Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Venezuela         (letzter Eintrag 9.8.17)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
19.10.07

Inflation und Mangel im Sozialismus

A  
23.10.07

Studenten protestieren gg. Verfassungsänderung  

E  
1.11.07

Studenten demonstrieren gg. sozialistische Reformen, Krawalle.

A

2

5.11.07

Demonstrationen für und gegen neue Verfassung

A,B

zus.5

9.11.07

Nach den Studenten-Unruhen, gegensätzliche Zeugenaussagen über Schießerei.

A

3

10.11.07

Anti-Chavez-Demonstrationen   

Chavez streitet sich mit Aznar (Spanien) über dessen Vorgänger ("Faschist") (OT)

C

C,B

2

zus.5

11.11.07

Mark Weisbrot (Analyst) : "Chavez' Worte über Aznar waren nicht nett, aber gut begründet."

A

4

15.11.07

Vor dem Referendum: Lucia Newman berichtet über die Stimmung im Land und die Reformen

A

5

20.11.07

Chavez besucht Sarkozy und will sich für Ingrid Betancour einsetzen

A

2

21.11.07

Demonstrationen für und gegen die neue Verfassung

E

1

25.11.07

Chavez bricht Beziehungen zu Kolumbien ab, weil Uribe die Verhandlungen mit der FARC blockiert

A,B

zus.4

28.11.07

Das System Chavez - Die Armen profitieren und unterstützen ihn deshalb. Die Reichen nicht.

TT

3

29.11.07

Vor dem Referendum: Großdemos für und gegen neue Verfassung

A,B,C,E

zus.9

30.11.07

Demos für und gegen die neue Verfassung. Arbeiter sind froh über Chavez' Sozialprogramme und werden mit JA stimmen.

ari,A

zus.6

1.12.07

Vor dem Referendum, Chavez wird z.T. wie ein Heiliger verehrt, aber auch Sorgen um Demokratie

ari,A

zus.7

2.12.07

Tag des Referendums. arte berichtet über Repression gegen die Opposition. AlJazeera über den Ablauf der Abstimmung : elektronische Stimmabgabe mit Sicherung auf Stimmzetteln

ari,A

zus.6

3.12.07

Referendum knapp gescheitert. Mehrheit gegen neue Verfassung (Beteiligung nur 56%) Chavez gibt Niederlage zu, Opposition feiert (sich).

"Power to the people?"  Sendung über Formen direkter Demokratie in Venezuela (People & Power) (NNA)*

A,B,E,ht,ari,TS

A

zus.15

23

7.12.07

Reaktionen nach dem Referendum (Listening Post) (NNA)*

A

9

9.12.07

Weißrussland und Venezuela vereinbaren Lieferungen von Öl gegen Waffen

E

1

10.1.08

Kolumbien / Venezuela : 2 Farc-Geiseln werden freigelassen, Erfolg von Chavez. Oliver Stone und Chavez (ktzt)

ktzt,A,E

zus.10

25.1.08

Venezuela / Kolumbien : Rice besucht Uribe. Chavez vermutet Kriegsvorbereitungen. (OT)

A

2

8.2.08

Chavez beschuldigt Exxon des juristischen Terrorismus (bei Verstaatlichungsfrage)

B

3

10.2.08

Nachdem Exxon 12 Mia. $ von Venezuelas Guthaben hat sperren lassen, nennt Chavez (OT) die US-Ölfirma eine "Diebesbande", die den Völkermord im Irak unterstützt. Und er droht, die Öllieferungen an die USA zu beenden. Bush solle sich nicht wundern, wenn demnächst der Ölpreis auf 200 $ steigt.  

B,C

zus.3

18.2.08

Medienkampagne gegen Exxon

A

3

2.3.08

Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Nachdem Kolumbiens Armee die FARC-Rebellen auf ecuadorianischem Gebiet angegriffen hat, drohen Correa (Ecuador) und Chavez (Venezuela) mit Krieg gegen die "US-Schoßhündchen". Al Jazeeras Reporterin hält das aber für bloßes Machogehabe.

A,B,E

zus.10

3.3.08

Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Zunehmende Spannungen, Truppenaufmarsch, Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Kolumbien wirft den Nachbarn vor, die FARC-"Terroristen" zu unterstützen, ein Minister zeigt angebliche Belege dafür vor von Laptops, die man bei der Aktion am Freitag in Ecuador erbeutet habe. Dabei war auch der Unterhändler der FARC in der Geiselfrage getötet worden.

A,B,E

zus.7

4.3.08

Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Ernste Krise. Truppenaufmarsch, gegenseitige Drohungen. Uribe will Chavez beim ICC "wegen Genozids" anzeigen. Bush (OT) isoliert sich mit seiner einseitigen Unterstützung des kolumbianischen Terrorregimes , alle anderen Staaten in Amerika fordern Verhandlungen.

A,B,E

zus.11

5.3.08

Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Truppen Venezuelas und Ecuadors marschieren an den Grenzen zu Kolumbien auf. Diplomatie und gegenseitige Anschuldigungen. Mehrere Korrespondenten berichten und geben ihre Einschätzungen. Al Jazeera zeigt Aufnahmen der telesur aus dem FARC-Lager, das von der kolumbianischen Armee bombardiert wurde. Leichen von Rebellen noch immer im Schlafanzug. Wenn da irgendwelche Geiseln festgehalten worden wären (wie es die TS unterstellt), wären die jetzt tot, nicht befreit. CNN und TS zeigen aus dem gleichen Lager Aufnahmen der kolumbianischen Armee.  Mehr Infos bei Al Jazeera.

ari,TS,A,B,C

zus.19

5.3.08

Die Falschmeldung des Tages : Tagesschau zu Kolumbien

(Text und Video mit Dank von redblog übernommen)

Wie andere Medien auch berichtete gestern die Tagesschau über die Auseinandersetzungen zwischen Kolumbien und seinen Nachbarländern, Ecuador und Venezuela. Doch statt von der Bombardierung Ecuadors und der Ermordung von mindestens 18 Menschen durch die kolumbianische Armee zu sprechen, wird behauptet, die Armee habe Geiseln befreit.

 


Aus Mord wird Geiselbefreiung
Hochgeladen von redblog

 

6.3.08 Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Correa und Chavez treffen sich und erheben weitere Vorwürfe gegen Uribe. In Bogotà demonstrieren 20 000 Menschen gegen Uribe und seine Unterstützung der rechten paramilitärischen Mörderbanden.

A,E

zus.7

7.3.08 Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Zuerst mehr Bilder und Stimmen von der Demo in Bogotà gegen die Paramilitärs. Dann eine Meldung, daß in Ecuador 5 FARC-Rebellen verhaftet wurden. Abends dann Berichte vom Treffen der OAS in Santo Domingo. Dort gibt es überraschend eine Versöhnung zwischen Correa, Chavez und Uribe, mit Händeschütteln und Schulterklopfen und einer 20-Punkte-Vereinbarung zur Lösung der Grenzkonflikte. Die Krise scheint beendet. Der Bürgerkrieg in Kolumbien geht weiter. A,B,E zus.10
12.3.08

Bush wirft Venezuela vor, seine Nachbarn zu bedrohen (OT). Ein paar allgemeine Berichte zum Verhältnis USA-Venezuela. Mark Weisbrot (Experte) dazu.    

C,A

zus.8

15.3.08

USA wollen Venezuela auf ihre Liste von "Terrorstaaten" setzen. Rice : "FARC is a terrorist organisation" (OT) . Chavez reagiert gelassen.

C

2

16.3.08 Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Friedens- und Versöhnungskonzert an der Grenze Venezuela - Kolumbien mit Stars wie Juanes. Motto: "Paz sin Fronteras"

A

2

17.3.08 Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Bericht über das Friedenskonzert

ht

2

29.3.08

"Venezuela: die Revolution verliert an Schwung" - Über Nahrungsmangel als Folge von Subventionen und Schmuggel. (NNA)*

arep

22

12.5.08

Chavez reagiert auf Merkels Kritik mit Nazi-Vergleichen.

ht,TS,E

zus.3

13.5.08

Verschiedene Ansichten in Berlin über Chavez, Che Guevara und Merkels Besuche bei rechten Regierungen in Lateinamerika.

TT

3

15.5.08 Venezuela / Kolumbien / Ecuador : Interpol-Untersuchung von FARC-Laptops über Verbindungen Venezuelas mit den FARC-Rebellen. Unterschiedliche Interpretationen der Untersuchungsergebnisse.

A,E

zus.4

8.6.08

Chavez fährt Fahrrad (um zu zeigen, was in einer angeblichen Atomwaffenfabrik wirklich produziert wird).

C

1/2

9.6.08 Venezuela / Kolumbien : Chavez fordert die FARC-Rebellen auf, den bewaffneten Kampf einzustellen und alle Geiseln freizulassen. Es sei Zeit für Verhandlungen.

A,E

zus4

5.7.08 Venezuela / usa / Iran : Die Bush-Regierung sperrt die Konten von zwei venezolanischen Geschäftsleuten, denen sie vorwirft, die Hisbollah zu unterstützen. Einer von ihnen, der aus dem Libanon stammt, wehrt sich gegen die haltlosen Vorwürfe und legt seine Finanzen offen.

A

3

29.7.08

Mitten im Regenwald wird auf oben auf einem Berg eine Modellstadt ("Carribia") gebaut. Das "neue Utopia" soll sich selbst versorgen können, aber es ist nicht erkennbar, wie das gehen soll.

A

3

8.9.08

Unruhe in Washington über ein geplantes gemeinsames Manöver der russischen mit der venezolanischen Marine.

C

2

11.9.08

Auch Venezuela wirft den US-Botschafter raus. Und zwei strategische Bomber kommen aus Russland an, von Chavez mit markigen Worten gegen die "Yankees" begrüßt. Ein AlJazeera-Bericht fragt: gibt es einen neuen kalten Krieg? Mit russischen Kriegsschiffen in Venezuela als Spiegelbild des US-Flottenaufmarsches im Schwarzen Meer?

A,E,C

zus.11

12.9.08 Venezuela , Bolivien / USA : Diplomatische Krise wegen der US-Unterstützung für den Putschversuch gegen Morales. Proteste auch der anderen Staaten Lateinamerikas, Honduras bricht die Beziehungen zu den USA ab. (Bushs Sprecher sieht lustigerweise eine Isolation der Regierungen von Venezuela und Bolivien... -OT). ht,A,B zus.19
18.9.08

Marianna Sanchez berichtet über den "Krieg gegen Drogen" und den Streit darum zwischen Venezuela und den USA. Chavez hat vor 3 Jahren die Kooperation mit Bush in dieser Sache abgebrochen, jetzt streiten sie sich, wer den Drogenschmuggel besser bekämpft.  - Die Theorie, wonach die US-Regierung teilweise selber mit den Drogenkartellen zusammenarbeitet (z.B. gegen die Regierung von Bolivien), wurde leider nicht angesprochen.

A 3
25.9.08

Waffenlieferungen aus Rußland

A,E

zus.4

26.9.08

Chavez kauft in Moskau Waffen ein.

A,E

zus.3

1.10.08

Chavez klagt den Kapitalismus an, dessen Finanzkrise vor allem auch die armen Länder bedroht. Er schlägt die Gründung eines eigenen Finanzsystems für den Süden vor.

A

3

2.10.08

"Chavez : Inside the coup" -  Film über den Putschversuch von 19xx, Gespräch mit Rod Stoneman, einem der Filmemacher (Witness) (NNA)*

A

23

4.10.04

Ein russischer Atomkreuzer ist auf dem Weg zum Flottenmanöver in der Karibik.

E

1

6.10.08

Chavez preist im Wahlkampf vor Kommunalwahlen den venezolanischen Sozialismus als Modell gegen einen Kapitalismus, der jetzt weltweit in eine Krise gerät.

A

3

17.10.08

Bericht über die militärische Zusammenarbeit mit Russland und ein russisches Flottenmanöver. Chavez spricht von der Wiederkehr einer multipolaren Weltornung.

A

4

12.11.08

Wahlkampf vor Kommunalwahlen mit Auftritten von Chavez und Oppositionsvertretern.

A

2

23.11.08

Drei Berichte zur politischen Lage aus Anlass der Kommunalwahlen. Im Weltspiegel kritisiert Stefan Schaaf "das System Chavez" als totalitär und sieht überall nur Personenkult und Korruption. ("Der Chavez-Clan – Regieren nach Gutsherrenart")

WS,A,B

zus.12

25.11.08

Staatsbesuch von Medwedjew, gleichzeitig trifft ein russischer Flottenverband zu gemeinsamen Manövern ein.

A

2

26.11.08

Carsten Thurau berichtet über "Das Ende des Chavismus?"  (NNA)*

auslj.

6

4.12.08

Venezuela / Chile : Brian Hanrahan berichtet über den wachsenden Anklang, den das Modell Venezuela in Südamerika findet. Hier mit vielen Stimmen aus Santiago/Chile, denen die Verbindung von sozialistischer Wirtschaft und weiterentwickelter Demokratie gut gefällt und die über Folgerungen für ihr Land diskutieren. 

B

6

5.12.08

Brian Hanrahan berichtet über soziale Fortschritte und politische Probleme in dem sozialistischen Land.

B

5

6.12.08

Zum 10-jährigen Amtsjubiläum von Präsident Chavez gibt es Massenfeiern. Chavez will die Verfassung so ändern lassen, daß er noch 2 mal wiedergewählt werden kann.

B

2

7.2.09

 

 

 

"Chavez zum ersten, zum zweiten, und zum…" - Reportage von Vladimir Vasak. Am 15.2. stimmt das Land über eine Verfassungsänderung ab. Der Film zeigt Unterstützer und Gegner von Chavez' Revolution.  (NNA)*
Text von der (immer noch kaputten) arte-Seite: "Der Präsident lässt abstimmen: Am 15. Februar unternimmt Hugo Chavez einen zweiten Anlauf, um sich per Volksabstimmung von den Venezolanern eine unbegrenzte Wiederwahl genehmigen zu lassen.  Im ersten Versuch war Chavez 2007 am Votum der Wähler mit seinem Plan gescheitert, die bisherige Beschränkung auf zwei Amtszeiten zu je sechs Jahren aus der Verfassung zu streichen. In Caracas machen derzeit alle Staatsorgane offen Wahlkampf für das sozialistische und eingeschränkt antikapitalistische „Modell Chavez“.
Der Präsident ist bereits seit einem Jahrzehnt im Amt, braucht nach eigenen Worten aber mindestens weitere zehn Jahre, um seine Sozialreformen fortzusetzen. Im Februar wird nun darüber abgestimmt, neben der Amtszeitbeschränkungen für den Präsidenten auch die entsprechenden Vorschriften für Gouverneure und Bürgermeister aufzuheben. Besonders an den Universitäten ist der Wahlkampf heftig. Offenbar hat der selbsternannte Erbe Fidel Castros im Kampf gegen den US-Imperialismus nicht die geringste Lust, von der Macht zu lassen.
Die Opposition zeigt sich jedoch zuversichtlich, Chavez bei dem Vorhaben stoppen zu können. In Umfragen vom Dezember gab mehr als die Hälfte der Wähler an, gegen die Reform stimmen zu wollen; rund 40 Prozent unterstützten den Vorschlag. 
Fällt in Venezuela also bald der präsidiale Vorhang ?"

arep

 

 

 

13

 

 

 

12.2.09

Vor dem Verfassungsreferendum berichtet Mariana Sanchez über zunehmende politische Gewalt von Chavez-Anhängern wie von Oppositionellen.

A

3

13.2.09

verschiedene Berichte (NNA)*

A,B,ari

zus.10

14.2.09

Berichte über die Diskussionen vor dem Verfassungsreferendum.  (NNA)*

A,E

zus.9

15.2.09

Berichte und Reportagen vom Tag des Verfassungsreferendums. Im Weltspiegel "Die Milizen des Hugo Chavez" von Stefan Schaaf. (NNA)*

Morgens erste Berichte zum Abstimmungsergebnis (54 Prozent Ja-Stimmen) und von Chavez' Siegesfeier.

WS,ari,E,A,B

A,E

zus.17

zus.7

16.2.09

Berichte zu Reaktionen auf das Referendum.

ari,TS

zus.4

27.2.09

Der "Listening Post" untersucht die Medienkampagnen von Pro- und Anti-Lager vor dem Verfassungs-Referendum und fragt nach der Fairness beider Seiten.

A

9

21.3.09

Präsident Chavez verkündet als Reaktion auf die sinkenden Öleinnahmen Sparmaßnahmen und ordnet verstärkte Kontrollen der Häfen an. 

A,B

zus.5

21.7.09

Tom Ackerman berichtet über eine Kampagne der rechten Opposition zuhause und vor allem in Washington gegen die angebliche "Diktatur" von Chavez.

A

3

28.7.09

Venezuela bricht die Beziehungen zu Kolumbien ab nachdem dessen Regierung Vorwürfe erhoben hat, daß Venezuela die FARC-Rebellen mit Waffen unterstütze. Infos von Dima Khatib (Caracas) und Karl Penhaul (Managua), beide halten die Beschuldigungen für vermutlich unbegründet.

A,C

zus.7

2.8.09

Proteste von rechten Oppositionellen gegen die Schließung von 34 Radiosendern. Sie nennen es Zensur, die Regierung spricht von Demokratisierung und einem Ende der Machtkonzentration in der Medienlandschaft.

E

1

3.8.09

Eine Gruppe von Aktivisten mit Motorrädern greift den rechten TV-Sender "Globovision" mit Tränengas an. Chavez erklärt, daß er solche Aktionen ablehnt. - Die Behörden übernehmen zwei große Kaffee-Fabriken, denen Preisspekulation vorgeworfen wird.

A,B

zus.5

13.8.09

Venezuela / Kolumbien / USA : Anand Naidoo spricht mit Gregory Wilpert (Venezuela-Experte) und Ray Walser (Heritage Fnd.) über die Gründe der verstärkten Truppenstationierung der USA in Kolumbien und die Kriegsgefahr in Lateinamerika. (NNA)*

A 23
14.8.09

Die Nationalversammlung diskutiert über ein neues Bildungssystem, draußen demonstrieren Befürworter und Gegner von Chavez' Reformplänen, es gibt Zusammenstöße, die Polizei greift mit Tränengas ein.

Im Listening Post geht es um den ewigen Streit um die privaten Massenmedien des Landes. (NNA)*

B

A

2

9

     
22.8.09

Wieder große Demonstrationen in Caracas für und gegen die geplante Reform des Bildungssystems, es gibt Zusammenstöße der Chavez-Gegner mit der Polizei. Die Opposition meint, die Reform sei verfassungswidrig und führe zu "sozialistischer Indoktrination":

A,B

zus.4

27.8.09

Venezuela / Kolumbien : Hintergrund und ein Bericht von Teresa Bo über den Streit um die US-Militärbasen in Kolumbien. (NNA)*

A

7

28.8.09

Venezuela / Kolumbien : Bei einem Gipfel der Staaten Südamerikas in Argentinien geht es um die Pläne Kolumbiens, neue US-Basen einzurichten, was von allen anderen und besonders von Chavez verurteilt wird. Informationen live von Lucia Newman.

E,A,B

zus.10

6.9.09

Demos für und gegen Chavez. (NNA)*

ari,A,B

zus.7

7.9.09

Chavez besucht das Filmfestival in Venedig, um die Premiere von Oliver Stones "South of the Border" zu sehen. In dem Dokumentarfilm interviewt Stone sieben linke Präsidenten in Lateinamerika.

E,A

zus.4

26.9.09

Der kolumbianische Auftragskiller Zambrano gibt vor der Kamera Auskunft über Details von Attentatsplänen gegen Präsident Chavez. Der rechte Politiker Rosales hatte demnach 25 Millionen Dollar für die Ermordung von Chavez geboten. Die Aufnahmen sollen bei Befragungen von kolumbianischen Paramilitärs durch die dortige Staatsanwaltschaft entstanden sein. Bericht von Gabriel Elizondo. Im Gespräch sagt er, daß die Zeugenaussage sehr glaubwürdig sei und erläutert weitere Hintergründe.

A

6

     
3.11.09

Als Folge von El Niño und ausbleibendem Regen leidet das Land an einer großen Wasserknappheit. Es gibt Rationierungen und überhöhte Preise für Händler.

A

3

8.11.09

Verschärfte Spannungen mit Kolumbien. Chavez fordert in einer Ansprache das Militär auf, sich auf einen Krieg vorzubereiten.

E

1

27.12.09

Lucia Newman berichtet über die von Chavez vorangetriebene Landreform. Großgrundbesitzer werden enteignet (einer von ihnen beklagt sich, er sei von den "Kommunisten" nicht entschädigt worden), ihr zuvor brachliegendes Land wird von Kooperativen übernommen, die darauf Lebensmittel produzieren.

A

4

     
2.3.10

Chavez antwortet mit scharfen Worten auf Vorwürfe der spanischen Regierung über eine Verschwörung von FARC und der ETA in Spanien mit Verbindungen nach Venezuela.

E

1

21.3.10

"Mit Vollgas in die Kubanisierung" - Stefan Schaaf berichtet über Stromabschaltungen, jammernde Unternehmer, stillstehende Fabriken und einen verstaatlichungswütigen Chavez. Nur seltsam, daß fast alle ihn unterstützen.

WS

7

30.3.10

Monica Villamizar bericht über die Energiekrise, die offiziell durch eine Dürre und den niedrigen Füllstand der Stauseen verursacht wird. Ursache ist aber auch die illegale Goldsuche, bei der nicht nur der Regenwald zerstört wird, sondern auch große Mengen Wasser vergiftet und umgelenkt werden.    ¤

A

3

21.5.10

Monica Villamizar berichtet über einen der "Boligarchen", mächtige Unternehmer, die sich mit Chavez' Sozialismus arrangiert haben. Sie trifft den Milliardär Wilmer Ruperti, zeigt ein paar Beispiele seines Wohlstands und spricht mit einem linken Kritiker der neuen Oligarchie, dem Abgeordneten Ismael Garcia.

A

3

     
22.7.10

Venezuela / Kolumbien : Venezuela bricht die diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien ab, nachdem Kolumbien Venezuela vorgeworfen hat, die FARC-Rebellen zu unterstützen.

A,E

zus.5

23.7.10

Venezuela / Kolumbien : Mehr über die diplomatische Krise zwischen beiden Ländern.

arj

2

24.9.10

Vor den Parlamentswahlen am Sonntag. Lautstarker Wahlkampf von sozialistischer Regierungspartei und der rechten Opposition. Diese will diesmal nicht boykottieren. Bei arte ein Bericht über Anhänger beider Lager, bei Al Jazeera berichtet Lucia Newman über Furcht vor der wachsenden Kriminalität und enttäuschte Chavez-Anhänger in einem Slum. (In diesem Bericht Bilder von neuen Slumsiedlungen an steilen erdrutschgefährdeten Hängen.)

arj,A

zus.8
25.9.10

Lucia Newman über den Wahlkampf beider Blöcke, Anhänger von Regierung und Opposition. Chavez will wieder mehr als zwei Drittel gewinnen, die Opposition hofft auf mehr als ein Drittel.

A

3

26.9.10

Tag der Parlamentswahl. Hohe Wahlbeteiligung und anscheinend sehr ruhiger ordentlicher Verlauf. Bericht von Lucia Newman über die Polarisierung im Wahlkampf. In der Tagesschau Bericht von Stefan Schaaf.

TS,A

zus.6

27.9.10

Die sozialistische Partei von Chavez gewinnt die Wahl deutlich mit über 50 Prozent, verliert aber ihre Zweidrittel-Mehrheit, was allgemein als Niederlage der Regierung gewertet wird, obwohl es doch nur eine Normalisierung der Verhältnisse darstellt. Berichte von Lucia Newman, Craig Mauro und Stefan Schaaf.

TS,E,A

zus.11
11.12.10

Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen verlangt Präsident Chavez Sondervollmachten, um Nothilfen organisieren zu können. 

A

2

14.12.10

Noch ein Bericht über Chavez' Forderung nach zusätzlichen Vollmachten wegen diverser Naturkatastrophen, die von der Opposition heftig kritisiert wird.

A

2

17.12.10

"Ermächtigungsgesetz" für Präsident Chavez.

B,E

zus.4

4.2.11

Bericht von Andreas Wunn über einen oppositionellen Bürgermeister in Caracas. Der Bericht zitiert ihn, um die Behauptung zu belegen, "Chavez" habe nicht nur keine Demokratie zugelassen, sondern schaffe auch keine Verbesserungen für die Armen. Trotz dieser schrägen Sicht interessante Bilder.

auslandsjnl.

7

25.8.12

Explosionen und Großfeuer in der größten Ölraffinerie des Landes in Paraguana. Mindestens 26 Tote.

A,B,E

zus.5
6.10.12

Am Vortag der Präsidentschaftswahl Berichte über die Kandidaten und den Wahlkampf, bei AJE von Teresa Bo, im Ersten von Peter Sonnenberg. Sowohl Hugo Chavez als auch der bürgerliche Henrique Capriles haben große Menschenmengen mobilisiert. Spekulationen über möglichen Regierungswechsel.

A,TS,E

zus.8

           
6.10.12

 

 

 

 

 

 

"Das Phänomen Chavez" - Reportage von Stefan Richts    (NNA)*   ¤

Text von der arte-Seite:
"Venezuela ist ein geteiltes Land - geteilt zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Chávez, zwischen arm und reich, zwischen Sozialismus „à la Chávez“ und Marktkapitalismus der reichen Oligarchie. 14 Jahre nach dem ersten Wahlsieg von Hugo Rafael Chávez Frias 1998, steht das Land im Nordosten Südamerikas jetzt erneut vor einer entscheidenden Wahl: am 7. Oktober sind knapp 19 Millionen der insgesamt rund 29 Millionen Venezolaner aufgerufen, den Kurs von Chávez zu bestätigen oder dem Herausforderer, Henrique Capriles Radonski, eine Chance zu geben. 
Der ehemalige Fallschirmspringer und Oberstleutnant Hugo Chávez hat nicht nur einen Putsch gegen ihn und zahlreiche Wahlen erfolgreich überstanden, er scheint auch den Krebs nach der Chemotherapie in Kuba besiegt zu haben. Im Wahlkampf zeigt sich der 58jährige siegessicher und gesund, dagegen plagen das Land große Probleme.
Venezuela gilt heute als das gefährlichste Land Südamerikas, die Mordrate in der Hauptstadt Caracas ist eine der höchsten weltweit. Bei der Zahl der Entführungen hat Venezuela selbst das krisengeschüttelte Nachbarland Kolumbien eingeholt.
Der 40 Jahre junge Kandidat des Oppositionsbündnisses, Henrique Capriles Radonski, Jurist und Sohn einer Industriellenfamilie, versucht denn auch vor allem mit dem Thema Sicherheit und öffentliche Ordnung, die Wähler auf seine Seite zu ziehen. Die immer noch reiche Oberschicht und die schrumpfende Mitte der Gesellschaft steht hinter ihm, doch um die Wahl gewinnen zu können, muss er auch unzufriedene Wähler aus den unterprivilegierten Schichten überzeugen. Das dürfte schwierig werden, denn Hugo Chávez hat seine Machtbasis in den ärmeren Schichten der Gesellschaft.
Erst seit Chávez' Amtsantritt spielen sie eine politische und gesellschaftliche Rolle: er unterstützt die Armen mit subventionierten Lebensmitteln, günstigen Krediten, Universitätsstipendien, sozialem Wohnungsbau und unzähligen Kulturprojekten. Das bringt vielen Menschen einen höheren Lebensstandard und dem Comandante dankbare Wähler. Gleichzeitig lässt er die Unterschicht jedoch im Stich, indem er die Sicherheit verkommen lässt. Die meisten Opfer der ausufernden Kriminalität sind arm - sie wohnen in den Barrios der Großstädte oder in entlegenen ländlichen Regionen."

arep

 

 

 

 

 

 

26

 

 

 

 

 

 

7.10.12

Im heute-journal noch ein Bericht von Andreas Wunn über die Situation vor der Wahl.

Vom Wahlverlauf dann Berichte von Teresa Bo und Sara Granger. Die Wahl verläuft offenbar sehr friedlich und fair.

Am Morgen kommen die Wahlergebnisse bei AJE live, aufbewahrt habe ich aber nur die Zusammenfassungen. Chavez gewinnt deutlich mit 54 Prozent, Capriles (44 Prozent) gratuliert ihm zum Ergebnis. Zigtausende Menschen feiern auf den Straßen.

hj,A,B,C,E

zus.12

8.10.12

Noch zwei Berichte zur Wiederwahl von Chavez, von Lucia Newman und Peter Sonnenberg.

A,TS

zus.4

28.10.12

Peter Sonnenberg berichtet über den Torre de David in Caracas. Das 45-stöckige Hochhaus wurde nicht fertiggebaut, stand 10 Jahre leer und wurde vor 5 Jahren von Armen, Kriminellen und Außenseitern besetzt. Heute wohnen, arbeiten und leben hier etwa 3000 Menschen, aber nur bis zum 28. Stock, ohne Fahrstuhl. Sie bauen weiter an der Ruine und haben eine Art sozialistische Selbstverwaltung eingesetzt, mit einem evangelikalen Prediger als Chef.   ¤

WS

9

11.12.12

Präsident Chavez ist wegen einer erneuten (der vierten) Krebserkrankung wieder zur Behandlung nach Kuba gereist. Diesmal hat er einen Nachfolger für alle Fälle ernannt, Vizepräsident Maduro. Viele Leute sind damit aber nicht einverstanden, sie haben Chavez gewählt und niemanden anders, berichtet Teresa Bo aus Caracas.

A

3

4.1.13

Präsident Hugo Chavez geht es anscheinend nach seiner Krebsoperation in Kuba sehr schlecht. Seit Tagen wird über seinen Zustand spekuliert und darüber, wie es in Venezuela ohne Chavez weitergehen soll. Bericht und Infos bei AJE von Teresa Bo.

A,TS,E

zus.9
10.1.13

Am Tag der eigentlich geplanten Neu-Vereidigung von Präsident Chavez ist der immer noch im Krankenhaus in Kuba. Es hat einigen Streit darüber gegeben, was die Verfassung für so einen Fall vorschreibt. Heute demonstrieren jedenfalls Zigtausende auf den Straßen ihre Solidarität mit Chavez und wünschen ihm Gesundheit.

A,TT,E

zus.7
           
25.1.13

Bei der Niederschlagung eines Gefängnisaufstands in Barquisimeto durch die Armee werden über 50 Menschen getötet, Insassen, Wächter und Soldaten. Erste Infos von Sarah Grainger (BBC, Caracas). 

A,B

zus.4
26.1.13

Mehr über die Tragödie im Gefängnis von Barquisimeto und die schlimmen Zustände in den Gefängnissen des Landes. Bericht bei AJE von Lucia Newman.

A,E

zus.4
5.3.13

 

Präsident Chavez ist tot. Der Sozialist, Soldat, Revolutionär, Politiker und Nationalheld Hugo Chavez ist mit 58 am Krebs gestorben. (Zuhause in Caracas, um 22:55 MEZ.) Nach seiner Wiederwahl letztes Jahr hat er das Amt nicht mehr antreten können. Das Land und Millionen Arme in ganz Lateinamerika trauern um den geliebten Revolutionsführer und Hoffnungsträger. Bilder von weinenden Menschen auf der Straße, im Gegensatz zu Bildern aus Nordkorea ist hier die Trauer echt und nicht geheuchelt. Ich teile diese Trauer. - Bei AJE und Euronews sehr ausführliche Berichte über die aktuellen Ereignisse (bei AJE live aus Caracas) und über internationale Reaktionen, und Rückblicke auf Chavez' Leben und Politik. (Den erbärmlichen, gehässigen und verlogenen Beitrag des ARD-Nachtmagazins bewahre ich nicht auf.)   ¤¤

A,P,E

zus.28
           
6.3.13

 

 

 

Das Land trauert um Präsident Chavez. Zigtausende nehmen in Caracas öffentlich Abschied, als der Sarg zu einer Kaserne getragen wird, wo der Leichnam bis zur Beisetzung am Freitag aufgebahrt wird. Bewegende Szenen.  - Eine Auswahl von halbwegs anständigen Berichten aus Venezuela, über Reaktionen in Lateinamerika und über die weitere Entwicklung des Landes. Sehr ausführlich wieder bei Euronews. In den Tagesthemen ein O-Ton der unverschämten Äußerungen von Außenroboter Westerwelle, der die Trauer um Chavez nutzt, dem Land einen "Aufbruch in eine neue Zeit von Demokratie und Freiheit" zu empfehlen. Ich habe den Menschenimitator deswegen zum Rücktritt aufgefordert.   ¤

"Sozialist, Revolutionär, Comandante - zum Tod von Hugo Chavez" - Der Nachruf von Carsten Thurau zu später Stunde im ZDF beginnt mit scharfer Kritik am ruppigen Umgang mit der Opposition, spricht dann von "Enteignungswahn" und "Willkür" und hat besonders an der Suche des Landes nach Bündnispartnern gegen den US-Imperialismus etwas auszusetzen. Die sozialen Errungenschaften der Revolution werden nur am Rande erwähnt, die funktionierende Basisdemokratie natürlich überhaupt nicht. Und klar, Chavez war cholerisch und selbstverliebt. - Wenn man den gesprochenen Kommentar komplett umschreiben würde, könnte ein sehenswerter Film daraus werden.

A,arj,TS,hj,TT,E,NC

 

 

ZDF

zus.29

 

 

14

                 
8.3.13

Große offizielle Trauerfeier für Hugo Chavez in Caracas, mit zahlreichen Staatschefs aus aller Welt. AJE überträgt die Zeremonie stundenlang live. Hier nur die Zusammenfassungen, und ein Bericht aus Chavez' Heimatort Sabaneta. Später am Abend wird Nicolas Maduro als neuer (Übergangs-) Präsident vereidigt. (Angeblich soll Chavez nicht beerdigt werden, sondern wird wie Lenin einbalsamiert.)

A,arj,TS,E

zus.17
           
9.3.13

Gedenken der einfachen Leute an Chavez    (NNA)*

E 2
           
14.4.13

Tag der Präsidentenwahl. Chancen haben nur der Nachfolger von Chavez, Nicolas Maduro, und der populistische Oppositionsführer Henrique Capriles. - Bei AJE berichtet Teresa Bo über den Wahltag. Im Weltspiegel und in der Tagesschau Berichte von Peter Sonnenberg.

A,WS,TS

zus.13
15.4.13

Nach dem offiziellen Wahlergebnis hat Nicolas Maduro mit 50,7 Prozent knapp gegen Henrique Capriles (49,1) gewonnen. Capriles will das Ergebnis aber wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten nicht anerkennen und verlangt eine Neuauszählung. Es gibt einige Zusammenstöße zwischen Capriles-Anhängern und der Polizei. - Diverse Berichte, u.a. von Lucia Newman (AJE). (NNA)*

A,B,arj,TS,E

zus.18
16.4.13

In Caracas schwere Auseinandersetzungen von protestierenden Capriles-Anhängern mit der Polizei, dabei werden 7 Menschen getötet. Capriles ruft seine Leute zur Ruhe auf. Maduro spricht von einem Putschversuch. Bericht im heute-journal von Luten Leinhos.

A,E,TS,hj

zus.11
19.4.13

Nicolas Maduro wird als Präsident vereidigt. Während seiner Rede vor dem Parlament stürmt ein Mann die Tribüne und versucht, etwas ins Mikrofon zu sagen.

A,E

zus.3

15.5.13

"Venezuela: Life after Chavez" - Film von Fernando Lucena - Will the Bolivarian revolution die with Chavez, or will his legacy live on regardless of his successors?   (P+P)  (NNA)*

A

25

           
23.5.13

Bilder einer größeren Demo von Studenten in Caracas,

NC

1

10.11.13

Die Regierung greift wegen der grassierenden Inflation in die Wirtschaft ein. Die Elektronikkette Daka wird gezwungen, ihre überhöhten Preise zu senken, mehrere Manager werden verhaftet. In den Daka-Läden kommt es zu Massenaufläufen. Bericht bei AJE von Alessandro Rampietti aus Caracas.

A,E

zus.3

19.11.13

Das Parlament verleiht Präsident Maduro für 12 Monate Sondervollmachten, um gegen die Korruption durchzugreifen und die Wirtschaft neuzuordnen. Infos aus Caracas von Andy Galacher. (Auf englisch nennt sich das "Enabling Law"- was man wohl nicht als "Ermächtigungsgesetz" übersetzen sollte ... )

A

3

20.11.13

Noch ein Bericht über die Sondervollmachten für Präsident Maduro für Eingriffe in die Wirtschaft.

arj

2

12.1.14

"Der Niedergang" - Peter Sonnenberg berichtet über Korruption und "sozialistische Mißwirtschaft". Und er zeigt billigend, wie ein Schwarzmarkthändler sich am Computer Dokumente verschafft für seine illegale Devisengeschäfte. Außerdem das Video von einem peinlichen Fauxpas Maduros. ("Die Kapitalisten beklauen ihr Volk genauso wie wir.")

WS

7

14.2.14

Seit zwei Wochen gibt es Demonstrationen von jungen Leuten und rechten Oppositionellen gegen die Regierung. Dabei teilweise Zusammenstößen mit der Polizei. Mehrere Demonstranten (darunter auch Regierungsanhänger) sind von Unbekannten erschossen worden. Die Regierung redet von einem faschistischen Putschversuch.

Sky,E

zus.4
16.2.14

Weiter Demonstrationen gegen die Regierung. Ein Führer der Opposition, Leopoldo Lopez, wird per Haftbefehl gesucht und ist untergetaucht. Infos aus Caracas bei AJE von Rachel Levin.

A,E

zus.4
17.2.14

Weitere Oppositionsproteste. Die Regierung weist drei US-Diplomaten aus, die die Unruhen angezettelt haben sollen.

E

1

18.2.14

Weitere Großdemos der Opposition ebenso wie von Regierungsanhängern. Der per Haftbefehl gesuchte Oppositionsführer Leopoldo Lopez tritt vor Anhängern auf und läßt sich dann verhaften. Bei AJE Infos aus Caracas von Rachel Levin.

A,E

zus.4
19.2.14

Weitere Demonstrationen von Oppositionsanhängern, teils friedlich, teils gewalttätig.

A,E

zus.4
22.2.14

Friedliche Massenkundgebungen von Anhängern von Opposition und Regierung. Später wieder Zusammenstöße. Bericht von Rachel Levin.

A

3

23.2.14

Weitere Demos für die Regierung, vor allem von alten Leuten, die froh sind über ihre gute soziale Versorgung. Bei AJE berichtet Rachel Levin, daß auch bei den jungen Leuten nur die bürgerliche Minderheit die Opposition unterstützt, die Mehrheit profitiert von den Programmen für Bildung und Wohnungsbau.

A,E

zus.4
           
24.2.14

In Caracas sperren rechte Oppositionsanhänger mehrere Hauptstraßen mit Barrikaden ab.

A,E

zus.3

14.3.14

Seit Wochen gibt es täglich Proteste von Oppositionellen, dabei immer wieder gewalttätige Zusammenstöße, inzwischen über 20 Tote. 

E

2
15.3.14

Weiter Demos der rechten Opposition, teilweise Zusammenstöße mit der Polizei. Weiter Gegendemos von Maduro-Anhängern.

A,E

zus.3
10.4.14

Walter Brähler berichtet über die andauernden Proteste der rechten Opposition. Sie fordern u.a. die Auflösung der "Collectivos", selbstorganisierte Bürgerkomitees in den Stadtteilen, die vor allem Sozialarbeit machen, aber auch für Ordnung sorgen. Im Bericht werden sie als "paramilitärisch" bezeichnet.

TT

4

27.4.14

"Gespaltenes Land" - Bericht von Walter Brähler über die andauernden Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der sozialistischen Regierung und rechten Oppositionellen. Die Perspektive wechselt zwischen beiden Lagern hin und her, dabei werden die Argumente der Oppositionellen übernommen, die der Sozialisten werden ironisiert.

WS

8
17.1.15

Wegen der Preisverfalls des Erdöls ist das Land in einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise. Endlose Schlangen vor Supermärkten, Hamsterkäufe, rasende Inflation.

E

1

8.3.15

Fareed Zakaria ("GPS") schildert den wirtschaftlichen Niedergang Venezuelas und führt diesen vor allem auf die "Mißwirtschaft der autokratischen Regierung" (Verstaatlichungen!) zurück, nebenbei auch noch auf den niedrigen Ölpreis.

C

4

23.7.15

Der halbfertige Wolkenkratzer "Tower of David" in Caracas soll nun fertiggestellt und zu einem Tagungszentrum umgebaut werden. Die Bewohner / Besetzer sind im Laufe des letzten Jahres "umgesiedelt" worden. Bericht von Virginia Lopez. 

A

2

25.8.15

Venezuela / Kolumbien : Um den Benzinschmuggel zu beenden und wegen diverser blutiger Zwischenfälle schließt Venezuela die Grenze zu Kolumbien. 700 Kolumbianer werden ausgewiesen und mit Bussen über die Grenze gebracht, wo sie nun lagern und nicht wissen, wohin. Von dort berichtet Virginia Lopez.

A

2
26.8.15

Mehr über den Grenzstreit und die Ausweisung von inzwischen über 1000 "illegalen" kolumbianischen Migranten. Die Außenministerinnen beider Länder verhandeln. Infos von Virginia Lopez, guter Bericht bei Euronews.

A,E

zus.5
27.8.15

Weiter kommen Hunderte kolumbianische Migranten aus Venezuela über die Grenze. Kolumbiens Oppositionschef Uribe faselt von "Genozid am kolumbianischen Volk".

E

1
28.8.15

Demonstranten in Caracas begrüßen die Grenzschließung als "richtigen Schritt".

E

1
2.9.15

Alessandro Rampietti berichtet von einem der geschlossenen Grenzübergänge, wo Hunderte aus Venezuela ausgewiesene Kolumbianer abwarten.

A

3
7.12.15

Bei der Parlamentswahl hat die Mitte-Rechts-Opposition eine deutliche Mehrheit gewonnen. Präsident Maduro gibt die Niederlage zu, bleibt aber im Amt. Als Ursache werden Inflation und Wirtschaftskrise angesehen. (Daß diese Krise die Folge des Verfalls des Ölpreises ist, wird in keinem Bericht erwähnt.)

A,arj,TS,hj,E

zus.13
           
13.3.16

In Caracas demonstrieren einige Tausend Anhänger der Opposition (die im Parlament die Mehrheit hat) und fordern den Rücktritt von Präsident Maduro. Dessen Anhänger demonstrieren gleichzeitig zu seiner Unterstützung.

E

1

28.4.16

In Maracaibo kommt es zu Unruhen und Plünderungen, offenbar wegen massiver Versorgungsprobleme. Das Land ist in einer schweren Wirtschaftskrise (Grund ist der niedrige Ölpreis, was leider selten erwähnt wird). Wegen El Niño sind die Talsperren leer, es gibt kaum Strom, und die Regierung hat darum eine 2-Tage-Woche verordnet. Die (eigentlich regierende) Opposition fordert wie üblich den Rücktritt von Präsident Maduro. - Sachliche Berichte bei AJE (Alexandro Rapietti) und arte. In den Tagesthemen machen Thomas Roth und Peter Sonnenberg für alles den "gescheiterten Sozialismus" verantwortlich.  ¤

A,arj,TT

zus.7
18.5.16

Die Staatskrise spitzt sich immer weiter zu. Präsident Maduro hat den Ausnahmezustand ausgerufen, die Opposition demonstriert und fordert den Rücktritt der Regierung, die Versorgungslage ist kritisch, die Inflation galoppiert.

arj,E

zus.5
           
25.5.16

Bei AJE berichtet Virginia Lopez aus Caracas über andauernde Demonstrationen der Opposition. - Bei Sky News ein längerer Bericht von Stuart Ramsay über das erschreckende Elend in Krankenhäusern, die nicht mal ein vernünftiges Essen für die Patienten bezahlen können, geschweige denn Medikamente. Gerätschaften können nicht repariert werden. Alles ist knapp und teuer. Die Bürger verbringen ihre Zeit damit, für Lebensmittel schlangezustehen.   ¤

A,Sky

zus.8

                 
14.6.16

Virginia Lopez berichtet aus Caracas über die andauernde Nahrungsknappheit. Für alles muß man stundenlang anstehen, der Schwarzmarkt breitet sich aus. Die Regierung verkündet ein neues Verteilungssystem, von dem aber anscheinend nur wenige etwas bekommen. Immerhin können die Staudämme inzwischen wieder Strom liefern, sodaß die Zwei-Tage-Woche wieder aufgehoben wurde.

A

3
           
4.7.16

Nach starken Regenfällen ist der Guri-Stausee wieder einigermaßen gefüllt und die Regierung erklärt die Stromsperren für aufgehoben. Infos aus Caracas von Lucia Newman (und Bilder vom Guri-Damm.)

A

1
11.7.16

Nachdem die Grenze zu Kolumbien kurzzeitig wieder geöffnet wurde, sind zehntausende Venezolaner zu Hamsterkäufen ins Nachbarland gereist. 

E

1

14.7.16

Peter Sonnenberg berichtet über die schwere Versorgungskrise. Inflation, lange Schlangen, Nahrungsmangel, desolate medizinische Versorgung. Die Darstellung dürfte halbwegs realistisch sein. Verantwortlich gemacht wird mehrfach die sozialistische Regierung. Mit keinem Wort wird der Auslöser der Krise erwähnt, der von den Saudis mutwillig betriebene Ölpreisverfall.

TT

4

20.7.16

"Venezuela: On the Edge" (1)  - Film von Rodrigo Vasquez über den Niedergang des Landes seit dem Tod von Chavez.  (NNA)*  ¤

A

25

           
27.7.16

"Venezuela: On the Edge" (2)  - Film von Rodrigo Vasquez über den Niedergang des Landes seit dem Tod von Chavez.  (NNA)*  ¤

A

25

           
1.8.16

Als Folge der schlechten Versorgungslage werden im Schnitt jeden Tag fünf Lebensmittel-LKW überfallen und geplündert. Bericht aus Caracas von Virginia Lopez. - CNN berichtet über ein Dekret der Regierung, nachdem Jeder für zwei Monate zur Arbeit in der Landwirtschaft verpflichtet werden kann. Die Opposition spricht von "Sklaverei", Amnesty von "Zwangsarbeit". Einschätzungen von Erika Guevara Rosas (ai).

A,C

zus.9
4.8.16

Virginia Lopez berichtet aus dem Nordwesten des Landes über den Schmuggel von Lebensmitteln aus Kolumbien. Etwa 40 Prozent der Importe sollen inzwischen illegal ins Land kommen. Die Preise für diese nichtsubventionierten Waren kann sich aber kaum jemand leisten.

A

2

           
13.8.16

Erstmals seit einem Jahr hat Venezuela die Grenze zu Kolumbien wieder normal geöffnet, zunächst nur für Fußgänger. Tausende Menschen strömen über die Grenze, um drüben Lebensmittel zu kaufen. Bei AJE berichtet David Mercer vom Übergang in Cucuta.

A,arj,E

zus.7
         
1.9.16

In Caracas demonstrieren mehrere Hunderttausend Menschen gegen Präsident Maduro und fordern den Sturz der sozialistischen Regierung.

A,B,E,NC

zus.7

            
2.9.16

Noch ein Bericht über die Massenproteste der Opposition und das von dieser angestrengte Referendum zur Absetzung der Regierung, das sich durch bürokratische Hürden immer weiter hinzieht. Bei "No Comment" Bilder von kleineren Zusammenstößen oppositioneller Demonstranten mit der Polizei.

E,NC

zus.5
24.9.16

Im "Listening Post" ein Beitrag über die Rolle der Medien bei der wachsenden Spaltung des Landes und das Vorgehen der Regierung gegen oppositionelle Medien.  (NNA)*

A

10

             
28.10.16

Nachdem ein Gericht das Referendum zur Absetzung von Präsident Maduro blockiert hat, hat die Opposition zum Generalstreik aufgerufen, der allerdings kaum befolgt wird.

arj,E

zus.3
16.12.16

Nach der Ankündigung, daß die gebräuchlichste Banknote, der 100-Bolivar-Schein, ungültig werden soll, stehen Zigtausende Menschen vor den Banken Schlange, um ihre wertlosen Scheine einzutauschen. In Maracaibo kommt es dabei zu lautstarken Protesten und Unruhen.

B,E

zus.3
           
17.12.16

Zuerst noch ein Bericht von Monica Villamizar über die Proteste wegen der geplanten Abschaffung der 100-Bolivar-Banknote. Am Abend kündigt Präsident Maduro dann an, daß die Hunderter doch noch für zwei Wochen gültig bleiben. Bis dahin sollen genug neue 500er verfügbar sein. Dazu noch drei Berichte.

A,B,E zus.8
18.12.16

Weitere Berichte über die Unruhen wegen der Abschaffung des 100-Bolivar-Scheines. Die Regierung hat die Gültigkeit der alten Scheine um zwei Wochen verlängert. (100 Bolivar haben etwa den Wert von drei US-Cent.) - Bei AJE berichtet Monica Villamizar von der Grenze zu Kolumbien. Dort kommt es zu menschlichen Tragödien, weil Venezuela im Kampf gegen den Schmuggel die Grenze geschlossen hat.

A,arj,TS,E

zus.8
14.2.17

Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Venezuelas Vizepräsident El Aissami, den sie als Drogenhändler bezeichnet. Präsident Maduro protestiert, El Aissami selber sieht die Sanktionen als Anerkennung.

A,E zus.1
15.2.17

Wachsende Spannungen: der Faschist im Weißen Haus fordert per Twitter, Venezuela solle den Putschisten Leopoldo Lopez aus dem Gefängnis freilassen. Venezuelas Regierung sperrt die Ausstrahlung der spanischen Version von CNN, weil der Sender Lügen verbreite.

A,E

zus.3
16.2.17

Bericht über die wachsenden Spannungen zwischen Venezuela und dem US-Regime.

arj

2

17.2.17

Kurzbericht über die Spannungen mit der Trump-Regierung wegen Trumps Unterstützung für den inhaftierten Oppositionellen Leopoldo Lopez.

E

1
31.3.17

Der oberste Gerichtshof hat das von der rechten Opposition beherrschte Parlament entmachtet. Die Opposition spricht von "Staatsstreich" und protestiert. Teilweise gewaltsame Zusammenstöße bei Demonstrationen.

A,B,arj,TS,hj

zus.15

           
1.4.17

Nach den massiven Protesten der Opposition und internationaler Kritik fordert Präsident Maduro das Oberste Gericht auf, sein Urteil zurückzunehmen, was dieses auch sofort tut und das Parlament also wieder einsetzt. Bei AJE berichtet Alessandro Rampietti.

A,B,TS,E

zus.7
8.4.17

Nachdem die Regierung entschieden hat, der Oppositionsführer Capriles dürfe in den nächsten 15 Jahren wegen Korruptionsvorwürfen nicht an Wahlen teilnehmen, gibt es in Caracas und anderen Städten Großdemos der Opposition mit zigtausenden Teilnehmern.

A,E

zus.4
9.4.17

Weiter große Demonstrationen der Opposition. In Caracas kommt es dabei zu schweren Straßenkämpfen mit der Polizei.

E

1
19.4.17

Die rechte Opposition veranstaltet im ganzen Land Großdemonstrationen gegen die linke Regierung. Bei Zusammenstößen mit der Polizei werden mehrere Demonstranten getötet. Zugleich demonstrieren auch Anhänger der Regierung.  - In den deutschen Berichten wird einhellig die "Mißwirtschaft" der Sozialisten für die Wirtschaftskrise verantwortlich gemacht. Daß die Opposition vorhabe, den Ölexport zu beenden, wird aber nicht behauptet.

A,arj,TT,E

zus.12
                 
20.4.17

Weiter Großdemos der Opposition. In Caracas werden mehrere (angeblich leere) Supermärkte geplündert. Westliche Journalisten werden angeblich an der Arbeit gehindert. Xenia Böttcher (TS) erwähnt in ihrem Bericht offensichtliche Fälschungen durch Oppositionsaktivisten. 

A,arj,TS,hj zus.12
21.4.17

Die Proteste und Unruhen dauern an. Bei der Plünderung einer Bäckerei sind durch einen Stromschlag acht Menschen getötet worden. Tausende Menschen flüchten vor Hunger und Chaos nach Brasilien.

E

2

11.5.17

Bei den seit Wochen andauernden Protesten der Opposition haben Teilnehmer jetzt Zwillen benutzt, um Polizisten mit Fäkalien zu bewerfen.

E

1
           
13.5.17

Im "Listening Post" ein Beitrag über die seit Wochen andauernden Massenproteste gegen die Regierung und die gegensätzliche Sicht darauf von regierungsnahen und oppositionellen Medien, und über die große Bedeutung von sozialen Medien bei den Protesten.

A

10

           
17.5.17

Die Regierung schickt Soldaten nach Tachira (im Westen des Landes), wo es bei den Protesten der Opposition zu massiver Gewalt und Plünderungen gekommen ist. Sinnlose Zerstörungsorgien auch in anderen Orten. - Der UN-Sicherheitsrat berät über die Lage in Venezuela. US-Botschafterin Haley "warnt" vor einer Verschärfung der Lage "wie in Syrien, Nordkorea, Südsudan, Burundi, Birma" - man kann es auch eine Drohung nennen.

A,B,E

zus.10
                 
18.5.17

John Holman informiert aus Cucuta über die andauernden schweren Unruhen in mehreren Städten im Westen des Landes.

A

2
20.5.17

In Caracas demonstrieren und randalieren weiter tausende Oppositionsanhänge, außerdem aber auch Demonstrationen von Anhängern der Regierung. Im Westen des Landes weiter Unruhen. Infos aus Cucuta von John Holman.

A

4

7.6.17

Daniel Schweimler berichtet aus der Grenzstadt Cucuta über die andauernde Wirtschaftskrise und Leute, die über die Grenze nach Kolumbien zum Einkaufen kommen. - Bei RT Infos von Abby Martin. Die Reporterin wollte über die andauernden Demonstrationen der Opposition berichten und bekommt nun Morddrohungen von Anhängern der Opposition, weil sie sich vor allem für deren Gewaltakte interessiert hat.

A,RT

zus.7
5.7.17

In Caracas stürmen Dutzende Unterstützer der Regierung das Parlament und verprügeln Abgeordnete der rechten Opposition. Mehrere Abgeordnete werden verletzt. Infos von Alessandro Rampietti, Einschätzungen von Juan Andres Mejia (Oppositionsvertreter).

A,E zus.10
9.7.17

Die Massenproteste der Opposition dauern seit drei Monaten an. Einer der Anführer, Leopoldo Lopez, ist aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt worden. 

arj

2

16.7.17

Die Opposition veranstaltet ein eigenes (inoffizielles) Referendum gegen die von der Regierung geplante Verfassungsänderung. Mehrere Millionen Menschen nehmen teil, größtenteils verläuft das Referendum friedlich. In Caracas schießen Unbekannte auf die Leute vor einem Abstimmungslokal und töten mindestens eine Person. 

A,B,arj,E

zus.11
17.7.17

An dem Referendum der Opposition haben immerhin 7,2 Millionen der 18 Millionen Wahlberechtigten teilgenommen. (Das Abstimmungsergebnis wird nirgends erwähnt. Auf den Stimmzetteln standen drei Fragen. Kein Sender macht sich die Mühe, deren Inhalt zu erklären.) Die Opposition sieht sich als Sieger und kündigt an, eigene Richter zu bestimmen. Am Mittwoch soll es einen Generalstreik geben.

A,arj,TS,E

zus.9
21.7.17

Die Opposition hat mit einem landesweiten Generalstreik für einen Tag das Land lahmgelegt. In Caracas wurden Barrikaden auf den Straßen errichtet (und dafür Bäume gefällt), teilweise gab es schwere Zusammenstöße mit der Polizei, bei denen zwei Personen getötet wurden.

A,E

zus.4
27.7.17

 

Die Opposition führt einen weiteren Generalstreik für zwei Tage durch. Am Sonntag läßt die Regierung Wahlen für eine verfassungsgebende Versammlung abhalten. Die Opposition boykottiert die Veranstaltung. Bei gewaltsamen Demonstrationen der Opposition sind erneut mehrere Menschen getötet worden. Die Regierung verbietet vor der Wahl alle weiteren Demonstrationen.

Al Jazeera darf offenbar wieder in Venezuela arbeiten, und Lucia Newman und John Holman berichten (teilweise live) aus Caracas. Außerdem Einschätzungen von Prof. George Ciccariello-Maher (Politologe). Er erklärt, warum Präsident Maduro nach wie vor sehr viele Anhänger hat: die Leute hätten unter einer rechten Regierung sehr viel zu verlieren.

In den Tagesthemen ein Schwerpunkt zu Venezuela. Xenia Böttcher berichtet über den Schmuggel von subventioniertem Benzin nach Kolumbien, dann ein Hintergrundbericht von Thomas Aders über die Abhängigkeit des Landes vom Ölpreis, und Einschätzungen von Xenia Böttcher zur brisanten Lage.

A,B,TT,E

 

zus.23

 

           
28.7.17

Lucia Newman berichtet aus Caracas über andauernde Gewalt von Oppositionsanhängern und trifft u.a. eine Gruppe von Männern beim Bau von Molotow-Cocktails.

A

6
30.7.17

Am Tag der Wahl zum Verfassungskonvent gibt es massive gewaltsame Ausschreitungen von Oppositionsanhängern. Mindestens zehn Menschen werden dabei getötet. An der Wahl, die von der Opposition boykottiert wird, nehmen nach offiziellen Angaben etwa 8 Millionen Bürger teil. Aus Caracas berichten John Holman, Lucia Newman (beide AJE) und Stuart Ramsay (Sky News).

A,B,Sky,
arj,TS,hj,E
zus.24
                 
31.7.17

 

Nach Regierungsangaben haben sich acht Millionen (41 Prozent) an der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung beteiligt. Maduro nennt das "einen großen Sieg", die Opposition spricht dagegen von Wahlbetrug: es hätten nur zwei bis drei Millionen gewählt. Sie sieht das Land auf dem Weg in die Diktatur. Auf den Straßen im ganzen Land dauern die gewaltsamen Proteste an. ¤

Berichte bei allen Sendern. Aufbewahrt den von Lucia Newman (AJE) und die der deutschen Sender. In den Tagesthemen ein Kommentar von Ute Brucker. Bei der ARD außerdem ein "Weltspiegel Extra: Venezuelas Schicksalstag". Darin berichtet Xenia Böttcher u.a. über den Schmuggel von subventioniertem Benzin und Lebensmitteln nach Kolumbien, der zum wirtschaftlichen Ruin Venezuelas beiträgt.

A,arj,ht,TS,TT,E

WS

zus.19

16

           
1.8.17

Leopoldo Lopez und ein anderer Oppositionsführer, beide bisher unter Hausarrest, werden verhaftet. Die USA-Regierung verlangt ihre Freilassung und verhängt weitere Sanktionen. Lucia Newman berichtet über eine Radikalisierung bei Anhängern der Regierung und der Opposition.

A

9

           
3.8.17

Generalstaatsanwältin Luisa Ortega versucht, die Gründungssitzung der neuen Verfassungsversammlung zu verhindern, da diese Versammlung als solche verfassungswidrig sei, und sie leitet ein Verfahren wegen Wahlbetrug ein. Die Gründungssitzung wird auf Freitag verschoben, aber es ist ungewiss, ob sie überhaupt stattfindet.

A,TS,E

zus.10
                 
4.8.17

Die umstrittene Verfassungsgebende Versammlung tritt im Parlamentsgebäude in Caracas zusammen und die 545 Delegierten, fast ausschließlich Regierungsanhänger, werden vereidigt. Auf den Straßen andauernde Proteste der Opposition.

A,B,arj,TS,E zus.15
           
5.8.17

Die neue "verfassungsgebende Versammlung" entläßt die regierungskritische Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Diaz. Maduro wirft ihr vor, sie sei nicht gegen die gewaltsamen Proteste vorgegangen. Das Amtsgebäude der Staatsanwaltschaft wird von Soldaten umstellt.

A,B,arj,TS,E zus.13
           
6.8.17

In Valencia beginnt eine Gruppe von Soldaten eine Rebellion. In einem Video rufen sie zum Sturz der "mörderischen Tyrannei von Präsident Maduro" auf. Die Regierung erklärt später, der "terroristische Angriff" sei niedergeschlagen worden.

A,B,arj,TS,TT,E

zus.18
                 
7.8.17

In Caracas demonstrieren Tausende Regierungsanhänger gegen die gewaltsamen Proteste der Opposition. Bilder nur bei AJE und Euronews. - Nach dem Putschversuch von etwa 20 Soldaten in Valencia wird nach den Hintergründen gesucht. Angeblich hatten die Rebellen Kontakte zu ultrarechten Gruppen und nach Kolumbien und in die USA. - Bei Sky News nimmt Jeremy Corbyn Stellung zur Lage in Venezuela und verurteilt die Gewalt von allen Seiten. 

A,Sky,arj,TS,E zus.12
9.8.17

"Machtkampf in Venezuela - Ein Land versinkt im Chaos" - Bericht von Eric Campbell und Axel Storm über den Abstieg Venezuelas vom sozialistischen Hoffnungsland zur veramten Diktatur. Chavez' Utopie wird durchaus positiv bewertet, und der Verfall des Ölpreises als Ursache der Krise benannt, neben Nepotismus und Korruption.

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7

       

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