Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Gold                                    (letzter Eintrag 8.8.17)

Neue Kategorie. Wird gefüllt mit Beiträgen aus Kapitalismus, Naturzerstörung / Raubbau, Afrika, u.a.

(Die alten Links zu AJE funktionieren noch, die zur ARD nicht mehr. Bzw. noch nicht wieder.)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)

Das ignorierte Thema des Tages  (6.12.07)

Im Ostkivu (Kongo) sterben seit 10 Jahren Millionen von Menschen in einem entsetzlichen Bürgerkrieg. Es geht - Folge des Genozids in Ruanda - um Hutus gegen Tutsis, es geht um Rohstoffe (Gold, Coltan für schöne Handys und Laptops, etc.) und es geht um strategische Interessen fremder Mächte. Vergleichbar ist das Ganze mit "unserem" 30-jährigen Krieg, sowohl die Konfliktlinien als auch die brutalen Folgen für die Menschen (und für die Natur, verwüstete Regenwälder, ermordete Gorillapopulationen,...).

In den Medien kommt darüber : fast nichts. Es ist schwer, dort hinzukommen, gefährlich, dort zu arbeiten. Und vor allem: es interessiert  auch niemanden! Und unser Fernsehen ist ja mit so viel Wichtigerem beschäftigt : tote Kinder in Deutschland, Lotto-Jackpott, etc.pp.

Wer wissen will, was in der Welt passiert, muß BBC oder AlJazeera kucken. Da gab es gestern Berichte z.B. aus dem Kongo. 

Oder eine gute Zeitung lesen. Vor allem die taz berichtet regelmäßig und fundiert aus Zentralafrika. Gestern auch.

9.2.08

Bolivien: Die Goldmine Yanacocha  bringt wenig Geld, aber große ökologische und soziale Probleme.

arep

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11.4.08

"Illegal Gold" - Goldsucher zerstören den Regenwald in frz.-Guayana (People & Power) (NNA)*

A

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7.6.08

Brasilien: Bericht über die Zerstörungen, die die Suche nach Gold im Amazonas-Regenwald anrichtet. Wo Urwald war, bleiben riesige, völlig verwüstete Landstriche zurück. Der Gewinn für die Arbeiter ist minimal.

A

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18.6.08

"Mongolian Ninjas" - Ein sehr deprimierender Bericht über frühere Steppennomaden in der früher sozialistischen Mongolei, die jetzt auf der Suche nach Gold ihr Land durchpflügen und vergiften und so für ein Leben nach dem Kapitalismus unbrauchbar machen. (Witness)

A

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22.6.08

Philippinen : Das dreckige Gold -  Die Goldminen von Divalval (auf Mindanao) zerstören und vergiften Natur und Menschen. Aber die Leute wollen sie weiter betreiben und wehren sich gegen Versuche der Regierung und der Konzerne, das Geschäft zu übernehmen.

WS

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8.7.08

Ghana: "The curse of gold" - Reportage über die sozialen und ökologischen Zerstörungen durch Goldminen und den Widerstand einiger Bürger dagegen.

P+P (A)

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14.9.08

"Tansania - Mörderjagd auf Albinos" - Peter Schreiber berichtet über die Welle von grausamen Morden an Albinos in Tansania, deren Körperteile als Zaubermittel an "Wunderheiler" verkauft werden. Durch den zunehmenden Goldbergbau hat sich der Aberglaube weit verbreitet. Im Bericht wird aber auch eine Theatergruppe von Albinos in Daressalam gezeigt, die mit ihren Straßenaktionen raus will aus dem Schatten der Vorurteile und das Selbstbewußtsein der Albinos stärken.

WS 7
21.9.08

Rumänien: Umweltzerstörung durch Goldminen

mdr-Windrose

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11.4.09

Mohamed Adow berichtet aus dem Ost-Kongo über den Goldabbau in primitiven Erdlöchern. Eine harte und gefährliche Arbeit mit unsicherem Ertrag. Vom steigenden Goldpreis kommt hier nichts an.

A

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21.7.09

Ein neuer Report von "Global Witness" belegt, daß der Handel mit seltenen Mineralen (Gold, Coltan) der Hauptgrund für die Kriege im Osten des Kongo ist, und sich alle feindlichen Rebellenmilizen ebenso wie die Regierungssoldaten auf diese Weise finanzieren. Infos dazu von Guy Momat (kongolesischer Journalist), Amy Barry (Global Witness) und Mark Bristow (Geschäftsführer von Rangold Resources). Letzterer streitet die Vorwürfe ab. Man würde nur mit ordentlichen Verträgen unter Staatslizenz arbeiten.

A 14
23.7.09

"The People vs. Barrick Gold" - In der Reihe über den Schutz der Berge ein Film über den Kampf von Menschen in Argentinien gegen die Zerstörung und Vergiftung ihrer Naturlandschaft durch ein geplantes Goldbergwerk. (P+P)

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12.11.09 Die kanadische Firma "Newgold" zerstört in Mexiko mit ihren Goldminen großflächig die Landschaft, vergiftet das Grundwasser mit Zyanidlauge und kümmert sich nicht um die Auswirkungen auf die anliegenden Orte. Sie arbeitet weiter, obwohl sie anscheinend gar keine Genehmigung hat. Fred Contreras berichtet.

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15.12.09

Im Osten des Sudan suchen 50.000 Leute auf eigene Faust nach Gold. Bericht von Mohammed Vall.

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16.12.09 Über die Zerstörung des Regenwaldes in Peru durch illegale Goldsucher berichtet Dan Collins. Die Menschen zerstören und vergiften ihre Heimat, jetzt verstärkt angetrieben vom hohen Goldpreis. Sehr bedrückende Bilder.   ¤

Afrikanische Staatschefs treffen sich mit Sarkozy, um über mögliche Geldzahlungen der reichen Länder für den Erhalt der Regenwälder zu reden.

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ari

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9.3.10 David Mercer berichtet aus Guatemala über die Kritik von Umweltschützern und Menschenrechtlern an einer Goldmine des kanadischen Konzerns "Goldcorp". Anwohner der Mine berichten von seltsamen Krankheiten und Fehlgeburten. Gespräch dazu mit Jamie Keen (Mining Watch).

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14.3.10 "Borneo - Dschungelhüter auf verlorenem Posten" - Robert Hetkämper berichtet von Borneo über den chancenlosen Einsatz von staatlichen Rangern im Nationalpark Tanjung Puting gegen die Verwüstung des Regenwaldes durch illegale Goldsucher. Ihre stärkste Waffe ist das Aufstellen von Verbotsschildern - während 50 Meter daneben die "Arbeit" weitergeht.   ¤

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23.3.10

Ein Bericht über Goldsucher in Sierra Leone.

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30.3.10

Venezuela: Monica Villamizar bericht über die Energiekrise, die offiziell durch eine Dürre und den niedrigen Füllstand der Stauseen verursacht wird. Ursache ist aber auch die illegale Goldsuche, bei der nicht nur der Regenwald zerstört wird, sondern auch große Mengen Wasser vergiftet und umgelenkt werden.    ¤

A

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14.6.10

In einer Gegend in Nord-Nigeria sind über 150 Menschen an Bleivergiftung gestorben, überwiegend Kinder. Die Leute hatten jahrelang Gesteinsbrocken in ihre Dörfer gebracht, um Gold daraus zu extrahieren. Das Gestein enthält aber vor allem Blei, und der Bleistaub hat sich überall in den Häusern angesammelt. Jetzt versuchen Spezialisten, die Häuser zu dekontaminieren. Bericht von Christian Purefoy.    ¤  

C

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17.6.10

Ein weiterer Bericht (von Yvonne Ndege) über die Massenvergiftung durch bleihaltiges Gestein bei Goldsuchern in Zamfara / Nordnigeria. Etwa 160 Kinder sind an den Folgen gestorben, etwa 600 Menschen leiden unter schweren Nervenschäden, Blindheit etc.

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16.7.10

Kongo: Ein kurzer Bericht über Kinder, die in den Goldminen von Katanga arbeiten. Gespräch darüber mit Raymond Tshibanda Ntungamulongo (Minister für internationale Kooperation).

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23.7.10

Peru: Getrieben vom hohen Goldpreis dringen Tausende illegale Goldgräber in das peruanische Regenwaldgebiet ein, holzen eines der artenreichsten Naturgebiete der Erde ab, vertreiben die Indianer, denen das Land gehört, und vergiften es mit den Zyanid- und Quecksilber-Abwässern ihrer halbindustriellen Anlagen. In den Goldgräberstädten blüht die Prostitution, oftmals von Minderjährigen. Sehr deprimierender Bericht von Craig Mauro.   ¤¤

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26.8.10

Ecuador: "Water or Gold" - ein Film von Bob Abeshouse über den Widerstand von Umweltschützern und indigenen Völkern gegen die Zerstörung der empfindlichen Natur durch Bergbaukonzerne. Sie blockieren z.B. eine geplante Goldmine, die die Wasserversorgung einer ganzen Region zerstören würde. Die sozialistische Regierung will aber mit den Gewinnen das Land entwickeln. Immerhin werden in Ecuador diese Fragen bislang politisch ausgetragen und nicht mit Gewalt.  (P&P) (Video unter dem Link)   (NNA)*   ¤

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23.9.10

Die UN lassen die Massenvergiftung in Nordnigeria untersuchen, bei der im Juni über 200 Kinder durch Blei aus einer Goldmine getötet wurden. Es gibt bis heue täglich neue Vergiftungsfälle. Yvonne Ndege berichtet. (siehe 14./17.6.)

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29.9.10

 

 

 

 

 

 

 

 

"Gold in Schwarz und Weiß" - Reportage von Robert Nugent über den Umzug einer Goldgewinnungsanlage von Borneo nach Guinea. Nachdem man ein Vorkommen in Indonesien gründlich ausgeraubt hat, zieht man weiter nach Afrika.   ¤

Hier der Text von arte: "Eine fast 2.000 Tonnen schwere Anlage zur Goldgewinnung wird von Indonesien ins westafrikanische Guinea verschifft. Der Film dokumentiert die ungewöhnliche Reise des mobilen Bergwerks sowie die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen dieses Unterfangens. Er fragt nach, warum ein solcher Mammutumzug nötig ist und wer ihn möglich macht. Was bedeutet es für die Bewohner einer Region, wenn sich die Industrieanlage an einem neuen Standort niederlässt, wie verändern sich Mensch und Region, wenn das Ungetüm wieder weg ist?
Aus der indonesischen Borneo-Provinz Kalimantan wird eine riesige Goldgewinnungsanlage übers Meer nach Guinea in Westafrika transportiert. So groß diese Produktionsanlage mit ihren 1.700 Tonnen Eisen auch ist, sie war als mobiles Bergwerk für die Goldgewinnung nie für einen festen Standort bestimmt. Sobald der Goldabbau an einem Ort unrentabel ist, zieht die Anlage samt Mannschaft um. Diese Verlegungen erfordern eine gigantische Organisation von militärischer Präzision.
Zum ersten Mal wurden im Jahr 1964 Teile der Anlage in Kanada und Großbritannien für die Goldgewinnung genutzt, später für den Uranabbau in Australien. Der Transport nach Guinea ist wahrscheinlich der letzte. Vermutlich wird die Anlage eines Tages auf einem afrikanischen Schrotthaufen enden.
Verantwortlich für das Gelingen des ungewöhnlichen Umzugs und des korrekten Wiederaufbaus vor Ort sind Ingenieure aus England, Australien und Südafrika. Auf einheimische Kräfte greifen die ausländischen Teams nur zurück, um sich mit den Besonderheiten der Region vertraut zu machen. Danach verwehren sie ihnen den Zugang zur Anlage. Auch beim Abbau dürfen sie mithelfen. Dann überlässt man ihnen das ausgeschlachtete Goldfeld, wo sie sich mit einfachsten Werkzeugen und unter größter körperlicher Anstrengung um eine Ausbeute bemühen. Beim Errichten der Anlage in Guinea verhält es sich nicht anders. Auch hier müssen die einheimischen Goldgräber der ausländischen Förderanlage weichen.
Im Fokus des Dokumentarfilms stehen die Beschäftigten der mobilen Förderanlage und die Bewohner der Anrainerdörfer. Sie sind der lebendige Beweis dafür, wie der Betrieb des mobilen Bergwerks an seinen verschiedenen Standorten Landschaft und Dorfleben für immer verändert. Noch glauben die Dorfbewohner in Guinea, dass die Anlage ihren Kindern eine Zukunft sichert. Doch nichts ist ungewisser als das."

arte

 

 

 

 

 

 

 

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5.10.10

Mehr über die massenhaften Bleivergiftungen in Nord-Nigeria. Über 400 Kinder sind durch die Rückstände aus Goldminen getötet worden, Tausende schwer krank. Infos von dem Arzt Gautam Chatterjee (MSF). 

A,C

zus.3

8.10.10

 

 

 

 

 

 

"Das schmutzige Gold der Anden" - Dokumentation von Carmen Castillo über den Krieg des kanadischen Bergbaukonzerns Barrick Gold gegen Natur und Bevölkerung des Huasca-Tals im Norden Chiles.   (leider NNA)*   ¤

Text von der arte-Seite: "In den chilenischen Anden lagern einige der größten Goldvorkommen der Erde. Hier stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber: die Barrick Gold Corporation , das weltweit größte multinationale Bergbauunternehmen zur Goldförderung, und die Diaguita-Indianer, die das Huasca-Tal im wasserarmen Norden Chiles bewohnen. Der Goldrausch weckt einerseits Hoffnungen bei den Landbesitzern, führt aber - wie die Geschichte anderer Goldschürfgebiete zeigt - häufig zur Verelendung der Region. Vor allem aber zieht er die Zerstörung der natürlichen Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung nach sich.
Die betroffenen Indianer verteidigen ihre Lebensweise. Dazu gehört der Anbau von Wein und exotischen Früchten für den Export. Doch das Wasser, das sie für ihre Landwirtschaft benötigen und das von einer im angrenzenden Gletscher befindlichen Quelle ins Tal fließt, wird auch für die Goldförderung in Pascua Lama gebraucht. Zahlreiche Indianer sahen sich bereits zum Verlassen ihrer Dörfer gezwungen.
Die Verantwortlichen bei Barrick Gold Corporation verteidigen die Industrialisierung, sie bringe Arbeit, Bildung und Fördergelder und die moderne Technik ermögliche den Umweltschutz. Wachstum und wirtschaftlicher Fortschritt ließen sich nicht aufhalten, betonen sie. Der chilenische Staat, der nach Pinochets Staatsstreich ein Experimentierfeld für neoliberale Theorien und Methoden geworden ist, hat sich von diesem Konzept überzeugen lassen. Rechte wie linke Politiker verfechten den Neoliberalismus inzwischen gleichermaßen.
Filmemacherin Carmen Castillo, die sich persönlich für die indigenen Gemeinschaften der Region einsetzt, erzählt die Geschichte dieses Konfliktes, der sich auf einem gefährdeten Grund und Boden, in einer noch unberührten Landschaft abspielt, und lässt alle Seiten ihre Standpunkte darlegen."

arte

 

 

 

 

 

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23.12.10 Ein Bericht über legale und illegale Goldminen in Surinam. Den Regenwald zerstören beide, die illegalen gefährden außerdem die dort arbeitenden Ureinwohner. (Wo landen eigentlich die Berge von Abraum? Vermutlich letztlich im Meer.)

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17.1.11

Tunesien: Die Präsidentengattin hat (angeblich) bei ihrer Flucht noch schnell 1,5 Tonnen Gold mitgehen lassen

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11.3.11

Mongolei: "Mission Mongolei" - Film von Ulrike Wittern. Das traditionelle Leben der Hirtennomaden, das Luxusleben der Oberschicht in Ulan Bator, und der internationale Run auf die Bodenschätze des früher sozialistischen Landes. Um an Kupfer, Gold etc. zu kommen, werden gigantische Tagebauminen in den Boden gesprengt. Nicht weniger zerstörerisch ist die Arbeit von 100.000 einheimischen Goldsuchern in selbstgegrabenen Bergwerken. (Ende fehlt leider.)

3sat 19
18.4.11

In Südafrika verseuchen Schwermetalle und radioaktive Stoffe aus stillgelegten Goldminen und deren Abraumhalden die Umgebung und das Grundwasser. Die Trinkwasserversorgung von Johannesburg ist akut bedroht. Die früheren Minenbesitzer haben sich mit ihren Gewinnen aus dem Staub gemacht. Aber auch bei neuen Minen gibt es keine geregelte Reinigung der Abwässer.

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23.4.11

In Andalgala im Andengebiet im Norden Argentiniens wehren sich die Bewohner gegen eine geplante Goldmine eines kanadischen Konzerns, weil sie um ihre Gesundheit und ihr Trinkwasser fürchten. Bericht von Craig Mauro.

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29.5.11 "Gold frißt Regenwald" - Stefan Rocker berichtet aus der Amazonasregion von Peru. Legale und illegale Goldsucher holzen den restlichen Regenwald ab, durchwühlen den Boden, verbreiten tonnenweise Quecksilber und hinterlassen eine tote, giftige Mondlandschaft. Immer mit dem Argument: Hauptsache, wir haben Arbeit.  ¤

WS

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10.6.11

Bei "Learning World" ein Film über Kinderarbeit in den Goldminen von Kineba in Mali und ein katarisches Projekt, den Kindern eine Schulbildung anzubieten.

E

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25.6.11

In den alten Goldminen von Komabangou in Niger suchen Tausende von jungen Männern auf eigene Faust, ohne moderne Technik und unter Lebensgefahr wieder nach Gold.

B

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30.6.11

Nazanine Moshiri berichtet aus Walikale über den Einsatz der UN-Truppe Monusco im Ost-Kongo. Der ethnische Kleinkrieg um die Herrschaft über illegale Diamanten-, Gold- und Coltanmienen geht weiter, das Mandat der Monusco wurde gerade um ein Jahr verlängert. - Interview (in Goma) mit Chander Parkash (Kommandant der Monusco).    ¤

A

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4.7.11

"Colombia's Gold Rush" (Faultlines) - Reportage von Josh Rushing über den Goldbergbau in Kolumbien und seine ökologischen und sozialen Folgen. Sehenswert!   ¤   (NNA)* 

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10.10.11

Westpapua (von Indonesien besetzt) : In einer Gold- und Kupfermine des Freeport-Konzerns in Timika streiken die meisten der 23.000 Arbeiter seit Wochen. Bei einer Demonstration schießen indonesische Polizisten auf die Arbeiter, mindestens einer wird getötet. Bericht mit Bildern von Protesten und Gewalt.   ¤

A 2
11.10.11 "How to Stop a Multinational" - Film von Rodrigo Vasquez in der Reihe "Activate", über den erfolgreichen Widerstand von Andenbewohnern in Argentinien gegen eine geplante gigantische Goldmine.  (NNA)*    ¤

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4.11.11

Peter Greste berichtet von einer Konferenz der UNEP in Nairobi zum Problem der weltweit zunehmenden Vergiftung mit Quecksilber, vor allem aus Kohlekraftwerken und aus wilden Goldgruben.

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6.11.11 Staatspleite : Das schönste falsche Dementi seit dem 18.2. Regierungssprecher Seibert behauptet, niemand wolle eine Mauer bauen den Goldschatz der Bundesbank verscherbeln, und er kann sich dabei ein Augenzwinkern nicht verkneifen (OT). Die Regierung braucht aber das Geld, um die Wahlkampfgeschenke der FDP zu finanzieren, über die die Tagesschau zuvor 4 Minuten lang berichtete.   ¤

TS

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18.11.11

Indonesisch-Papua : Bericht von Step Vaessen über den Konflikt im besetzten Teil Papuas. Die Bewohner kämpfen zunehmend militant für die Unabhängigkeit, die gigantische Goldmine des Freeport-Konzerns wird bestreikt und sabotiert, an beschädigten Pipelines suchen die Leute auf eigene Faust nach dem eigentlich völlig nutzlosen Metall. Im Bericht Bilder von der Mine, die eine ungeheuerliche Zerstörung von Natur belegen.   ¤

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24.11.11

Peru: Im Norden des Landes protestieren Tausende indianische Ureinwohner gegen eine geplante Goldmine. Der gigantische Tagebau würde Land und Wasser verwüsten und vergiften.

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29.11.11

Peru: Nach einer Woche gewalttätigen Protesten der Bevölkerung stoppt die Regierung das Projekt einer Goldmine im Norden des Landes.

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1.12.11

Peru: Nach den massiven Protesten der Bevölkerung in Cajamarca erklärt der US-Konzern Newmont, er gebe sein Projekt einer gigantischen Gold- und Kupfermine dort auf, jedenfalls erstmal. Bericht von Mariana Sanchez

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2.12.11

Peru: Mariana Sanchez berichtet aus Cajamarca, wo seit Jahren ein Goldbergwerk das Wasser vergiftet und die Einwohner jetzt mit ihren Protesten ein weiteres, noch größeres erstmal verhindert haben.

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5.12.11

Peru: Die Regierung des linken Präsidenten Humala verhängt den Ausnahmezustand über die Region Cajamarca, wo seit Wochen die Bevölkerung massiv gegen ein geplantes Goldbergwerk protestiert. Jetzt werden Hunderte Soldaten dort hingeschickt. Bericht aus Lima von Mariana Sanchez, Gespräch mit der Expertin Jo-Marie Burt.   ¤   - Lesenswerter Bericht über die Proteste in Cajamarca von Anne Grit Bernhardt in der jW.

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9.12.11 In einer Sendung über Kanada im 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" ein Beitrag über das weltweit größte Goldunternehmen, Barrick Gold, mit Sitz in Toronto. Ein paar blasierte Worte des (jüdischen) Firmengründers Peter Munk, und Aufnahmen aus einem Goldbergwerk in Ontario, wo in 2 km Tiefe Stollen in den Granit gesprengt werden, um dann mit viel Gifteinsatz maximal 5 Gramm des nutzlosen Metalls aus einer Tonne Gestein zu extrahieren. Was mit dem Abraum passiert, wird nicht erklärt.

3sat

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21.12.11

Peru: Mariana Sanchez berichtet über die Minenindustrie. Die bringt einerseits viel Geld ins Land. Andererseits führen einige Tagebauprojekte zu massiver Umweltzerstörung, was jetzt in Cajamarca zum Widerstand der Bevölkerung führt.

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7.2.12

Auch nachdem vor 2 Jahren bekannt wurde, daß in einem Dorf in Zamfara (Nordnigeria) über 400 Kinder an Bleivergiftungen als Folge der Goldschürferei gestorben sind, hat sich die Goldsuche in der Gegend noch weiter ausgebreitet. Etwa 2000 Kinder sind noch in Behandlung und können nicht ins Dorf zurück, weil ihre Höfe dort immer noch nicht dekontaminiert wurden. Immerhin gibt es kaum noch neue Vergiftungsfälle. Bericht von Mark Lobel und weitere Infos von Babatunde Olugboji (HRW).  ¤¤

B

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11.2.12

Peru: Tausende Leute aus Cajamarca sind nach Lima marschiert um gegen die geplante Goldmine auf ihrem Land zu protestieren, unter dem Slogan: "Wasser ist wertvoller als Gold". Bericht von Mariana Sanchez.   ¤

Ein Kommentar unter dem Video bei YT mit einem schönen Zitat von Terrence McKenna: "...you can stand back and look at this planet and see that we have the money, the power, the medical understanding, the scientific know-how, the love and the community to produce a kind of human paradise. But we are led by the least among us - the least intelligent, the least noble, the least visionary. We are led by the least among us and we do not fight back against the dehumanizing values that are handed down as control icons.''

A,NC

 

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18.4.12

Peru: Bilder einer Demo in Cajamarca, wo die Massenproteste gegen eine geplante Goldmine weitergehen.

NC

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2.5.12

"Peru: Undermining Justice" - Film von Michael Watts (P+P) über Widerstand von Ureinwohnern gegen Bergbauprojekt. (NNA)*     ¤   

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9.5.12 Mariana Sanchez bericht über die entsetzlichen Zerstörungen, die (illegale) Goldsucher im Amazonas-Regenwald in Peru anrichten.   ¤

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10.5.12 Noch ein Bericht von Mariana Sanchez über Goldbergbau in Peru. Die Regierung versucht zaghaft und mit wenig Erfolg, gegen die illegalen Goldsucher in Naturschutzgebieten vorzugehen. 

A

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11.5.12 Dritter Bericht von Mariana Sanchez aus dem peruanischen Regenwald. In einer Forschungsstation päppeln Biologen Urwaldtiere (Leoparden, Faultiere, Affen, Papageien ...) auf, die in den Kahlschlägen der Goldsucher gefunden wurden. Ein Blick auf das, was dort für immer zerstört wird.   ¤

A

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11.5.12

In Zamfara im Norden Nigerias sind über 4000 Menschen mit Blei aus illegalen Goldminen vergiftet worden, über 400 Kinder sind daran gestorben. Das Problem ist seit Jahren bekannt. Die Hilfsorganisation MSF wirft jetzt der Regierung vor, nichts gegen die illegalen Minen und die Bleiverseuchung zu unternehmen.   ¤

A,E

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15.5.12

Humphrey Hawksley berichtet aus einer Zinn- und Goldmine im Ostkongo. Sie wird inzwischen nicht mehr von Kriegsmilizen kontrolliert, und es arbeiten keine Kinder mehr hier. Die Arbeitsbedingungen der Männer sind gleichwohl übelst, in ständiger Lebensgefahr untertage mit primitiver Ausrüstung.

B

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16.5.12

Noch ein Bericht von Humphrey Hawksley über eine (illegale) Goldmine im Ostkongo und die armen Menschen, die dort schuften.

B

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2.6.12

 

 

 

 

 

"Philippinen: Gold fürs nackte Überleben" - Reportage von Hartmut Schwarzbach. Erschütternde Bilde von unmenschlichen Zuständen.  (NNA)*  ¤¤

Text von arte:
"In den Bergen des Regenwaldes der Insel Mindanao im Süden der Philippinen liegen die größten Goldvorräte des Landes. Entdeckt wurden sie 1982 von sogenannten Small-Scale-Minern, die im Kleinbergbau mit primitiven Methoden das Golderz fōrdern. 
Sie operieren illegal ohne Lizenz, der Staat bekommt keinen Anteil von der Goldförderung. Nun hat die Regierung das 8100 Hektar große Gebiet um den Ort Diwalwal im Compostela-Tal in einem Bieterverfahren für internationale Großkonzerne ausgeschrieben.
Die Minenarbeiter wehren sich und kämpfen ums Ūberleben, denn keiner der 40.000 schlecht ausgebildeten Arbeiter würde bei einem der großen Minenkonzerne einen Job bekommen.
Trotz des hohen Goldpreises sind die Minenarbeiter arm, denn die primitiven Fördertechniken mit Hammer und Meißel sind wenig effektiv. Sogar die Kinder der Bergarbeiterfamilien müssen mit Anpacken und sammeln die Steine mit Golderz, so groß ist die Not im Ort. Weil zur Extraktion des Goldes im Kleinbergbau im offenen Verfahren Quecksilber eingesetzt wird, sind die Natur und die in den Produktionsstätten lebenden Menschen hochgradig mit Quecksilber kontaminiert.
Hartmut Schwarzbach hat drei Wochen lang den Überlebenskampf einer sechsköpfigen Familie in Diwalwal begleitet: Vater Jimmy Laindag (30) im Bergwerk und seine Frau und Kinder beim Sammeln des Golderzes unter größter Lebensgefahr an der Hauptverladerampe des Ortes. Der Vater ist stolz, wenn er seinen Kindern Reis kaufen kann, denn auf dem Land mußte die Familie vorher bitter hungern."

arep

 

 

 

 

 

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6.7.12

Goldrausch auch in Burkina Faso. Neben 7 offiziellen Minen (alle in ausländischem Besitz) gibt es Tausende kleine illegale Minen, in denen vor allem Kinder arbeiten statt zur Schule zu gehen, untertage in ständiger Lebensgefahr. Bericht von Laura Kyle.      ¤

A

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7.7.12

Peru: In Cajamarca gehen die Massenproteste gegen die geplante Goldmine von Conga weiter. In den letzten Tagen sind dabei fünf Menschen von Polizisten getötet worden. Bericht von Mariana Sanchez.

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13.7.12

Peru: Die Proteste in Cajamarca gegen das geplante Goldbergwerk Conga gehen weiter und breiten sich auf die Nachbarprovinzen aus. Bericht von Mariana Sanchez über politische Zusammenhänge.

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15.7.12

"Goldsuche im Staub" - Peter Schreiber über den Goldrausch in Burkina Faso. Die Ärmsten und ihre Kinder durchwühlen die Erde auf der Suche nach Goldkrümeln. Ausländische Firmen machen das Gleiche im großen Maßstab mit Riesenmaschinen. Das Land und die Menschen bleiben arm. Entwicklung ginge anders.

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19.7.12

Bericht von Mohammed Adow aus Zamfara in Nordnigeria, wo Tausende von Kindern an Bleivergiftungen durch die Goldsuche leiden. Über 400 Kinder sind daran schon gestorben, anderen versuchen Ärzte noch zu helfen, mit aufwendiger Blutwäsche.   ¤

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29.7.12

In Haiti suchen Bauern seit Jahrhunderten auf ihrem Land nach Gold, ein Nebeneinkommen im kleinen Maßstab. Jetzt beginnen US-Konzerne mit der Suche im industriellen Maßstab und haben sich für 15 Prozent des Landes Lizenzen besorgt. In der benachbarten Dom.Rep. haben sie eine gigantische offene Mine, angeblich der größte Fundort in den Amerikas, und eine üble Zerstörung der Landschaft. Angesichts der Korruption wird in Haiti von den Gewinnen kaum etwas bei den Leuten ankommen. Bericht von Rachel Levin.   ¤

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4.8.12

"The Curse of Gold" - Film von Humphrey Hawksley über den Goldabbau im Osten des Kongo (DRC), die lebensgefährliche Arbeit in den Minen, die Umweltzerstörung, das Gold als Grund und Finanzierungsmittel für den Bürgerkrieg, der internationale illegale Handel. Sehenswert. (Our World)  (Leider NNA)*   ¤¤

B

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20.8.12

"The Devil Operation" - Film (Teil1) von Stephanie Boyd über den schon seit Jahren wachsenden Widerstand der Menschen von Cajamarca (Peru) gegen eine neue Goldmine. Einige spannende dokumentarische Aufnahmen, aber als Film ungegliedert und sehr ausschweifend - anstrengend.  ¤

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26.8.12

"Africa investigates: Ghana Gold" - Anas Aremeyaw Anas zeigt in seiner Reportage aus Ghana die immensen ökologischen und sozialen Zerstörungen durch illegale Goldminen und sucht mit versteckter Kamera nach korrupten Beamten, die die illegalen Geschäfte ermöglichen. Spannend, deprimierend, beeindruckend.   (Video unter dem Link)  ¤

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31.8.12

Im Amazonas-Regenwald im Grenzgebiet Venezuela / Brasilien haben illegale Goldschürfer ein Dorf der Janomami-Ureinwohner angegriffen, das Gemeinschaftshaus niedergebrannt und angeblich 80 Stammesleute ermordet. Erste Infos, noch keine Bilder.   ¤

B

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30.9.12

Peru: "Gold macht nicht satt" - Julia Ballaschk berichtet über den Widerstand der Bauern von Cajamarca gegen die Errichtung einer weiteren Goldmine auf ihrem Land. Der Bericht zeigt auch deutliche Belege für die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst mit den privaten Minenunternehmen bei der Unterdrückung der friedlichen Proteste.   ¤

WS

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11.10.12

"The Devil Operation" - Der Film von Stephanie Boyd (sh. 20.8.12) über den schon seit Jahren wachsenden Widerstand der Menschen von Cajamarca (Peru) gegen eine neue Goldmine. Hier noch mal eine gekürzte Fassung des ganzen Films.

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22.10.12

David Mercer berichtet aus San Marcos in Guatemala. Seit dort vor 8 Jahren eine Goldmine öffnete (jetzt vom kanadischen Konzern Goldcorp betrieben), gibt es immer wieder Gewaltakte gegen Anwohner, die sich weigern, ihr Land an die Mine zu verkaufen. 

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24.10.12

Widerstand der Bewohner der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland gegen einen geplantes ober- und unterirdisches Goldbergwerk.

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1.12.12

 

 

 

"Gold fürs nackte Überleben" - Reportage von Hartmut Schwarzbach (NNA)*   ¤

Text von arte:
"In den Bergen des Regenwaldes von Mindanao im Süden der Philippinen liegen die größten Goldvorräte des Landes. Entdeckt wurden sie 1982 von sogenannten Small-Scale-Minern, die im Kleinbergbau mit primitiven Methoden das Golderz fōrdern. Sie operieren illegal ohne Lizenz, der Staat bekommt keinen Anteil von der Goldförderung. Nun hat die Regierung das 8100 Hektar große Gebiet um den Ort Diwalwal im Compostela-Tal in einem Bieterverfahren für internationale Großkonzerne ausgeschrieben.
Die Minenarbeiter wehren sich und kämpfen ums Ūberleben, denn keiner der 40.000 schlecht ausgebildeten Arbeiter würde bei einem der großen Minenkonzerne einen Job bekommen.
Trotz des hohen Goldpreises sind die Minenarbeiter arm, denn die primitiven Fördertechniken mit Hammer und Meißel sind wenig effektiv. Sogar die Kinder der Bergarbeiterfamilien müssen mit Anpacken und sammeln die Steine mit Golderz, so groß ist die Not im Ort. Weil zur Extraktion des Goldes im Kleinbergbau im offenen Verfahren Quecksilber eingesetzt wird, sind die Natur und die in den Produktionsstätten lebenden Menschen hochgradig mit Quecksilber kontaminiert.
Hartmut Schwarzbach hat drei Wochen lang den Überlebenskampf einer sechsköpfigen Familie in Diwalwal begleitet: Vater Jimmy Laindag (30) im Bergwerk und seine Frau und Kinder beim Sammeln des Golderzes unter größter Lebensgefahr an der Hauptverladerampe des Ortes. Der Vater ist stolz, wenn er seinen Kindern Reis kaufen kann, denn auf dem Land mußte die Familie vorher bitter hungern."

arep

 

 

 

 

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13.12.12

In Griechenland werden neue großindustrielle Gold- und Kupferbergwerke angelegt, teils im Tagebau, teils als unterirdische Minen. Dafür werden Wälder abgeholzt, die von den Waldbränden nicht betroffen waren. Die Menschen in Kalkidiki fürchten um ihre Landschaft, der Staat hofft auf Milliardeneinnahmen.

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14.2.13

Bei einem Taifun auf den Philippinen wurden kürzlich über 1000 Menschen getötet, vor allem durch Erdrutsche. Diese sind meist die Folge der Abholzung von Bergwäldern. Im Ort Compostela leben 40.000 Menschen von einer illegalen Goldmine, hier wurden 21 Menschen getötet, als ihre Siedlung am Berghang weggespült wurde. Jamela Alindogan berichtet.

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9.3.13

Protest gegen Goldmine in Griechenland    (NNA)*

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10.3.13

In Nordnigeria versuchen Dorfbewohner, ihre Dörfer vom Bleistaub zu reinigen. In den letzten Jahren sind hunderte Kinder an Bleivergiftungen gestorben, Tausende leiden an Vergiftungsfolgen. Alles Folge des (illegalen) Goldbergbaus. Bericht von Ahmed Idris. 

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2.5.13

In Guatemala gibt es seit einer Woche schwere Auseinandersetzungen zwischen der Armee und Dorfbewohnern, die gegen die Errichtung einer Silbermine auf ihrem Land protestieren. Der Ausnahmezustand wurde erklärt, mehrere Menschen getötet. Infos aus Guatemala-City von David Mercer. 

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4.5.13

In Guatemala hat Präsident Molina für einen Teil des Landes den Notstand ausgerufen und mehrere Tausend Soldaten dorthin geschickt, um die Proteste der Bevölkerung gegen eine geplante Silbermine zu unterbinden. David Mercer berichtet aus San Rafael los Flores.

Meldung: beim Einsturz einer Goldmine in Darfur sind über 100 Arbeiter verschüttet worden und offenbar tot.

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31.5.13

In Kirgistan protestieren die Menschen gegen eine kanadische Goldmine. Hunderte Leute besetzen das Gelände in Issyk Kul und fordern die Verstaatlichung des Unternehmens. Harte Reaktion der Polizei, Ausnahmezustand. Kurzbericht.

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7.6.13

Meldung: in Ghana haben die Behörden 160 Chinesen ausgewiesen, die an illegalen Goldminen beteiligt sein sollen und dafür Bauern von ihrem Land vertrieben haben sollen.

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10.6.13

Mali: Bei RT berichtet Maria Finoshina aus dem Ort Yanfolila über illegale Goldgräber. Einige Hundert arme Leute, die in 30 Meter tiefen Löchern nach Gold suchen, unter erbärmlichen Arbeitsbedingungen. Erlöse fließen in den Schwarzmarkt, der Staat hat gar nichts davon. Allerdings planen ausländische Firmen diverse industrielle Minen. Beeindruckende Aufnahmen.  ¤

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RT

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22.6.13

"How to Stop a Multinational" - Film von Rodrigo Vasquez in der Reihe "Activate", über den erfolgreichen Widerstand von Andenbewohnern in Argentinien gegen eine geplante gigantische Goldmine. (Wiederholung von 2011)  (NNA)*    ¤

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29.6.13

John Psaropoulos berichtet aus dem Norden Griechenlands, wo der kanadische "Eldorado"-Konzern Europas größte Goldmine aufmachen will. Die Bevölkerung kämpft gegen die geplante Zerstörung, die korrupte Regierung will sie. (Der Bericht zeigt Aufnahmen aus einer bisherigen unterirdischen Mine. Die Neue dürfte ein Tagebau werden, wie heute allgemein praktiziert.)

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12.7.13

Nicole Macheroux-Denault berichtet aus dem Osten von Uganda über Kinder, die dort als Goldschürfer arbeiten müssen.

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23.7.13

Marc-Antoine Valverde berichtet aus Sikasso im Süden Malis. Tausende Leute arbeiten hier in illegalen unterirdischen Goldminen. Polizei gibt es nicht, für Ordnung sorgen Stammesmilizen.

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8.8.13

 

Golineh Atai berichtet über die Kumtor-Goldmine im Osten Kirgistans. Ein ganzer Berg wird mitsamt dem daraufliegenden Gletscher abgetragen, pulverisiert und mit Cyanid zu giftigem Schlamm und ein paar Kilo Gold verarbeitet. Der Schlammsee kann das Grundwasser der ganzen Region verseuchen, der giftige Staub verdunkelt die benachbarten Gletscher und beschleunigt deren Abschmelzen. Und bei den Menschen im Land kommt vom Profit fast nichts an, sie protestieren gegen die Mine und die korrupte Regierung.  ¤

Im "Journal Afrique" ein Bericht (aitv) über klandestine Goldminen im Südosten der DRKongo. 

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1.9.13

Gabriel Elizondo berichtet aus Französisch-Guayana.  Die französische Regierung hat Bergbauunternehmen erlaubt, im noch fast unberührten Amazonas-Regenwald ("Europas größter Nationalpark") Goldminen einzurichten. 

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2.9.13

Landesweite Proteste in Rumänien gegen einen geplanten Goldtagebau.

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5.9.13

The Stream: "Gold in Rosia Montana" - Über den Widerstand gegen Goldminen in Rumänien.  (NNA)* 

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8.9.13

In Bukarest seit einer Woche Proteste gegen die geplante Goldmine.

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24.9.13

Rumänien: Bericht über die anhaltenden Proteste in Bukarest gegen die geplante gigantische Goldmine in Rosia Montana in den Karpaten. Die Proteste richten sich zunehmend auch gegen das eigentliche Übel, den entfesselten und gnadenlos zerstörerischen Kapitalismus.

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1.10.13

Mariana Sanchez berichtet aus Laberinto im Norden von Peru. Die Regierung hat den illegalen Goldminen im Regenwald den Kampf angesagt, die Polizei sprengt teilweise die Anlagen. Die Arbeiter protestieren. Bilder von entsetzlicher Naturzerstörung.

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8.10.13

Ein Bericht über Kinderarbeit in Nigeria. Ahmed Idris besucht Kinder, die in einer illegalen Goldmine im Norden des Landes schuften, unter Lebensgefahr untertage statt in der Schule zu lernen. 

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9.10.13

Andrew Harding berichtet aus Johannesburg (Südafrika) über arme Leute, die illegal auf eigene Faust in stillgelegten alten Goldminen nach übriggebliebenen Goldkrümeln suchen. Ein lebensgefährlicher Job.

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27.10.13

"Der letzte Goldrausch" - Ulli Neuhoff berichtet aus Südafrika über die Frauen und Männer, die in einer stillgelegten Goldmine in Johannesburg nach übriggebliebenen Goldkrümeln suchen. Von dem illegalen, lebensgefährlichen und giftigen Handwerk lebt ein ganzer Township.

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11.11.13

In Rumänien stoppt das Parlament erstmal die Pläne zur Einrichtung einer riesigen Goldmine in Rosia Montana.

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12.11.13

Beitrag über die Vergiftung von Umwelt und Menschen durch das bei der Goldwäsche eingesetzte Quecksilber. Und über Goldschürfer in Kolumbien, die als Bindemittel statt Quecksilber ein Balsablätterextrakt benutzen.

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25.11.13

In Guinea sind bei einem Erdrutsch in einer Goldmine mindestens 32 Menschen getötet worden.  Ein Bericht über die lebensgefährliche Arbeit in Guineas Goldminen.

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  > Leider sind die folgenden Aufnahmen
durch den Festplattencrash am 24.5.16 verlorengegangen.<  
   
7.7.14

Beitrag über die deutschen Goldreserven, die von der FED in New York aufbewahrt werden. Ob das Gold tatsächlich noch dort liegt, weiß niemand. Die Bundesbank, wollte mal nachzuzählen, aber bisher hat sie nur 10 Prozent des Goldes zurückbekommen.

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28.7.14

Im Norden des Sudan suchen Tausend Goldgräber auf eigene Faust nach Goldadern und zerstören dabei archäologische Fundstätten aus dem Nubierreich. Bericht von Bernard Smith.

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8.8.14

Bericht über die Rolle der illegalen Goldsucherei beim Verschwinden der letzten Naturvölker in Brasilien. (NNA)*

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9.10.14

Während in den reichen Ländern der Gebrauch von Quecksilber eingeschränkt werden soll, wird das extrem giftige Metall in illegalen Goldminen in Afrika immer stärker eingesetzt und vergiftet Menschen und Umwelt. Ein Bericht von Nicolas Haque zeigt das dadurch verursachte unglaubliche Elend an einem Beispiel aus Burkina Faso. Bauern geben ihre Felder auf, Kinder arbeiten in der Goldmine statt zur Schule zu gehen, nur um für die Aussicht auf Reichtum sich und ihr Land zu ruinieren.  ¤

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18.1.15

"Die Goldschlammtaucher" - Bericht von Philipp Abresch über Bauern auf den Philippinen, die auf ihren Reisfeldern tiefe Löcher buddeln und da unten nach Goldbröckchen tauchen. Das ist lebensgefährlich und verboten. Immerhin wird hier anscheinend kein Zyanid benutzt.

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6.9.15

Ahmed Idris berichtet über illegale Goldgräber in Zamfara (Nordnigeria). Die Regierung will, wenn sie die Minen schon nicht schließen kann, wenigstens Steuern kassieren.

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30.9.15

Auf den Philippinen arbeiten tausende Kinder in illegalen Goldminen und riskieren dabei täglich ihr Leben. HRW schlägt Alarm. Infos von Juliane Kippenberg (HRW).   ¤

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3.10.15

In der Goldmine des Barrick-Konzerns in Tudcum im Nordwesten Argentiniens sind über 1000 Tonnen Zyanidlauge ausgetreten. Die Anwohner fürchten eine Verseuchung des Trinkwassers und fordern, den Goldtagebau zu beenden. Bericht von Teresa Bo. 

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17.11.15

Bericht über eine illegale Goldmine in Niger. Tausende Männer riskieren ihr Leben in den Schächten und ruinieren Böden und Wasser.

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18.12.15

In Peru zerstört die Armee 86 illegale Goldminen in einem Naturschutzgebiet im Amazonas-Regenwald.   ¤

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22.12.15

Illegale Gold- und Diamantenminen sind die Hauptfinanzierungsquelle der Bürgerkriegsmilizen in der ZAR. Rawya Ogeh (?) berichtet aus einer Mine in Indassima.

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30.1.16

Das Dorf Carrizalillo in Mexiko leidet unter dem Goldabbau in einer benachbarten Mine. Zunächst unter dem giftigen Cyanid-Staub und vergiftetem Trinkwasser, dann dadurch, daß Drogenbanden das Dorf besetzt haben um die vermeintlich reichen Bewohner auszuplündern.

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8.3.16

In Venezuela sind 28 Arbeiter einer illegalen Goldmine verschwunden. Angeblich sind sie von einer Bande im Streit um Goldfunde ermordet worden. Infos aus Caracas von Virginia Lopez.

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17.3.16

Über den Dokumentarfilm "Dirty Gold War" von Daniel Schweizer. Über die ökologischen Verheerungen durch die legale und illegale Goldsuche, z.B. im Amazonasregenwald, und über die staatliche Gewalt gegen Menschen, die sich gegen Goldminen wehren, z.B. in Peru.  ¤

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18.3.16

Im "auslandsjournal-extra" berichtet Axel Storm über eine geplante Gold- und Kupfermine in Artvin an der Schwarzmeerküste im Nordosten der Türkei. Die Regierung peitscht das Projekt mit Gewalt durch, gegen den Protest der Bevölkerung werden Wälder abgeholzt und zahlreiche Bewohner enteignet. Im Moment gibt es immerhin offiziell einen Baustop.

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5.4.16

"Freihandelsabkommen TTIP – Freie Fahrt für Abzocker?" - In Rumänien sind bei einem Dammbruch einer Kupfergrube im Jahr 2000 ganze Landstriche unter giftigen Schlämmen begraben worden. Gleich daneben, in Rosia Montana, wollte der Konzern Gabriel Resources eine gigantische Goldmine anlegen. Nach Protesten und Klagen der Einwohner wurde das Projekt 2013 gestoppt. Nun klagt Gabriel Resources vor einem "Schiedsgericht" in den USA auf "Schadensersatz" wegen dieser "Verletzung des Freihandels". Mit TTIP wollen die EU und SPD-Minister Gabriel solche Klagen überall in Europa möglich machen.  ¤

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3.5.16

Bericht über die Akara-Goldmine in Thailand. Ein gigantisches Loch in der Erde, aus dem Millionen Tonnen Gestein herausgeholt und zu Staub zermahlen werden, um ein paar Tonnen völlig nutzloses Gold zu gewinnen. Der Staub vergiftet teilweise die Gegend und macht die Anwohner krank.

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24.5.16

In Peru ist der Notstand für ein 80.000 km2 großes Gebiet im Amazonas-Regenwald ausgerufen worden. Das Gebiet ist durch illegale Goldgruben mit Quecksilber verseucht.

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25.5.16

Beitrag über eine Methode, mit der Goldsucher in Kolumbien Gold auch ohne den Einsatz von Quecksilber und Cyanid aus dem Gestein extrahieren können. Das Gold wird dann als "Grünes Gold" bzw. "Bio-Gold" vermarktet. Ingolf Baur weist aber zurecht darauf hin, daß damit die Landschaftszerstörung, der enorme Wasserverbrauch und die katastrophalen Arbeitsbedingungen weiter bestehen.

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30.6.16

In Peru ist der Amazonas auf 500 km Länge mit Quecksilber verseucht. Bis zu 50.000 Anwohner, die Fisch aus dem Fluß essen, sind stark vergiftet, es gibt Kinder mit schweren Hirnschäden. Das Gift stammt aus den illegalen Goldminen. Die Regierung hat in der Region den Notstand ausgerufen. Marianna Sanchez berichtet aus Madre de Dios.  ¤

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14.7.16

Zur Abwechslung mal etwas Erheiterndes bei diesem Thema: im bayrischen Ort Bernstorf hat ein Hobbyarchäologe 1998 in einer Kiesgrube einen antiken Goldschatz gefunden. Zwei Jahre danach fand er dort auch noch Bernsteinamulette aus der Bronzezeit. Die Landesregierung ließ für den Krempel in Kranzberg extra ein Museum bauen, der Finder bekam das Bundesverdienstkreuz. Allerdings haben Chemiker nachgewiesen, daß sämtliche "Fundstücke" Fälschungen aus heutigen Materialien sind. Den Leuten ist das egal, sie wollen ihr Museum behalten und weiter Touristen veräppeln.

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15.8.16

Im Südsudan fördert die Regierung die Goldsuche, um damit die sinkenden Öleinnahmen auszugleichen. Bisher wird nur im kleinen Stil, oft illegal, aber auch ohne giftige Chemikalien nach Gold gegraben. Bericht von Haru Mutasa.

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22.10.16

"Ghana: Gier nach Gold" - Reportage von Ludovic Fossard, Kpénahi Traoré, Mingmin Wu und Yann Varenne. Spannend. Leider NNA)*  ¤¤

Text von arte: "(Ghana) ist eins der ärmsten Länder der Erde. Im Schnitt verdienen die Menschen hier 100 Euro im Monat – und das angesichts reicher Rohstoffvorkommen im Land, vor allem Gold. Vor gut zehn Jahren kamen die ersten Bergarbeiter aus der chinesischen Region Shanglin nach Ghana, um die Goldminen auszubeuten. Mangels Erfahrung und technischen Know-hows ließ die Regierung sie zunächst gewähren, doch im Laufe der Jahre regte sich Widerstand gegen die „Ausbeuter“ aus China. Seitdem schwankt die Regierung zwischen Ermutigung und Repression. Unsere Reporter fuhren tief in den Dschungel Ghanas, in ein wildes und gefährliches Eldorado, in dem sich Goldsucher, Einheimische, Regierungsvertreter und Banditen gegenseitig belauern."

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23.10.16

Nicolas Haque berichtet aus Cote d'Ivoire, über Bauern, die wegen des niedrigen Kakaopreises ihre Plantagen zerstören und dort nach Gold graben lassen.

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8.11.16

"Goldkinder - Konflikt um Mineralien" - Film von Manfred Karremann (37°). Der Autor zeigt, unter welch menschenunwürdigen und lebensgefährlichen Bedingungen Kinder nach Gold schürfen müssen, in Ländern wie Ghana und den Philippinen, und wie dabei die Umwelt ruiniert wird. In der DR Kongo zeigt er außerdem, wie der Abbau von Mineralien (u.a. Gold und Coltan) den Krieg der Warlords und die Gewalt gegen Frauen und Kinder befeuert. Das alles nicht plakativ, sondern im Dialog mit den Betroffenen und mit Menschenrechtsaktivisten. Sehr sehenswert!  ¤¤

ZDF 44
10.12.16

In der schönen Hügellandschaft bei Tyrone in Nordirland will der kanadische Konzern Dalradian eine unterirdische Goldmine anlegen. Aus 80 Tonnen Gestein soll mit Cyanid eine Unze Gold extrahiert werden, die Reste sollen später wieder in den Stollen vergraben werden. Die Bewohner der Gegend sorgen sich um ihr Grundwasser und meinen, die Zukunft ihrer Kinder sei wertvoller als Gold.  ¤

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15.12.16

"China's African Gold Rush" -  Film (Autor?) über legale und illegale Goldminen in Ghana, von denen viele von Chinesen betrieben werden. (101east)  (NNA)*  ¤

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27.12.16

Im Sudan benutzen Goldgräber Quecksilber zur Extraktion des Goldes und vergiften dabei sich selber und ihre Umwelt. Hiba Morgan berichtet aus Khartum.

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6.5.17

Ein Bericht aus Niger, wo Tausende junge Männer in der Wüste Löcher ausheben und im Gestein mit primitiven Mitteln nach Gold suchen. Hier anscheinend ohne den Einsatz von giftigen Chemikalien.

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12.6.17

Auf der Insel Paracale auf den Philippinen werden Kinder mit Taucherbrille und Luftschlauch in tiefe Löcher am Strand geschickt, um dort nach Gold zu suchen. Die Arbeit ist lebensgefährlich, und immer wieder gibt es Vergiftungen durch das eingesetzte Cyanid. Bericht von Step Vaessen.

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8.8.17

Andrew Thomas berichtet von der Jahreskonferenz der internationalen Goldgräber und -händler in Kalgoorlie in Australien. Die Händler machen sich Gedanken über den Anstieg und Fall des Goldpreises je nach internationaler Krisenlage. Der Bericht zeigt außerdem, wie in Australien Gold gewonnen wird: indem man riesige Gruben sprengt und das Gestein zersiebt, um daraus winzige Mengen Gold zu extrahieren.

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