Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Afrika : Äthiopien , Eritrea         (letzter Eintrag 29.9.17)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
16.10.07 Birgit Virnich :Pilgerreise zu den Felsenkirchen  N3-Weltbilder  
15.11.07

Im Hochlandort Dessie leben Muslime und Christen friedlich zusammen   ZDF-auslandsjournal

alj

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16.11.07

Meles Zenawi (Premierminister Äthiopien) : Spannungen mit Eritrea, "keine Verbrechen in Somalia"

Berhanu Kebede (Botschafter Äthiopien) über drohenden Krieg mit Eritrea

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1.12.07

Äthiopien / Eritrea :Nach 5 Jahren Ruhe und gescheiterten Verhandlungen könnte der Grenzkonflikt wieder zum Krieg führen.

A

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5.12.07 

Eritrea : Über den "Journalisten des Jahres" Seyoum Tsehaye, der seit 6 Jahren inhaftiert ist.

T

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19.1.08

Mit offenen Karten : Äthiopien - Geografie, Geschichte, aktuelle innere und äußere Konflikte

arte

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30.1.08

Eritrea : Der umstrittene Film "Feuerherz" nach dem Buch der vorgeblichen Ex-Kindersoldatin Senait Mehari und die Proteste von anderen Eritreern gegen diese "Lügengeschichte".  (Link zu Zapp)

Zapp

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15.4.08

Reportage von Mohamed Adow über die ONLF-Rebellen, die seit 10 Jahren für die Unabhängigkeit des Ogaden kämpfen. Und Gespräch darüber mit Abdirahman Mahdi (ONLF).

A

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16.4.08

Zweiter Teil der Reportage von Mohamed Adow über die Rebellen im Ogaden. Auch Frauen nehmen als Kämpferinnen am Befreiungskrieg teil. Peter Bouckaert (HRW) über Politik der verbrannten Erde der Regierung gegen Zivilisten im Ogaden.

A

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17.4.08

Dritte Reportage aus dem Ogaden. Dorfbewohner berichten von Vertreibungen und Terror durch die Regierungstruppen.

A

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18.4.08

Ogaden (NNA)*

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20.4.08

Sudan / Äthiopien : Imran Khan berichtet aus dem Kassala-Flüchtlingslager im Ost-Sudan, wo Flüchtlinge aus allen Konfliktregionen versammelt sind, aus Sudan, Eritrea, Äthiopien und Somalia.

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21.4.08

Somalia / Äthiopien :  Schwere Kämpfe in Mogadishu, Äthiopiens Armee beschießt Wohnviertel, über 80 Tote, Massenflucht. Bilder von Leichen auf den Straßen. Ein Sprecher der Islamisten spricht (am Telefon aus Eritrea) von über 200 Toten.

Meldung: Äthiopien bricht diplomatische Beziehungen zu Katar ab, weil es "Terroristen" unterstützt habe. In Katar ist der Sitz von Al Jazeera. 

E,A,JA

zus.5

26.5.08 Äthiopiens oberstes Gericht verurteilt Ex-Staatschef Mengistu (der im Exil in Zimbabwe lebt) zum Tode, wegen über 200 Morden und Völkermord. (Bei der BBC ein kurzer (OT) von Mengistu: "Wir wurden von einer Revolution des Volkes an die Macht gebracht.")

B,E

zus.3

30.5.08

Hungersnot im Süden des Landes durch Dürre und Mißernte.  Bilder von sehr dünnen Kindern.

B

2

31.5.08

Hungersnot im Süden des Landes, nach UNICEF-Angaben sind über 100.000 Kinder am Verhungern.

A,NC

zus.3

6.6.08 Hungersnot JA 2
20.6.08

Eritrea / Djibuti : Djibuti wirft Eritrea vor, mit Truppen ein Gebiet an der Meerenge von Bab El Mandeb besetzt zu haben und legt dafür Luftbilder als Beweis vor.

A

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4.7.08

Somalia / Äthiopien : Meldung: Äthiopische Truppen sollen 70 somalische Kämpfer im Grenzgebiet getötet haben.

B

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28.8.08

Somalia / Äthiopien : Zwei Berichte über den Kampf der Islamic Courts Union (ICU) gegen die Besatzung durch äthiopische Truppen. Äthiopiens Premier Zenawi sagt in einem Zeitungsinterview, ein Abzug sei möglich, man habe nicht mit einem so langen und teuren Engagement gerechnet. Berhanu Kebede (äthiopischer Botschafter in London) dazu.

A,B zus.9
3.9.08

Bericht von M.Adow über die Hungersnot, den Krieg gegen Rebellen im Ogaden und über die Flüchtlinge dort.

A

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26.9.08

Somalia / Äthiopien : Interview mit Äthiopiens Präsident Meles Zenawi. Er beklagt sich über mangelnde internationale Unterstützung bei der "Befriedung" Somalias und kündigt einen Abzug seiner Truppen an. 

Piraten kapern einen ukrainischen Frachter, beladen mit 30 Panzern und Munition (angeblich für Kenia).

B

B,JA,E

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zus.5

26.10.08

Hungersnot

ari

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27.10.08

Somalia / Äthiopien : Regierung und ein Teil der Opposition einigen sich auf Waffenstillstand, Äthiopien will im November mit Abzug beginnen.

A,C

zus.3

6.8.09

Bei Riz Khan sprechen Fowsia Abdulkadir (Ogaden HR-Comitee), Greg Stanton (Genocide Watch) und David Shinn (Ex-US-Botschafter in Äthiopien) über den Konflikt im Ogaden. (NNA)*

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2.12.09 Eritrea : Die Journalistin Sinead O'Shea hat Eritrea besucht und dort undercover gefilmt. Sie schildert das Land als totalitären Polizeistaat mit ständiger Überwachung und Foltergefängnissen. Da niemand ausreisen darf, versuchen Tausende illegal aus dem Land zu fliehen. Der Konflikt mit Äthiopien bestimmt weiterhin die Medienpropaganda, als seine Folge lebt ein großer Teil der Menschen in Elend und Hunger.  (P+P)  ¤

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3.1.10 Eritrea : Pascale Harter berichtet, daß das Land trotz der schweren Dürre und Hungerkrise internationale Hilfe ablehnt. Im Flüchtlingslager von Aksum in Äthiopien kommen immer mehr Eritreer an, die sagen, ihre Regierung setze Nahrungsmittel als politisches Druckmittel ein. 

B

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20.2.10 Eritrea : Jane Dutton interviewt Präsident Isaias Afewerki. Der gibt teilweise leicht bizarre Auskünfte. Es gebe keinen Hunger in Eritrea und keine eritreischen Flüchtlinge in den Nachbarländern, er habe nie seinem Volk die Demokratie oder sonst irgendwas versprochen, und Eritrea mische sich nicht in Somalia ein, im Gegensatz zu den USA, die die ganze Region destabilisieren wollten.

Ein paar Anmerkungen dazu vom eritreischen Journalisten und Oppositionellen Salih Sabah.

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10.4.10

 

 

"Kaffee rettet Urwald" - Kurzreportage von Sebastian Kuhn und Tilman Przyrembel   (NNA)*

Text von der arte-Seite: "Eine kleine schwarze Bohne rettet in Äthiopien den letzten Rest von Regenwald: Die weltberühmten wilden Arabica-Kaffeepflanzen wachsen dort in einem kleinen Schutzgebiet. Vor 60 Jahren bedeckte der Urwald fast die Hälfte des Landes – heute sind es nur noch 3 Prozent in Bonga in der bitter armen Region Kaffa. Bis die Menschen hier erkannt hatten, dass ihnen der Wald einen bescheidenen Wohlstand bringen könnte, rodeten sie ihn für ihre Äcker. Ein „Fairtradeprojekt“ half ihnen, für den wilden Kaffee höhere Preise zu erzielen. Inzwischen leben 6500 Kaffeebauern in Äthiopien von der wilden Ernte. Die UNESCO will den Wald bei Bonga jetzt als erstes äthiopisches Bioreservat anerkennen.
Noch immer aber wächst die Bevölkerung in Äthiopien rasant: Bis 2050 soll sie sich verdoppelt haben. Die vielen Menschen aber brauchen Land für Häuser und Felder. Immerhin plant die Regierung in Addis Abeba jetzt, die geschützte Fläche Urwald auf 200 000 Hektar zu vergrößern – denn das Modellprojekt mit dem wilden Kaffee hat sie überzeugt."

arep

 

 

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5.5.10 Eritrea : Nach Angaben eines ins Exil geflüchteten Gefängniswärters sind wegen der üblen Bedingungen in seinem Knast dort 15 politische Gefangene gestorben, darunter ehemalige Regierungsmitglieder und Journalisten. Bericht von Andrew Simmons.

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8.5.10

 

 

 

 

 

Äthiopien : "Rosen gegen den Hunger" - Reportage von Tilman Przyrembel, Sebastian Kuhn und Wolfgang Schoen   (NNA)*  ¤

Text von der arte-Seite: "Äthiopien ist eines der fruchtbarsten Länder der Welt und doch hungert dort die Hälfte der Bevölkerung – das internationale Agrobusiness aber verspricht der Regierung Hilfe im Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger. Der Inder Sai Ramakrishna Karuturi hat 300 000 Hektar äthiopisches Land gepachtet, um dort hunderttausende Tonnen Agrarprodukte, Nahrungspflanzen und Blumen, anzubauen und zu ernten – und um Arbeitplätze zu schaffen.
Das erscheint auf den ersten Blick überzeugendes Modell und deshalb haben wir unsere Reporter nach Äthiopien geschickt. Der Unternehmer Karaturi zeigte ihnen bereitwillig seine Farmen und seine Arbeitskräfte: Um Addis Abbeba herum ist er inzwischen der größte Farmbesitzer, 6000 Menschen arbeiten dort für ihn, sie bauen Rosen an. „Es ist Gottes eigenes Land. Die Menschen hier sind sehr freundlich und arbeiten hart, “ schwärmt er.
Doch nach dem offiziellen Besuch der Rosen-Gewächshäuser baten die Arbeiterinnen und Arbeiter dort unser Reporter-Team zu einem heimlichen Treffen. Dort beklagten sie sich bitter: Die Regierung habe ihnen ihr Land genommen, um es an den Investor zu verpachten, sie seien nun gezwungen für ihn zu arbeiten und sie verdienten dort weniger als vorher mit dem Erlös des eigenen Landes.
Der äthiopische Landwirtschaftsminister Abera Deresa verteidigte das Projekt vor unserer Kamera. Für ihn ist das Engagement der ausländischen Investoren die schnellste, effektivste und rentabelste Methode, Äthiopien von Hunger und Armut zu befreien.
In jedem Fall ist das „billige“ Land und die „preiswerten“ Arbeitskräfte überall in Afrika ein lohnendes Geschäft für Investoren. Es wird darauf ankommen, dass die Regierung in Äthiopien darauf achtet, bei allem Gewinnstreben, daraus auch einen Nutzen für ihr eigenes Volk herauszuholen."

arep

 

 

 

 

 

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18.5.10 Äthiopien : Mindestens 5 Tote bei Unruhen im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen.

JA

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20.5.10 Äthiopien : Wahlkampf zu den Parlamentswahlen am Sonntag. Die EPRDF von Premier Zenawi zeigt sich siegessicher. Die Opposition beklagt sich über Drohungen und Gewalt. Bericht von Andrew Simmons.

A

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21.5.10

Andrew Simmons berichtet über Vorwürfe der Opposition, daß die Regierungspartei EPRDF landwirtschaftliche Hilfsprojekte benutze, um Wählerstimmen zu kaufen. Gespräch darüber mit Seeya Abraha vom Oppositionsforum MEDREK.

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22.5.10

Berichte von Andrew Simmons, Will Ross und Virginie Gomez zur Parlamentswahl und zu Vorwürfen von Einschüchterung und Manipulation.

A,B,JA

zus.7
23.5.10

Berichte vom Wahltag. Offenbar sehr ruhiger Verlauf, die Opposition spricht von Einschüchterung und Wahlbetrug, aber konkrete Anzeichen dafür gibt es laut EU-Wahlbeobachtern und Korrespondenten (Andrew Simmons und Will Ross) kaum, auch nach Einschätzung von Alemayehu Mariam (Ethiopian Review). Die Auszählung wird bis zu 4 Wochen dauern. - Bei arte ein Bericht über die positive wirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitiger Massenarmut.

arj,A,B

zus.19

24.5.10

Die Wahlkommission teilt mit, daß nach ersten Auszählungsergebnissen mit einem deutlichen Sieg der Regierungspartei gerechnet wird. Infos von Andrew Simmons, Bilder von einer besonders peniblen Stimmenauszählung.

A,E

zus.3

25.5.10

In Addis Abeba feiern Tausende Anhänger der Regierungspartei deren erwarteten Wahlsieg. Die Demonstranten fordern ebenso wie Premier Zenawi, daß das Ausland das Ergebnis anerkennen soll. Die EU-Wahlbeobachter kritisieren den Wahlverlauf als unfair.

A,JA

zus.5

26.5.10

Andrew Simmons über Forderungen der Opposition nach einer Wiederholung der Wahl.

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22.4.11

Äthiopiens Außenminister erklärt, seine Regierung habe immer eine Absetzung der Regierung von Eritrea angestrebt und würde auch weiter für "Regime Change" beim Nachbarn agieren.

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29.5.11 Eritrea : "20 Jahre Einsamkeit" - Werner Zeppenfeld bekam die seltene Gelegenheit, von den Feiern zum 20.Jahrestag der Befreiung zu berichten. Fahrt mit der wiederaufgebauten Eisenbahn, pompöse Feier im Nationalstadion, Volksfest in Asmara, lauter Menschen, die stolz auf ihr Land sind. Im Text dazu aber deutliche Kritik an politischer Unterdrückung und Entwicklungsdiktatur.   ¤

WS

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28.7.11 Eritrea  / Somalia : Eine Untersuchung der UN beschuldigt Eritrea, die Al Shabab in Somalia finanziell zu unterstützen und einen Bombenanschlag auf den AU-Gipfel in Addis geplant zu haben. Araya Desta (Eritreas UN-Botschafter) nennt die Vorwürfe absurd, bestätigt sie also.

A

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5.8.11

Unter den Flüchtlingen, die nach Dadaab kommen, sind auch immer mehr Menschen aus Äthiopien, auf der Flucht vor der Dürre und ebenso vor dem Krieg zwischen Armee und Rebellen im Osten Äthiopiens (Ogaden). Zeuginnen berichten von Mißhandlungen und Vergewaltigungen durch Regierungssoldaten. Reporter Angus Stickler besucht den Ogaden und findet auch dort hungernde Dorfbewohner, die erzählen, sie bekämen keine Unterstützung von der Regierung, weil sie die Oppositionsparteien gewählt haben. Ein Regierungssprecher weist solche Vorwürfe zurück.  ¤

B

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5.12.11 Eritrea / Somalia : Der UN-Sicherheitsrat beschuldigt Eritrea, die Al-Shabab in Somalia zu unterstützen, und verhängt darum weitere Sanktionen. Infos aus NY von Scott Heidler.

A

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27.12.11

Zwei schwedische Journalisten, die über die Rebellen im Ogaden berichtet wollten, sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.

arj,A

zus.3
18.1.12

In Danakil im Grenzgebiet ist eine europäische Reisegruppe überfallen worden, fünf Teilnehmer wurden getötet, zwei vermutlich entführt.

TS,E,A

zus.5
13.2.12

Jörg Brase berichtet aus der Danakil-Wüste im Afar-Gebiet, wo kürzlich eine Gruppe Touristen von eritreischen Rebellen überfallen wurde, mehrere getötet und andere entführt wurden.

hj

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15.3.12

Wieder Scharmützel an der Grenze der beiden Länder. Äthiopien beschuldigt Eritrea, u.a. die Kidnapper ausländischer Touristen zu unterstützen. Hintergrundinfos von Selam Kidane (eritreische Menschenrechtlerin in London).

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16.3.12

Mehr über Gefechte und Drohungen zwischen den beiden Ländern.

JA

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17.3.12

Afshin Rattansi (Double Standards) spricht mit dem eritreischen Botschafter Tesfa-Michael Gerahtu über die eritreische Sicht der Konflikte mit Äthiopien.

P

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8.7.12

Afshin Rattansi ("Double Standards") spricht mit Präsident Isaias Afewerki. (NNA)*

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30.7.12 Kenia / Äthiopien : In der Grenzprovinz Oromia in Äthiopien sind bei Kämpfen zwischen zwei Stämmen (Borana und Garri) mindestens 18 Menschen getötet worden. Über 10.000 Menschen fliehen vor der Gewalt nach Kenia. Peter Greste berichtet aus Moyale und erklärt kurz die politischen Hintergründe (Streit um Land, und Waffenlieferungen der Regierung an einen Stamm im Kampf gegen separatistische Bestrebungen des anderen).   ¤

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zus.6
           
31.7.12

Noch ein Bericht von Peter Greste aus dem Grenzgebiet über die Ursachen der Gewalt zwischen Borana und Garri, und Infos zur Lage der Flüchtlinge.

A

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21.8.12

Premierminister Meles Zenawi ist in einem Krankenhaus in Brüssel gestorben. Drei kritische Würdigungen seiner 21-jährigen Amtszeit.

A,TS,E

zus.6
23.8.12

Mohamed Adow berichtet aus Addis Abeba über die Trauer um Staatschef Zenawi. Oppositionelle haben wenig Hoffnung auf einen politischen Wandel.

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15.9.12

Mohammed Adow über landwirtschaftliche Entwicklung im Ogaden.  (NNA)*

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16.9.12

Mohammed Adow berichtet über den (schmutzigen) Kampf äthiopischer Spezialtruppen gegen die andauernde Rebellion im Ogaden.

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17.9.12

Noch ein Bericht von Mohammed Adow aus dem Ogaden, über frühere Rebellenkämpfer, die sich der Staatsarmee angeschlossen haben.

A

3
21.1.13

Meldungen über eine Meuterei von Armeesoldaten in Asmara. Infos dazu von Journalistin Salem Solomon und Hintergrund zur politischen Situation des Landes von Expertin Michela Wrong

A,E

zus.8

14.2.13

Coletta Wanjohi berichtet aus Addis Abeba über eine Ausstellung der Armee, bei der diverse Panzer und Geschütze öffentlich gezeigt werden.

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18.5.13

Die Regierung von Äthiopien benutzt die "Anti-Terror-Gesetze", um mißliebige Journalisten hinter Gitter und zum Schweigen zu bringen. Bericht im "Listening Post".

A 9
11.6.13

Spannungen zwischen Ägypten und Äthiopien, weil durch ein großes Staudammprojekt am blauen Nil der Wasserzufluss zum Assuan-Stausee für Jahre stark vermindert würde und damit Stromversorgung und Wasserversorgung in Ägypten gefährdet. Bericht von Nicole Johnston.

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3

           
2.7.13

Coletta Wanjohi berichtet über den Bau des neuen Nilstaudamms und den Streit mit Ägypten darüber.

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14.7.13

Junge Leute, u.a. von der neuen "Blue Party", setzen sich für Bürgerrechte ein und sammeln Unterschriften gegen neue "Anti-Terror"-Gesetze. Bericht aus Addis Abeba von Catherine Soi.

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20.7.13

Catherine Soi berichtet über den Bau des neuen Nil-Staudamms, wegen dem es Streit mit Ägypten gibt.

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2.5.14

Äthiopien: Jörg Brase berichtet über die Verfolgung von unabhängigen Journalisten und Bloggern der "Zone 9", darunter Tesfallem Waldyes, durch Justiz und Geheimdienst.

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3.5.14

Im "Listening Post" Meldung über die Verhaftungswelle gegen Journalisten und Blogger.

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20.7.14

"Ethiopia - Land on Sale" - Film von Véronique Mauduy über den Landraub durch "Investoren" aus den reichen Ländern in Gambela im Westen Äthiopiens.  (NNA)*   ¤

P

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29.9.14

Catherine Soi berichtet aus Addis Abeba über Bauboom, neue Straßenbahn und Autobahnen und moderne Industriebetriebe (Schuhfabrik).

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11.3.15 Eritrea : Erstmals seit Jahren darf ein BBC-Team aus Eritrea berichten. Yalda Hakim berichtet aus Asmara über fehlende Pressefreiheit, inklusive einer Stellungnahme von Jemane Gebreab, einem Regierungsberater.

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14.3.15

"Inside Eritrea" - Reisebericht von Yalda Hakim über Entwicklungsfortschritte und politische Unterdrückung in dem angeblich "isolierten" Land.  (NNA)*  ¤

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29.3.15 Eritrea : "Spurensuche in einem verschlossenen Land" - Reisebericht von Sabine Bohland. Hinter der adretten Fassade sieht sie große Armut, Angst vor Überwachung und Unterdrückung und eine Massenflucht der jungen Leute nach Europa. WS

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22.4.15 Äthiopien : In Addis Abeba beteiligen sich Zigtausende an einer offiziellen Protestdemonstration gegen die ISIS-Terroristen, die in Libyen 30 Äthiopier ermordet haben. Bei einer Rede des Ministerpräsidenten gibt es Proteste von Oppositionellen, die sich zu einer Straßenschlacht mit der Polizei entwickeln. Einziger Bericht auf deutsch bei Euronews.   ¤ A,E,NC zus.5
                 
23.4.15

Noch ein Bericht über die Anti-ISIS-Kundgebung in Addis.

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3.5.15

Kritische Journalisten und Blogger in Äthiopien werden von Schlägerbanden verfolgt und von den Behörden unter absurden Terrorvorwürfen eingesperrt. Aussagen des Journalisten Yetneberk Tadele, der ins Exil nach Kenia geflüchtet ist.

hj

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24.5.15

Tag der Parlamentswahl. Mohammed Adow berichtet aus Adis Abeba. Es wird mit einem erneuten Sieg der Regierungspartei gerechnet, Oppositionelle vermuten Wahlbetrug.

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8.6.15 Eritrea : Ein Report der UN über Eritrea kritisiert massive Menschenrechtsverletzungen. Systematische Folter, Zwangsarbeit, Totalüberwachung, Polizeistaatsmethoden. Das erkläre, warum jeden Monat 5000 Menschen aus dem Land flüchten. A

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27.7.15 Äthiopien : Bei den internationalen Sendern ausführliche Berichte über Obamas Besuch in Kenia und Äthiopien, bei AJE und BBC auch seine Pressekonferenzen live. Hier nur ein Bericht von arte.

arj

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6.8.15

 

Eritrea : Warum fliehen so viele Menschen (letztes Jahr 50.000) aus Eritrea nach Europa? Ein kurzes Landesportrait (verarmte Diktatur), und ein Reisebericht von Tim Kröger. Das Land ist arm, aber es gibt kein Massenelend, keinen Hunger. Hauptgrund der Flucht ist eher die politische Unterdrückung, eklatante Menschenrechtsverletzungen, das Klima der Angst. Also klassische Gründe für politisches Asyl. Die Regierung gibt dagegen den europäischen Staaten die Schuld, weil diese die Flüchtlinge ungeprüft aufnehmen. (Das Ganze erinnert sehr an die Situation der DDR damals.)

hj

 

5

 

11.8.15 Eritrea : Mohammed Adow berichtet aus dem äthiopischen Grenzgebiet über die Massenauswanderung aus Eritrea. Täglich kommen hier 300 Auswanderer an und werden erstmal in einem Lager untergebracht. Viele von ihnen wollen weiter nach Europa.

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11.11.15 Eritrea : "Land ohne Hoffnung" - Jörg Brase berichtet aus dem angeblichen "Nordkorea Afrikas".  (NNA)*

auslandsjnl

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15.12.15 Eritrea : Entwicklungshilfeminister Müller ist zu Besuch in Asmara, Frank Jahn begleitet ihn. Ziel der Reise ist offenbar, die Auswanderung von perspektivlosen jungen Leuten nach Europa zu stoppen. TS

2

19.12.15 Äthiopien : Bei Protesten von Oromos sind in den letzten Tagen zahlreiche Menschen von der Polizei getötet worden. Die Oromos protestieren dagegen, daß die Regierung im Oromialand neue Wohnsiedlungen für die Hauptstadt bauen lassen will und dafür Bauern enteignet und von ihrem Land vertreibt. Laut HRW wurden 75 Demonstranten getötet. (Bericht bei der BBC von Alastair Leithead schon am 18.12.) - Einziger Bericht auf deutsch bei Euronews.

B,E

zus.3
           
8.1.16 Äthiopien : Laut HRW sind in den letzten zwei Monaten in der Nähe von Addis Abeba etwa 140 Menschen bei Protesten gegen die Enteignung ihres Landes getötet worden. Infos von Leslie Lefkow (HRW). A

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10.1.16 Äthiopien : Charles Stratford berichtet aus Addis Abeba und aus Wolonkomi über die Proteste der Oromo gegen Landenteignungen, bei denen in zwei Monaten etwa 140 Menschen getötet wurden.

A

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14.1.16 Äthiopien : Charles Stratford berichtet aus Addis Abeba über die Vorwürfe, die Polizei habe über 140 Leute getötet, die gegen Landraub protestierten.

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4.3.16

Jörg Brase berichtet über Dürrekatastrophe und drohende Hungersnot in Äthiopien. 

auslandsjnl

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12.3.16 Eritrea : "Mit offenen Karten: Eritrea - Am Ursprung der Migrationsströme"  (NNA)* arte

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27.4.16 Äthiopien / Israel : In Äthiopien leben noch etwa 9000 Juden, die hoffen, irgendwann nach Israel auszuwandern. Immanuel Igunza berichtet aus einer jüdischen Gemeinde in Gondar.

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4.6.16

 

 

Äthiopien : "Grüner Hunger" - Bericht von Michael Unger, Eric Bergeron und Florence Touly über Dürre, Überschwemmungen und das Leid der Landbevölkerung unter den Wetterextremen.  ¤

Text von arte: "Alle Vorräte haben sie in dieser schlimmsten Dürre seit 50 Jahren aufgebraucht und die neue Saat ist noch lange nicht reif. Tausende Menschen flohen vor der neuen Regenflut aus ihren Dörfern, das von der Dürre ausgezehrte Vieh stirbt in der Nässe – und die Regierung Äthiopiens wirkt hilflos im Angesicht der Dauer-Krise, die auch hausgemacht ist: Im Land herrscht die autoritäre Koalition der Revolutionären Demokratischen Front der Äthiopischen Völker (EPRDF), von Demokratie ist keine Rede, dafür regieren Misswirtschaft, Korruption und Landraub: Menschen werden vertrieben, wer sich dagegen auflehnt, der riskiert den Tod. Die Opposition und die Presse werden von der Regierung unterdrückt. Der Staat Äthiopien mit seinen 90 Millionen Einwohnern ist noch eines der wenigen stabilen Regimes am Horn von Afrika, aber das Land steckt tief in einer humanitären und wirtschaftlichen Krise."

arep

 

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7.6.16 Eritrea : Mary Harper berichtet aus Asmara und Massawa. Die Regierung wehrt sich gegen die Vorwürfe von Emigranten wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen und beschuldigt den Westen, die jungen Leute mit der Gewährung von Asyl aus dem Land zu locken. Befragte junge Leute beklagen dagegen das Klima der totalen Überwachung und Unfreiheit.

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8.6.16 Eritrea : Eine UN-Kommission hat ihren Bericht über Eritrea vorgelegt, in dem dem Regime schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, darunter Sklaverei, Vergewaltigungen, Folter und Morde an Regimegegnern. Bei AJE Infos von James Bays (New York) und Gespräche mit Selam Kidane und Suleiman Hussein (beide eritreische Menschenrechtsaktivisten, sie in London, er in der Schweiz). (NNA)* Einziger Bericht auf deutsch bei arte.  ¤

A,arj

zus.13

                  
13.6.16 Äthiopien / Eritrea : 16 Jahre nach dem provisorischen Friedensschluß gibt es an der Grenze erneut Gefechte. Beim Krieg um die umstrittene Badme-Region waren von 1998 bis 2000 etwa 80.000 Menschen getötet worden. Der Gerichtsspruch, der das Gebiet Eritrea zusprach, ist von Äthiopien nie anerkannt worden. Welches Ausmaß die neuen Gefechte haben, ist unbekannt. - Bei "BBC-Focus on Africa" Interview mit Äthiopiens Informationsminister Getachew Reda. Er behauptet, es habe einen Angriff durch Eritrea gegeben, auf den die äthiopischen Truppen nur reagiert hätten. B,JA zus.10
17.6.16 Äthiopien / Eritrea : Eritreas Regierung behauptet, daß bei den Kämpfen im Grenzgebiet in einer Woche über 200 äthiopische Soldaten getötet wurden. Äthiopien bestreitet das. Gesicherte Infos gibt es nicht. Bei AJE ein allgemeiner Bericht über den Konflikt.

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21.6.16 Eritrea : Bericht über die Vorwürfe des UN-Menschenrechtsrats gegen Eritrea wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen.

A

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24.6.16 Äthiopien / Eritrea : In Addis Abeba demonstrieren einige Tausend Eritreer gegen die staatliche Unterdrückung in ihrer Heimat.

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14.7.16 Äthiopien : Bei Protesten von Stammesangehörigen sind in Gondar angeblich mindestens 20 Menschen von der Polizei getötet worden. Infos von Charles Stratford aus Addis Abeba

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15.7.16

Weitere Infos von Charles Stratford über die Proteste in Gondar, bei denen mehr als 20 Menschen von der Polizei getötet worden sein sollen.

A

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6.8.16

In Addis Abeba demonstrieren einige Hundert Oromo gegen die Regierung und gegen die Unterdrückung ihres Volkes. Die Polizei zerschlägt den Protest gewaltsam. Infos aus Addis von Catherine Soi.

A,NC zus.4
8.8.16

 

Weiter in mehreren Landesteilen Proteste von Oromo und Amhara. Bilder von einer sehr großen (friedlichen) Kundgebung in Bahir Dar. In mehreren Orten greift die Polizei hart gegen die Demonstranten durch, angeblich (laut ai) sind dabei insgesamt fast 100 Menschen erschossen worden. Die beiden Volksgruppen stellen die Mehrheit der Bevölkerung, sind aber in den Machtstrukturen kaum vertreten. - Bei AJE Erläuterungen von Hassen Hussein (Oromo-Aktivist in den USA), bei der BBC Infos aus Bahir Dar von Emmanuel Igunza und Einschätzungen von Abdullahi Yousouf (Vertreter der äthiopischen Botschaft in London). Er behauptet, die Demonstrationen seien nicht friedlich gewesen und von "radikalen Elementen" beeinflußt. Einziger Bericht auf deutsch bei Euronews.

A,B,E

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11.8.16

Die UN wollen Beobachter schicken, um die Vorwürfe zu untersuchen, wonach bei Protesten fast 100 Menschen getötet wurden. Die Regierung hält das nicht für nötig und behauptet, "ausländische Terroristen" würden hinter den Unruhen stecken. Das Internet ist seit drei Tagen praktisch abgeschaltet. Infos aus Addis Abeba von Charles Stratford.

A

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12.8.16

Bericht von Timm Kröger über die landesweiten Unruhen, bei denen etwa 100 Menschen getötet worden sein sollen, und über den Mangel an Demokratie und Chancen für die Opposition im wirtschaftlichen Vorzeigeland.

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20.8.16

Charles Stratford berichtet aus Addis Abeba über die Proteste der Oromo, bei denen bisher angeblich mehr als 500 Menschen von der Polizei getötet wurden. Ein Video zeigt, wie Polizisten mit scharfer Munition in eine Menschenmenge schießen.  ¤

A

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21.8.16

Charles Stratford berichtet aus Addis Abeba. Er spricht mit Tigrayern, die wegen Drohungen von amharischen Aktivisten aus ihrer Heimatstadt Gondar fliehen mußten. Die Tigrayer werden kollektiv zur Elite gerechnet und für die Gewalt der Regierung gegen Oppositionelle verantwortlich gemacht. (Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das alles richtig verstanden habe.)

A

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3.9.16

Charles Stratford berichtet über andauernde Proteste der Oromo-Opposition gegen die Regierung und die harte Reaktion der "Sicherheitskräfte".

A

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2.10.16

In Bishoftu (etwa 50 km südlich von Addis Abeba) gibt es am Rande eines religiösen Volksfestes (Erntedankfest) regierungsfeindliche Proteste. Polizisten schießen Tränengas in die Menge und Warnschüsse in die Luft, auch Polizeihubschrauber greifen die Menge an. Dadurch kommt es zu einer Massenpanik, bei der zwischen 50 und 100 Menschen getötet werden. Dramatische Bilder. Bei AJE Infos und Einschätzungen aus Addis vom Journalisten Befeqadu Hailu. Einziger Bericht auf deutsch bei Euronews, nichtssagende Kurzmeldung in der Tagesschau.  ¤

A,JA,TS,E,NC zus.13
                 
3.10.16

Drei Tages Staatstrauer für die Opfer der Massenpanik in Bishoftu. Die genaue Zahl der Toten ist weiter unklar, mindestens 55. Offiziell wird die Ursache (Polizisten schießen in Menschenmenge) nicht zugegeben. Bericht und Infos aus Addis Abeba von Immanuel Igunza.

B

4

9.10.16

Wegen der andauernden Proteste ruft die Regierung für ein halbes Jahr den Ausnahmezustand aus. Angeblich würden "Kräfte aus dem Ausland" versuchen, das Land zu destabilisieren.

A,E zus.4
            
11.10.16

Merkel besucht auf ihrer Afrikareise als drittes Land Äthiopien. Auch hier geht es offenbar vor allem darum, weitere Flüchtlinge abzuschrecken. Nebenbei und vorsichtig kritisiert sie den Umgang des Regimes mit der Opposition.  - Relativ ausführliche Berichte, auch bei internationalen Sendern. In der ARD ausführliche Berichte von Sabine Bohland und Tina Hassel und ein kritischer Kommentar von Shafagh Laghai über die wahren Fluchtursachen, die in der wirtschaftlichen Ungerechtigkeit zwischen Europa und Afrika liegen. - ARD und ZDF nutzen die Gelegenheit, doch noch kurz die Massenpanik in Bishoftu zu erwähnen, bei der durch einen Polizeieinsatz etwa 100 Menschen ums Leben kamen.

A,arj,TS,hj,TT,E

zus.20
12.3.17

In Addis Abeba ist eine riesige Müllkippe abgerutscht und hat ein benachbartes Slumviertel unter sich begraben. Mindestens 50 Menschen werden getötet, zahlreiche (ca. 150) Bewohner der verschütteten Häuser werden vermißt. Mit Baggern wird nach Überlebenden gesucht. Meldungen und Bilder. Etwas ausführlicher nur der Bericht bei der BBC.   ¤

A,B,JA,TS,E

zus.5
           
13.3.17

Nach dem Erdrutsch an der Müllkippe von Addis Abeba sind immer noch zahlreiche Menschen verschüttet. Die Zahl der bekannten Todesopfer ist auf über 60 gestiegen. Bei der BBC berichtet Immanuel Igunza vom Ort des Geschehens.  ¤

A,B,NC

zus.6
           
15.3.17

Meldung: die Zahl der Toten nach dem Erdrutsch der Müllkippe in Addis Abeba ist auf 113 gestiegen. Eine verschüttete Person konnte lebend gerettet werden.

A

1/2

17.6.17 Eritrea / Djibouti : Meldung: massive Spannungen zwischen beiden Ländern wegen eines Grenzstreits. Auch eine Folge der Katar-Krise, weil Katar deswegen seine Soldaten aus der Friedenstruppe an der Grenze abgezogen hat. A 1/2
19.6.17 Eritrea / Djibouti : Der UN-Sicherheitsrat berät über den neuen Grenzstreit und fordert beide Länder zur Zurückhaltung auf. Infos aus New York von Rosiland Jordan.

A

2

23.7.17 Eritrea : "Radfahren bedeutet Leben" - Marc Schlömer begleitet die Radrennfahrer der "Tour de Eritrea" bei ihrer Rundfahrt durchs Land und streut an allen passenden und unpassenden Stellen Bemerkungen ein über brutale Unterdrückung durch "das Regime" und eine Massenflucht der Eritreer - zu sehen ist davon allerdings nichts. Nervtötender Propagandafilm.

WS

7

5.9.17 Äthiopien : Bei den Massenprotesten der Oromo vor einem Jahr wurden etwa 600 Menschen von Polizisten erschossen. Tausende Oppositionelle sitzen bis heute wegen der Proteste im Gefängnis. Die Regierung hat angekündigt, Polizisten zu bestrafen, die Zivilisten getötet haben, aber bislang wurde keiner der Verantwortlichen vor Gericht gestellt. Bericht von Charles Stratford. A 3
           
29.9.17 Äthiopien : Die Oromo feiern ihr jährliches großes "Irreecha" (Regenfest /Erntedankfest). Dieses Jahr erinnern sie zugleich an die Katastrophe vor einem Jahr, als es bei der Feier durch einen Polizeieinsatz zu einer Massenpanik kam, bei der etwa 100 Menschen getötet wurden. Bei anschließenden Massenprotesten der Oromo wurden etwa 600 Menschen von Polizisten erschossen. Bericht von Immanuel Igunza.

B

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