillionen Dollar pro Jahr. Und dieses Ökosystem wird schneller zerstört als jedes an Land. Durch Verschmutzung, Überfischung, Abholzung der Mangroven und Versauerung könnte in 20 Jahren ein Punkt erreicht sein, der eine Erholung unmöglich machen wird. Bericht von Nick Clark.   ¤¤

A

3

            
19.5.15

Die Population der Buckelwale hat sich etwas erholt, nachdem sie bis 1970 durch die Jagd fast ausgerottet waren. Jetzt fordern u.a. Ölkonzerne, den strengen Schutzstatus als "gefährdete Art" wieder aufzuheben, da sie in Gebieten, wo Buckelwale leben, nicht nach Öl bohren dürfen.

A

3

            
21.5.15

An der Pazifikküste in Kalifornien ist eine Ölpipeline gebrochen, etwa 80 Tonnen Öl verseuchen Meer und Strand.

A,E

zus.4

21.5.15

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Meeresplankton und seine Bedeutung für Ökosystem und Klima.

hj

4

5.6.15

Im "auslandsjournal-extra" ein Bericht von Peter Kunz über den Streit in Australien um die Jagd auf Haie, und über Meeresforscher, die das Leben der Haie im Great Barrier Riff erforschen.

3sat

6

8.6.15

Mal was Positives: rund um Kuba ist das Meer noch relativ unbeschädigt. Die Regierung hat ein Viertel der Meersgebiete unter Schutz gestellt. Weil auf der Insel kaum Kunstdünger benutzt wird, gibt es keine Überdüngung, die Korallenriffe sind in gutem Zustand, ebenso die Mangrovengürtel und diverse Naturschutzgebiete an der Küste. Bericht von Nick Clark.

A

3

           
9.6.15

"The Stream: Not enough fish in the sea?" - Diskussion über die Folgen der weltweiten Überfischung der Ozeane, mit Elizabeth Wilson, Wietse van der Werf, Nicholas Rohl und Christopher Costello. (NNA)*   ¤

A

22

           
25.6.15

Bergeweise Quallen in einer Wasseraufbereitungsanlage in Ashkelon (Israel).

NC

1/2

28.6.15

In Palau (1000 km östlich der Philippinen) geht die Küstenwache gegen Fischerboote aus Vietnam vor, die dort im Meeresschutzgebiet illegal auf Beutezug sind. Die Boote werden auf dem Meer verbrannt, die Besatzungen alle zusammen auf zwei Booten heimgeschickt. Bericht von Nick Clark.

A

2
           
2.7.15

Eine neue internationale wissenschaftliche Studie (u.a. ist das AWI beteiligt) warnt vor den katastrophalen Folgen der Erderwärmung für die Meere. Durch Erwärmung, Abnahme des Sauerstoffs und Versauerung werden ganze Ökosysteme wie die Korallenriffe verschwinden. Im BBC-Bericht werden Bohrkerne gezeigt von einer Versauerung vor 55 Millionen Jahren. Damals brauchte das Leben im Meer einige hunderttausend Jahre zur Regeneration.

B,b&b

zus.6
15.7.15

An einem Strand in Massachusetts (USA) retten Badegäste einen gestrandeten Weißen Hai und ziehen ihn zurück ins Meer.

NC

1

17.7.15

Bericht über den Walfang auf den Färöern. Aus "Tradition" beteiligen sich ganze Familien am Massenmord an Grindwalen und essen mit Begeisterung das stark mit Quecksilber angereicherte Walfleisch.

n-AR

7

22.7.15

Ama Boateng berichtet aus Ghana über den zunehmenden Fang von Haien durch afrikanische Fischer. Hauptgrund ist der lukrative Export der Flossen nach Asien; immerhin wird hier aber auch das Fleisch der Fische gegessen. Außerdem werden Delfine gefangen, die man dann als Köder für die Haie benutzt.

A

3

           
25.7.15

Auf den Färöern wird eine ganze Schule Grindwale (ca. 40 Tiere) in einer Bucht zusammengetrieben und abgeschlachtet. Bilder von "Sea Shepherd".  ¤

TV5

1

28.7.15

Gespräch mit Kapitän Paul Watson (Sea Shepherd) über das massenhafte und extrem grausame Abschlachten von Grindwalen auf den Färöern. "Sie stehlen die Wale aus dem Ozean, die niemandem gehören außer sich selbst." "Das Verhalten der Leute läßt sich nur beschreiben als pure Tötungslust. Eine solch grausame "Tradition" hat im 21. Jahrhundert keinen Platz."   ¤

RT

7

           
31.7.15

Die Aktivisten von "Sea Shepherd" haben mit zwei Schiffen 111 Tage quer durch zwei Ozeane den Fischfänger "Thunder" verfolgt, der illegal vor der Antarktis auf Beutezug war. Sie haben dessen illegalen Fischfang dokumentiert, liegengelassene Netze geborgen und versucht, die Wilderer zu verhaften. Schließlich hat der Kapitän der "Thunder" sein Schiff vor Westafrika selber versenkt. Die Meeresschützer haben die Mannschaft geborgen und an die Justiz überstellt. Spannender Beitrag, komplett aus dem Bildmaterial von "Sea Shepherd", mit kompetenten Erläuterungen von Claus Kleber.  ¤

hj

 

4

 

2.8.15

Reportage von Steffen Vogel über das Walmassaker auf den Färöern und die Störaktionen von "Sea Shepherd" dagegen.  ¤

Spiegel-TV

7

23.8.15

Gespräch  mit dem Bremer "Sea Shepherd" - Aktivisten Tom Strerath, der auf den Färöern einen Monat im Knast gesessen hat wegen Beteiligung an dem Versuch, das Walmassaker dort zu behindern.

b&b

6

26.8.15

Blick ins Auge eines sterbenden Finnwals am Strand von Auckland.   ¤

NC

1/2

16.9.15

Der WWF hat eine wissenschaftliche Studie über das Leben in den Ozeanen veröffentlicht. In den letzten 40 Jahren sind die Tierpopulationen im Meer um die Hälfte geschrumpft. Bei AJE Infos dazu von John Tanzer (WWF). 

A,arj

zus.6
4.10.15

Nick Clark berichtet aus dem persischen Golf, wo sich jedes Jahr im Sommer einige Hundert Walhaie versammeln. Die Ölbohrinseln dort scheinen sie nicht zu stören, sie sollen sogar Fischschwärme anlocken, deren Brut die Walhaie dann fressen. - Vor der Konferenz "Our Ocean" in Chile ein Gespräch mit dem Ozeanologen George Leonard über die Bedrohungen für die Ozeane, insbesondere durch Plastikmüll.

A

7

           
10.10.15

Beitrag über das Ausbleichen und Absterben der Korallenriffe als direkte Folge von El Niño.  (NNA)*

C

3

2.11.15

Am Strand von Calais sind einige Grindwale gestrandet. Die meisten sterben, einer wird von Helfern ins Wasser zurückgebracht.

NC

1

21.11.15

Nach dem Dammbruch in einer Erzmine bei Mariana bewegt sich die mit Schwermetallen verseuchte Brühe im Rio Doce auf den Atlantik zu, mitten in ein Meeresschutzgebiet.

B

2

22.11.15

Noch ein Bericht über die giftige Flut von Minenschlamm, die der Rio Doce jetzt in den Atlantik spült.

A

2

26.11.15

Noch ein Bericht über die Katastrophe am Rio Doce in Brasilien. Der mit Schwermetallen verseuchte giftige Klärschlamm hat den Atlantik erreicht. Der Fluß ist auf 500 km Länge eine biologische Wüste.

h+

3

30.11.15

Japan schickt trotz des Verbotsurteils des IGH erneut seine Walfangflotte in die Antarktis. Gespräch darüber mit Peter Hammarstedt (Sea Shepherd).

B

4

2.12.15

Bei "Brisant" Bilder aus Patagonien. Dort sind mindestens 337 Seiwale gestrandet und gestorben. Ursache unbekannt.

ARD 1/2
14.12.15

In mehreren Fjorden in Patagonien (Südwestspitze Chiles) sind seit dem Sommer zusammen über 330 gestrandete Seiwale gefunden worden. Wissenschaftler sind auf der Suche nach Ursachen. Lucia Newman berichtet aus Punta Arenas.  ¤

A

3

           
15.12.15

Bericht und ausführliche Infos über Chinas Inbesitznahme der Spratly-Inseln im südchinesischen Meer. Um das umstrittene Seegebiet für China zu reklamieren, werden diverse Korallenriffe zu befestigten Inseln ausgebaut, die mit großem militärischem Aufwand besetzt werden. Rupert Wingfield-Hayes fliegt mit einem Kleinflugzeug von den Philippinen aus über die neuen Inseln und zeigt die gewaltigen Baumaßnahmen erstmals aus der Luft. - In einem weiteren Bericht zeigt Hayes, daß beim Bau der Inseln erst die Naturschätze der früheren Korallenriffe geplündert werden und dann alles unter Beton beerdigt wird. Letztes Jahr hatten die Philippinen dort eine Gruppe von chinesischen Wilderern verhaftet, die Hunderte geschützte Meeresschildkröten gefangen hatten.  ¤

B 13
                 
24.12.15

Vom Rosa Flußdelfin von Hong Kong gibt es nur noch etwa 60 Exemplare. Der Ausbau von Häfen, Flughafen und Brücken durch die Meeresbucht zerstört ihren Lebensraum immer weiter. Touristen können die letzten Delfine bei begleiteten Schiffstouren beobachten. Divya Gopalan berichtet aus Hong Kong.   ¤

A

3
           
30.12.15

An der Küste von Chile ist ein Blauwal gestrandet. Fischer bringen ihn mit Netzen und mehreren Booten wieder ins Meer hinaus.

A,NC

zus.1

9.1.16

Im Watt vor Wangerooge sind zwei Pottwale gestrandet und gestorben.

R

1/2
12.1.16

An der Küste von Südindien sind mehr als 80 Pilotwale gestrandet. Fast die Hälfte wird von menschlichen Helfern zurück ins Meer geschafft, die anderen sterben.

B,NC

zus.2
13.1.16

An mehreren Nordseeinseln sind insgesamt mindestens 12 Pottwale (alles Jungbullen) gestrandet und gestorben. Bei "buten & binnen" erklärt Walforscher Günther Behrmann, warum sowas immer wieder passiert. Die Herden wandern von der Arktis gegen den Golfstrom in die Karibik. Vor Norwegen werden sie durch eine Strömung aus der Nordsee irritiert und biegen falsch ab, in die Nordsee, wo sie dann wochenlang zwischen Ebbe und Flut herumirren und schließlich verhungern. (Es wäre zu klären, ob das in El-Niño-Jahren gehäuft vorkommt, und ob es mit einer Schwächung des Golfstroms zusammenhängt.) Die hohe Zahl (die vermutlich noch steigen wird) sei eher ein gutes Zeichen für eine erholte Population.  ¤

Brisant,b&b

zus.9
21.1.16

An der Küste Japans ist ein großer Wal (Seiwal?) gestrandet, Strandgänger und ein Fischerboot schieben und ziehen ihn wieder ins tiefe Wasser, anscheinend hat er überlebt. (Nicht alle Japaner sind Ungeheuer.)

NC

1

24.1.16

An der englischen Nordseeküste sind vier weitere tote Pottwale angespült worden.

Sky,R

zus.3
25.1.16

An der englischen Nordseeküste ist ein vierter toter Pottwal gefunden worden. Insgesamt nun mindestens 16 an der gesamten Nordsee.

E 1/2
27.1.16

Bericht über die Arbeiten zur Beseitigung der vier angeschwemmten Pottwale in England.

B

2
29.1.16

An der indischen Westküste in ein riesiger toter Brydewal gefunden worden.

B

1

2.2.16

Nur der Pseudonachrichtensender "N24" berichtet darüber, daß im Wattenmeer vor Schleswig-Holstein acht weitere tote Pottwale gefunden worden sind.

N24 1
5.2.16

In den letzten Wochen sind rund um die Nordsee insgesamt 29 Pottwale gestrandet, alles männliche Jungtiere. Es ist die größte Häufung von Strandungen seit über 100 Jahren. Der Bericht stellt fest, daß die genaue Ursache dafür unbekannt ist. Sehr traurige Bilder.  ¤

B

2

9.2.16

Die Zwergseekühe (Manati) im Amazonas sterben aus. Vor allem durch die Zerstörung und Vergiftung ihres Lebensraums (u.a. durch Goldsucher), außerdem direkt durch Motorboote und teilweise auch Jäger. In einer Schutzstation werden verletzte und verwaiste Jungtiere aufgepäppelt.  ¤

nano

6

15.2.16

Obwohl PCB seit 30 Jahren verboten sind, reichern sie sich in der marinen Nahrungskette immer noch an. Orcas und Delfine im Nordatlantik sind teilweise hochgradig belastet, was zu diversen Krankheiten führt. 

B
18.2.16

In Argentinien haben Badegäste einen jungen Delfin aus dem Wasser geholt und, in freundlich gemeinter Absicht, benutzt, um Selfies zusammen mit dem Tier zu machen. Dieses hat den Stress und die Sonne nicht verkraftet und war nach wenigen Minuten tot.  ¤

Sky 2
           
24.2.16

Bei der Untersuchung der in der Nordsee gestrandeten Pottwale haben die Biologen herausgefunden, daß die Tiere nicht verhungert sind und auch nicht vergiftet wurden. Sie haben sich anscheinend einfach nur verschwommen und aus der flachen Nordsee keinen Ausweg mehr gefunden. 

nano 4
3.3.16

Ein Kurzbericht aus Hong Kong, wo immer noch massenhaft Haifischflossen in den Geschäften angeboten werden.

A 1
17.3.16

Argentiniens Marine hat einen chinesischen Fischtrawler versenkt, der illegal in argentinischen Gewässern gefischt hatte. Bericht von Teresa Bo. 

Vor Java haben die indonesischen Behörden die "Viking" gesprengt. Das Schiff von Fischereipiraten war jahrelang von Sea Shepherd gejagt worden. Bericht von Rebecca Henschke.

A

B

3

3

21.3.16

Die Korallenbleiche im Great Barrier Riff hat ein Rekordausmaß angenommen, Folge des Anstiegs der Meerestemperatur. (Auf El Niño wird nicht ausdrücklich hingewiesen.) Kurzbericht bei AJE, ein allgemeiner Hinweis in den Tagesthemen. Dort dann ein Bericht über die wenigen Fortschritte beim Klimaschutz. In China sinkt immerhin der Kohleverbrauch wieder. 

A,TT

zus.4
23.3.16

Die Biologen, die die in der Nordsee gestrandeten Pottwale untersucht haben, haben festgestellt, daß die Tiere gesund waren. In den Mägen wurden aber massenweise Plastikteile und sonstiger Zivilisationsmüll gefunden. Grund für das falsche Abbiegen der Tiere in die flache Nordsee sollen Tintenfische sein, die sich hier wegen des Klimawandels neuerdings finden.

hj

3

10.4.16

 

"Sanfte Riesen - Das lange Leben der Grönlandwale" - Dokumentation von Adam Schmedes. Grönlandwale können über 200 Jahre alt werden. Der Film erzählt das Leben eines Wales nach, der zur Zeit der französischen Revolution geboren wurde. Er überlebte die Massaker der Walfänger im 19. und 20 Jahrhundert. Zeitweise ließ man die toten Tiere ungenutzt auf dem Eis liegen, nur die Barten wurden mitgenommen, für Korsettstangen. 1931 waren die Grönlandwale fast ausgerottet, als sie als erste Spezies vom Völkerbund unter Schutz gestellt wurden. Heute macht den Tieren der immer weiter zunehmende Schiffsverkehr mit seinem Lärm zu schaffen, und der Wandel ihrer Lebensräume durch die Erwärmung. Vor dem Walfang gab es über 50.000 Tiere in drei Populationen, von denen sich nur die vor Alaska wieder auf heute etwa 10.000 Tiere erholt hat.  ¤

arte 43
11.4.16

An einer Flußmündung in Chile schwimmen Millionen von toten Sardinen auf dem Wasser. Ursache noch unbekannt.

E

1/2
29.4.16

Das Great Barrier Reef ist dabei, abzusterben. Dieses Jahr (el Niño) sind über 90 Prozent der Korallen von der Korallenbleiche betroffen. Ursache ist die Erwärmung und Versauerung des Meerwassers durch die Erderwärmung. In 20 Jahren wird das Riff komplett verschwunden sein. Infos von Andrew King (Klimaforscher).

A

4

13.5.16

Justin Rowlatt berichtet vom Ganges in Nordindien. Dort leben noch einige der letzten Ganges-Flußdelfine, und der Reporter bekommt sogar ein paar davon vor die Kamera. Das Hauptproblem ist die starke Verschmutzung des Wassers. Bisher gelangen in Indien 80 % der Abwässer ungeklärt in den Fluß. Die indische Regierung hat ein Programm angekündigt um das zu ändern.

B

4

16.5.16

An der Pazifikküste von Mexiko sind 24 Grindwale gestrandet und gestorben.

N24

1/2

18.5.16

An großen Teilen der Küste Chiles gibt es ein massenhaftes Fischsterben. Hunderte Tonnen tote Sardinen werden angespült, Hunderte Tote Wale, tote Robben, tote Seevögel. Auslöser ist eine starke Algenblüte einer giftigen Rotalge. Ursache dafür ist vermutlich El Niño, außerdem wurden im Januar Tausende Tonnen Lachs aus Fischfarmen einfach ins Meer gekippt, nachdem sie an einer Krankheit gestorben waren.  ¤

TS(um5)

2
25.5.16

Zwei Beiträge darüber, wie sich Plastik in Form von Mikroplastik und Nanoplastik in allen Lebensräumen verteilt und welche Folgen das hat, für die menschliche Gesundheit, die Tiere, die Ökosysteme. Speziell das Leben in den Meeren gerät durch unseren Müll völlig aus den Fugen ¤

nano

13

29.5.16

Im Great Barrier Riff ist innerhalb weniger Wochen ein Drittel der Korallen durch die Korallenbleiche abgestorben. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit ist weit größer als bei früheren El-Niño-Ereignissen. Die Korallenbleiche entsteht durch die Erwärmung und Versauerung des Meeres. Infos von Richard Leck (WWF).

A

3

30.5.16

Berichte und bei der Tagesschau eine Meldung über das Absterben der Korallen im Great-Barrier-Riff.

B,TS,E

zus.5

           
7.6.16

Auch auf den Malediven hat eine massive Korallenbleiche begonnen. Infos von Umweltminister Thoriq Ibrahim.

B

3

8.6.16

Einige Beiträge zum "Tag des Meeres". Bei arte ein Bericht aus Oman. Auf den Fischmärkten werden massenhaft Haie angeboten, obwohl deren Fang verboten ist. Gefangen werden sie vor allem wegen der Flossen, die immer noch nach China geliefert werden. Der Bestand an Haien hat in wenigen Jahren um 90 Prozent abgenommen.

arj

3

8.6.16

Die Inselrepublik Palau im Pazifik hat fast das ganze Staatsgebiet zum Meeresschutzgebiet erklärt. Zur Überwachung einer Fläche von der Größe Frankreichs gibt es aber nur ein einziges Patrouillenboot. Es soll Fischer vertreiben, die aus aller Welt zum Fischraub hierher kommen, speziell von den benachbarten Philippinen - dort ist das Meer leergefischt. Bericht von Thomas Reichart.

hj

4

29.6.16

Vor den Küsten von Westafrika sind immer noch Fischraubflotten aus Europa und Asien unterwegs. Sie zerstören nicht nur durch Überfischung das Ökosystem, sie schädigen auch die afrikanischen Volkswirtschaften um mehr als eine Milliarde Dollar jährlich. Ein Bericht aus Sierra Leone, und Gespräch mit Ishbel Matheson vom Overseas Development Institute, das eine Studie über diese Schäden erstellt hat.

B

5

7.7.16

Weltweit kommt inzwischen genausoviel Fisch aus Fischfarmen wie aus dem Seefang. Bericht dazu von Nicolas Haque aus Senegal, und Erläuterungen von John Hocevar (Greenpeace) zu den ökologischen Problemen dieser eigentlich sinnvollen Entwicklung.

A

6

1.8.16

Nick Martin berichtet von Spitzbergen über die Zerstörung des empfindlichen Lebensraumes am Meeresgrund durch Trawler mit Grundschleppnetzen, die immer weiter ins Arktische Meer vordringen.

Sky

3

12.8.16

Der Grönlandhai ist vermutlich das Wirbeltier, das am ältesten werden kann: einige Exemplare sind bis zu 400 Jahre alt. Das haben dänische Forscher mir Radiokarbonmessungen an den Augen gefangener Tiere herausgefunden. Die Fische wachsen extrem langsam und werden erst mit ca. 150 geschlechtsreif. Da sie im 19. Jahrhundert stark bejagt wurden, sind die meisten heute vorkommenden Exemplare noch im Jugendalter. Heute sind sie dadurch bedroht, daß sie als Beifang in den Netzen der immer weiter nach Norden vorrückenden Fischtrawler landen. Interessante Infos bei der BBC von Prof. John Fleng Steffensen, einem der beteiligten Wissenschaftler.  ¤

B,TS

zus.6
5.9.16

Eine internationale Wissenschaftlergruppe hat die Auswirkungen der Erwärmung der Ozeane im Detail untersucht. Marine Lebensräume in allen Klimazonen werden geschädigt, Fischbestände brechen zusammen, extreme Stürme werden häufiger und stärker, einige Krankheiten nehmen stark zu. Infos dazu von Carl Gustav Lundin (IUCN). Interessanter Fakt: 93 Prozent der zusätzlichen Wärme wird in den Ozeanen gespeichert.

A

5

7.9.16

Der Bestand an Buckelwalen hat sich seit dem Jagdverbot erholt, sodaß die Art nicht mehr als vom Aussterben bedroht gilt. Weltweit gibt es wieder 56.000 Tiere. (Die ursprüngliche Population betrug ca. 125.000, 1966 waren es nur noch etwa 5.000.)

N24

2

17.9.16

Vor der Küste von Südafrika haben Helfer mehrere Buckelwale aus Fischernetzen befreit, in denen sie sich verfangen hatten. Einer der Wale kam dabei einem Boot sehr nahe und hat anscheinend bewußt Blickkontakt mit den Menschen aufgenommen, als wolle er "Danke" sagen.  ¤

R

2

23.10.16

"Senegal: Der aussichtslose Kampf der Fischer" - Bericht von Shafagh Laghai, nochmal zum Thema "Fluchtursachen". Tausende Fischer verlieren ihren Job, ihre Lebensgrundlage, weil internationale Fangflotten das Meer leerfischen. Die ohnehin viel zu großzügigen Fangquoten werden schamlos und illegal um das Doppelte überzogen, vor allem von den Riesentrawlern aus der EU. Die Küstenwache ist dagegen machtlos. Für die Bevölkerung wird Fisch unerschwinglich, die perspektivlosen jungen Leute träumen von der Auswanderung nach Europa.  ¤

WS

7

24.10.16

In Slowenien tagt die internationale Walfangkommission und berät mal wieder über den illegalen, angeblich "wissenschaftlichen" Walfang Japans. Dazu ein allgemeiner Bericht. Dann ein Bericht über die Arbeit von Walforschern auf der "Polarstern" im Südpolarmeer. Vom Hubschrauber aus werden Wale geortet und Bewegungsprofile erstellt. Einige interessante Erkenntnisse. (Und die Frage, ob diese Arbeit nicht auch mit Hilfe von Satelliten möglich wäre.)

nano

9
25.10.16

Bei der Tagung der IWC hat Japan erreicht, daß der Plan für ein Walschutzgebiet im Südatlantik nicht umgesetzt wird.

E

1

28.11.16

Hywel Griffith begleitet am Great Barrier Reef Meereskundler, die die Zerstörung  der Korallenriffe beobachten. Diese ist im El-Niño-Jahr (dem weltweit bisher wärmsten Jahr überhaupt) weit vorangeschritten und überall deutlich sichtbar. Im Nordteil sind bereits mindestens zwei Drittel der Korallen abgestorben.

B

3
10.12.16

"Mit offenen Karten: Meer ohne Fische?" - Überfischung, wachsender Verbrauch, Umstellung auf Aquakultur, ökologische Folgen. 

arte

12

21.12.16

Meeresforscher haben im Pazifik in 4000 m Tiefe eine Krakenart ("Casper") entdeckt. Die Tiere legen ihre Eier auf Schwämmen ab und bewachen sie vier Jahre lang. Wenn die Jungen schlüpfen, sterben die Eltern. Die Schwämme wachsen nur auf den vereinzelten Manganknollen. Durch deren Abbau würden die Kraken ausgerottet. - Guter Artikel darüber auch in der SZ ¤

b&b

3

12.1.17

Orcas haben wie Menschen eine Menopause. Ausgewachsene Weibchen bekommen irgendwann keine weiteren Jungen mehr. Dafür haben die Großmütter offenbar eine sehr wichtige Rolle bei der Erziehung der Jungen und beim Zusammenhalt der Familiengruppen. Ergebnisse langjähriger Forschungen bei den Orcas an der US-Pazifikküste.

B

2
3.2.17

In Norwegen sind im Magen eines verendeten Schnabelwals große Mengen Plastik gefunden worden, u.a. 30 Einkaufstüten. Durch das Plastik ist der Wal offenbar verhungert.   ¤

Sky,E

zus.3
                  
9.2.17

An der Küste Neuseelands sind über 400 Grindwale gestrandet und gestorben.

E

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10.2.17

Weitere Berichte über die Strandung von über 400 Grindwalen vor Neuseeland und die weitgehend erfolglosen Versuche von menschlichen Helfern, wenigstens einige der Tiere zu retten.

A,E

zus.2
           
11.2.17

In einer Bucht an der Küste Neuseelands stranden immer mehr Grindwale. Inzwischen sind über 600 Tiere gestorben, nur wenige konnten von Helfern ins tiefe Wasser zurückgebracht werden, aber auch diese schwimmen dann meist wieder an den Strand.

B,ht,TS

zus.6

3.3.17

Im Golf von Kalifornien (bzw. Cortés-See, Mexiko) haben Fischer mit ihren illegalen Fangmethoden eine Delfinart, die nur dort lebt, praktisch ausgerottet. Es gibt nur noch ca. 30 Exemplare des Vaquita. Aktivisten von "Sea Shepherd" versuchen, sie zu schützen. John Holman berichtet.

A

3

     
10.3.17

Das Great Barrier Reef vor Australien ist auch dieses Jahr stark von der Korallenbleiche betroffen. Letztes Jahr war noch El Niño schuld. Bei der BBC Erläuterungen von Prof. Ove Hoegh-Guldberg über die Ursachen und Folgen.

B,E

zus.4
           
10.4.17

Das Große Barriereriff vor Australien stirbt weiter. Die Korallenbleiche hat nun nach dem nördlichen Teil vor allem den mittleren Teil getroffen. Innerhalb von 18 Monaten sind etwa 50 Prozent der Korallen ausgebleicht, zwei Drittel des Riffs sind inzwischen betroffen.

B,TS

zus.3
           
11.4.17

Auf einem untermeerischen Berg bei Teneriffa haben britische Geologen eine weltweit einmalige mineralische Kruste entdeckt, mit ergiebigen Vorkommen von Tellurium und anderen seltenen Erden. Obwohl über die Lebewesen auf diesem Areal praktisch nichts bekannt ist, wird bereits der industrielle Abbau vorbereitet. Bericht von David Shukman.

Vor der Küste von Peru haben internationale Meeresforscher den Sauerstoffgehalt des Wassers in verschiedenen Tiefen untersucht. Weltweit hat der Sauerstoffgehalt schon um zwei Prozent abgenommen. Durch die Erwärmung gelangt auch in tiefe Schichten immer weniger Sauerstoff. Bericht von Michael Stocks.

B,TT

zus.8
15.4.17

Noch ein Bericht über die Korallenbleiche am Great Barrier Reef. "The coral are literally cooking and dying".

C

3

7.5.17

Vor Westafrika werden die Fischbestände immer noch von asiatischen Raubfischern geplündert. In Sierra Leone versuchen Greenpeace und die neue Küstenwache, die Räuber aufzubringen. Bericht von Nina Devries.

A

3

           
8.5.17

In Mexiko scheuchen Badegäste einen strandenden Finnwal zurück ins Meer.

Sky,NC zus.1
16.5.17

An den Stränden der abgelegenen Henderson-Insel mitten im Pazifik sammeln sich Tonnen von Plastikmüll. Nach Aussage von Wissenschaftlern ist die Insel, die zum Weltnaturerbe gehört, der am schlimmsten mit Plastikmüll verschmutzte Ort der Welt.

A,E

zus.3
6.6.17

In New York beginnt eine Konferenz der UN zur Rettung der Ozeane. Die Lage ist dramatisch: Korallensterben, Überfischung, Vermüllung. Versauerung, steigender Meeresspiegel.

TS

2

10.6.17

Bilder von zwei gestrandeten Finnwalen an der australischen Küste.

NC

1
11.6.17

Nochmal Bilder aus Australien: diesmal ist ein Buckelwal gestrandet. Helfer ziehen ihn zurück ins Meer.

Sky

1/2
18.6.17

Vor der Küste von Kolumbien gibt es ein Korallenriff, das sich trotz der Meeresverschmutzung in den letzten Jahren wieder erholt hat. Nun will die Regierung es beseitigen, um einen Tiefwasserkanal für die Superfrachter anzulegen, die durch den neuen Panama-Kanal fahren sollen. Alessandro Rampietti berichtet aus Cartagena.

A

3

           
3.7.17

Die Pinguin-Kolonien im Süden Chiles sind dabei, zu verschwinden. Lucia Newman berichtet von der Insel Magdalena, die ein Schutzgebiet für Pinguine ist. Aber auch hier schrumpfen die Populationen von Königspinguin und Magellan-Pinguin. Ursachen sind die Erwärmung und Verschmutzung des Ozeans und wohl auch eine nahegelegene Kohlemine.

A

3

           
8.8.17

Bei einer Schiffskollision vor Hong Kong sind 9000 Tonnen Palmöl ins Meer gelangt. Während die Regierung behauptet, das Zeug sei ungiftig und harmlos, sammeln freiwillige Helfer am Strand tonnenweise die angespülten klebrigen weißen Fladen ein um sie zu entsorgen.

B

2

9.8.17

Noch ein Bericht über die Verseuchung der Küste von Hong Kong durch Tonnen von Palmöl nach einer Schiffskollision.

A

3
           
25.8.17

An einem Strand in Brasilien ist ein ausgewachsener junger Buckelwal gestrandet. Helfer halten ihn feucht und schaffen es, daß er mit der Flut wieder ins tiefe Wasser gelangt.

NC

1
4.9.17

Im Januar '16 waren an Küsten rund um die Nordsee etwa 30 Pottwale gestrandet. Als Ursache vermuten Forscher nun, daß das Navigationssystem der Tiere durch Veränderungen des Erdmagnetfeldes infolge von Sonnenstürmen gestört wurde.

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13.10.17

In der Antarktis sind in einer Kolonie von 36.000 Adelie-Pinguinen praktisch alle Kücken verhungert. Das Gleiche ist vor fünf Jahren schon mal passiert. Als Ursache wird eine ungewöhnlich große Menge Eis genannt. In der Gegend sind aber auch Trawler unterwegs, die Krill fischen. Infos von Rod Downie (WWF). 

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