Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Amerikas : Peru         (letzter Eintrag 29.11.15)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
8.12.07

Massengräber von Opfern der Todesschwadronen aus den 90ern werden ausgegraben

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26.3.08

Dorfbewohner verlangen, daß die Schuldigen der Massaker des Bürgerkriegs der 90er Jahre (Armee und Paras gegen Guerillas des "leuchtenden Pfads") endlich vor Gericht kommen.

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27.3.08

Reportage aus einem sehr armen Dorf. Die Leute erinnern sich mit Schrecken an die Zeit der Guerillakämpfe. Vor zwei Jahren gab es wieder eine neue Maoistentruppe, von der hier erstmals Bilder gezeigt werden.

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30.4.08

Tausende Frauen demonstrieren in Lima gegen die steigenden Nahrungspreise.

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29.5.08

Brasilien / Peru / Indigene : In der hintersten Ecke von Brasilien, im Grenzgebiet mit Peru, leben im Regenwald noch Völker von Ureinwohnern ohne Kontakt zur Zivilisation. Perus Regierung bestreitet ihre Existenz, Holzfäller wollen den Wald zerstören. Luftbilder zeigen große Gemeinschaftshäuser und Männer, die mit Pfeil und Bogen auf das Flugzeug schießen. Fiona Watson (Survival International) fordert den Schutz ihrer Landrechte. Sie sagt, daß die indigenen Völker jedes Recht haben, dort zu leben. Und daß unsere Zivilisation von ihnen lernen kann, wie man lange und naturverträglich überlebt.

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29.5.08 D

Bild von der BBC-Seite. Dort auch weitere Aufnahmen.

   
30.5.08

Brasilien / Indigene : Alle Sender bringen die Bilder des neuentdeckten "Indianerstammes".  Bei CNN ein Gespräch mit David Hill (Survival International) über den Schutz von Ureinwohnern.

ht,TS,hj,A,B,C

zus.13

11.6.08

Ermittler finden in einem Massengrab 70 Leichen, Opfer eines Massakers der Paras im Jahr 1984.

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10.7.08

Tausende Arbeiter protestieren gegen neoliberale Wirtschaftspolitik und Freihandel mit den USA. Trotz Rohstoffboom kommt bisher bei den kleinen Leuten nichts an.

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7.10.08

In Lima demonstrieren Tausende gegen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und wegen eines Korruptionsskandals der Regierung.

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13.12.08

"Das wahre Gold der Inkas" - Reportage von Nathalie Georges und Elsa Kleinschmager. In den Anden bemühen sich indianische Bauern und internationale Botaniker gemeinsam um die Erhaltung der riesigen Vielfalt an Kartoffelsorten. In den Forschungsinstituten werden aber auch neue High-Tech-Sorten entwickelt.    

von der arte-Seite:  "In Peru ist die Kartoffel seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel der Bevölkerung. Doch Unbilden des Klimas und auch die Wirrungen der Politik haben hunderte von Sorten über die Zeit verschwinden lassen.
In der Hauptstadt Lima befindet sich heute das Internationale Kartoffel-Zentrum (CIP) – weltweit die Hauptforschungsstelle für alle Fragen um die Erdäpfel. Ziel der Agrarwissenschaftler: Einerseits wieder den Sortenreichtum der Kartoffel herstellen – andererseits Sorten so züchten, dass sie vom Nährwertgehalt und ihrer Anpassungsfähigkeit auch für unterentwickelte Regionen ein noch besseres Nahrungsmittel werden kann.
Das CIP arbeitet so an Fragen zum Ertrag der Hackfrucht, zum Nährwertgehalt, zu Pflanzenkrankheiten, zu Umwelteinflüssen und Trockenheit sowie zum Klimawandel. Die Forschungsergebnisse werden Landwirten und Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt.
Außerdem pflanzt das CIP in den Bergen der Anden Nachzüchtungen verschwundener Kartoffelsorten an. So soll der Sortenreichtum erhalten und ausgebaut werden. Obendrein soll den kleinen Andenbauern ein besserer Ertrag - und folglich Einkommen - ermöglicht werden.
Unser Team von ARTE Reportage hat die Geschichte der Kartoffelbauern in der Region Cuzco ausgegraben. Das besondere hier: Vor zehn Jahren haben sich hier sechs Dörfer zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Felder zu bestellen und den Anbau und Erlös zu verbessern. Ebenfalls gemeinsam haben sie den „Park der Papa“ gegründet."

arep

 

 

 

 

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4.4.09

"First Person": Eine Frau erzählt von den Massakern durch Regierungssoldaten in den 80er-Jahren, bei denen auch ihre Eltern ermordet wurden. Der damalige Präsident Fujimori steht jetzt wegen solcher Menschheitsverbrechen vor Gericht.

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7.4.09

Ex-Präsident Fujimori wird wegen seiner Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen in den 90er Jahren, darunter 25 Morde der Todesschwadron "La Colina",  zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt.

ari,TS,E,A,B

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16.5.09

Seit einem Monat protestieren indigene Regenwaldvölker gegen die Zerstörung ihres Landes durch Straßenbau und Ölindustrie. Sie blockieren Straßen und Regierungseinrichtungen und besetzen Ölbohrtürme. Die Regierung hat das Kriegsrecht ausgerufen. Erstmals Berichte darüber, mit Bildern von mutigen Kriegern und einem brutalem Polizeieinsatz. Präsident Garcia beschimpft die Indigenen in einer Rede. Das Amazonasgebiet gehöre allen Peruanern, nicht nur den Ureinwohnern.

A,B zus.3
24.5.09

"Machu Picchu - Ein Weltkulturerbe wird zertrampelt" - Thomas Aders berichtet über die allmähliche Zerstörung von Macchu Piccu durch Ströme von Touristen. Die indianischen Bewohner der Region beginnen sich dagegen zu wehren und für den Erhalt ihrer Heiligtümer zu kämpfen.

WS

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27.5.09

Hunderte Indigene blockieren den Zugang zum Macchu Piccu aus Protest gegen die Zerstörung ihres Landes durch die Ölindustrie und den Massentourismus.

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29.5.09

Weitere Demonstrationen von tausenden Indios gegen Freihandel und Ausbeutung.

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5.6.09

 

Bei den Protesten von Urwaldbewohnern gegen die Ölförderung auf ihrem Land sterben mindestens 25 Demonstranten und 9 Polizisten. Angeblich hat das Militär aus Hubschraubern auf Indios geschossen, die eine Straße blockierten. Angaben von Teresa Bo (Buenos Aires). Einige Bilder von den Protestaktionen, aber keine aktuellen Bilder und kein Reporter vor Ort. - Ein Führer der Indigenen, Alberto Pizango, spricht von einem Genozid, für den die Regierung von Alan Garcia verantwortlich sei.  - Mirko Lauer (Journalist bei "La Republica", Lima) stellt die Protestierer in die terroristische Ecke und empfiehlt härtere Maßnahmen des Staates.

Bei "Rettet den Regenwald" kann man sich an einer Email-Protestaktion zur Unterstützung des Indianeraufstands gegen die Ausbeutung des Amazonas-Regenwalds beteiligen

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zus.8

 

 

6.6.09

Mehr über die Unruhen von protestierenden Indios und die blutige Reaktion des Staates. Nur wenige neue Bilder, kein Korrespondent vor Ort. Gregor McLennan (Amazon Watch) ist in der Region und sagt (telefonisch), daß die Indios, die eine Straße blockiert hatten und von Hubschraubern aus beschossen wurden (wobei etwa 25 starben), selber keine Schußwaffen hatten. - Andrew Miller (Amazon Watch) über das "Freihandels"-Abkommen mit den USA, die ignorierten Mitspracherechte der Ureinwohner, die falschen Versprechen der Ölkonzerne. 

ari,A,B zus.20
7.6.09

Die Regierung hat in Amazonas-Region eine Ausgangssperre verhängt. Teresa Bo berichtet (telefonisch aus Lima) von einer sehr gespannten Ruhe.

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8.6.09

Die Zahl der bei den Unruhen Getöteten wird jetzt mit 60 angegeben. Teresa Bo berichtet live aus Bagua, wo 700 Indios nach dem Massaker der Armee an Demonstranten Zuflucht in einem christlichen Gemeindezentrum gefunden haben. Sie sagt, daß es in der Region weiterhin Zusammenstöße gibt.

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9.6.09

Drei Berichte von Teresa Bo aus Bagua. Nach dem Polizeimassaker an protestierenden Indios werden immer noch viele Menschen vermißt, die Zahl der Getöteten ist unklar (mindestens 34), angeblich hat die Armee Leichen verbrannt. Über 100 Leute werden von der Armee in einem Lager festgehalten.  - Der Indio-Führer Alberto Pizango findet Asyl in der Botschaft von Nicaragua. Dort demonstrieren einige Leute, die Pizango einen "Mörder" nennen. - Gabriel Alexandro vergleicht in einem Bericht die ähnlichen Konflikte um die Regenwaldgebiete in Peru und in Brasilien, jeweils zwischen Ureinwohnern und Industrieprojekten. - Victoria Tauli-Corpuz (UN-Forum für indigene Angelegenheiten) ist sehr besorgt über die Situation in Peru und spricht von schweren Menschenrechtsverletzungen.

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zus.15

     
10.6.09

Jetzt demonstrieren vor der nicaraguanischen Botschaft in Lima Indios zur Unterstützung von Pizango. Am Abend beschließt der Kongress, die Landdekrete für drei Monate ruhen zu lassen, an denen die Porteste sich entzündet hatten. Teresa Bo berichtet über andauernde Protest-Aktionen in Bagua.

ari,A

zus.5

11.6.09

Teresa Bo berichtet zwei mal live aus dem Amazonas-Gebiet, daß die Indios ihre Streiks und Blockade-Aktionen weiterführen, auch nachdem das Parlament die Zerstörungspläne um 3 Monate aufgeschoben hat. Es gibt weitere Demonstrationen dort und in der Hauptstadt Lima, wo es zu Zusammenstößen mit der Polizei kommt (Bilder davon im BBC-Bericht). - Evo Morales spricht von brutaler Unterdrückung der Amazonas-Völker, die das Leben, die Umwelt und den Planeten Erde zu schützen versuchen. - 

E,A,B,C zus.11
16.6.09

Die Proteste und Blockade-Aktionen der Amazonas-Bewohner gehen weiter, der Innenminister will zurücktreten. Informationen von Teresa Bo, aktuelle Bilder im BBC-Bericht.

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zus.6

17.6.09

Bericht über Spannungen zwischen Peru und Bolivien wegen der Indio-Unruhen im Amazonasgebiet.

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19.6.09

Ein Bericht über Unruhen und Blockadeaktionen auch bei den Indios in den Anden bei Cusco.

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23.6.09

Riz Khan spricht erst mit Andrew Miller (Amazon Watch) über den Kampf der Indios im Amazonas-Regenwald gegen den Ausverkauf und die Zerstörung ihres Landes durch Ölkonzerne und Holzfäller, und dann mit Luis Valdivieso Montano (Perus Botschafter in den USA), der die Pläne der Regierung verteidigt. Mit Zuschauerbeteiligung.  (NNA)*

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25.6.09

Bilder von einer Blockade von Bauern, die den Bau eines Staudamms verhindern wollen.

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22.7.09

Teresa Bo berichtet aus dem Amazonasgebiet über die Ureinwohner, die weiterhin für den Erhalt ihres Lebensraumes und gegen die Ölfirmen kämpfen wollen.

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23.7.09

"Battle for the Amazon" - Reportage von Teresa Bo über den Kampf der Amazonas-Indianer gegen die Zerstörung ihres Landes durch Regierung und Ölkonzerne. 

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12.8.09

"Amazon Oil" - Film von Fernando Lucena über den Kampf der Amazonas-Indianer gegen die Zerstörung ihres Landes durch Regierung und Ölkonzerne. (P+P) (NNA)*

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30.8.09

Vor 25 Jahren beging die Armee ein Massaker an über 120 Indios in einem Andendorf. Erst kürzlich wurde das Massengrab gefunden, die Leichen wurden von Forensikern untersucht und jetzt in einer feierlichen Zeremonie einzeln in Särgen auf einen neuen Friedhof gebracht. Die Regierung behauptet, über die Täter von damals nichts zu wissen. (Bericht von Dan Collins)

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5.12.09

Ein halbes Jahr nach den Unruhen von protestierenden Amazonas-Indios fordern Menschenrechtler eine Untersuchung der Vorfälle. Damals wurden 33 Menschen von der Polizei getötet, 11 Polizisten starben als Geiseln der Indios. 

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23.1.10

Nach dem Erdbeben von Pisco am 15.8.07 ist dort der Wiederaufbau kaum vorangekommen. Monica Villamizar berichtet darüber, daß die dafür gezahlten Millionen in dunklen Kanälen verschwunden sind. Die Bewohner der Ruinenstadt demonstrierten am Jahrestag des Bebens.

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29.1.10

Nach schweren Unwettern und Erdrutschen sitzen Tausende von Touristen in der Gegend von Machu Picchu fest. Einige Hundert werden von der Armee mit Hubschraubern gerettet. Um die Bewohner der Bergdörfer kümmert sich erstmal niemand.

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30.1.10

Nach den Unwettern im Amazonasgebiet, schwere Schäden, 20 Tote, Zigtausende obdachlos, halbe Dörfer wurden weggespült. Aber die Armee fliegt erstmal die 4000 Touristen aus.

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12.2.10

"Queen of the Jungle" - Reportage von Luis del Valle über eine Frau, die den Widerstand der Amazonas-Indianer gegen die Zerstörung ihres Landes anführt.  (Witness)  (NNA)*    ¤

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5.6.10

Ein Jahr nach den Unruhen, bei denen 11 protestierende Ureinwohner und 23 Polizisten getötet wurden. Inzwischen fragt die Regierung wenigstens vorher die Betroffenen um ihre Meinung, bevor sie deren Wald abholzen läßt.

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5.7.10

Die Regierung hat den britischen Missionar Paul MCauly ausgewiesen, der sich für die Rechte der Amazonas-Indianer eingesetzt hatte. Kurzer Hintergrundbericht.

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23.7.10

Getrieben vom hohen Goldpreis dringen Tausende illegale Goldgräber in das peruanische Regenwaldgebiet ein, holzen eines der artenreichsten Naturgebiete der Erde ab, vertreiben die Indianer, denen das Land gehört, und vergiften es mit den Zyanid- und Quecksilber-Abwässern ihrer halbindustriellen Anlagen. In den Goldgräberstädten blüht die Prostitution, oftmals von Minderjährigen. Sehr deprimierender Bericht von Craig Mauro.   ¤¤

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24.7.10

"Lima – eine Stadt trocknet aus" - Reportage von Michael Unger, Thomas Vollherbst, Jorge Vera, Frédéric Grimm   (NNA)*    ¤

Text von der kaputten arte-Seite: "Die Küste Perus ist eine der trockensten Wüsten der Erde. In der Hauptsstadt Lima ist die Lage am schlimmsten: Gegründet wurde die Stadt in der Wüste, heute hat sie rund 8 Millionen Einwohner und regnen tut es so gut wie nie. Lima ist nach Kairo die zweittrockenste Hauptstadt der Welt, und die Stadt mit dem größten Wasser-Stress.
Noch wird Lima von den Andengletschern mit Wasser versorgt. Zu 95 Prozent hängt deren Versorgung mit Wasser aber von diesen Anden-Gletschern ab. Und während die Bevölkerung unvermindert wächst, schmelzen die Gletscher unaufhaltsam dahin."

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18.8.10

Craig Mauro berichtet über die (illegale) Kokainproduktion, bei der Peru jetzt wieder vor Kolumbien liegt. Das meiste davon wird über Mexiko weiterverkauft.

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21.9.10

In Cusco demonstrieren Tausende Dorfbewohner gegen den Bau eines Staudamms.

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6.11.10

Bei mehreren Demonstrationen fordern Tausende (darunter Präsident Garcia), daß die USA (bzw. die Yale-Universität) vor 100 Jahren aus Machu Picchu geraubte Kunstschätze zurückgeben sollen.

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27.5.11

Eskalierende Proteste der Bewohner von Puno (Aymara-Indianer) gegen eine geplante Silbermine eines kanadischen Konzerns auf ihrem Land. Seit drei Wochen sind sie im Generalstreik, haben Landstraßen gesperrt und diverse Amtsgebäude niedergebrannt. Bericht von Craig Mauro.   ¤

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6.6.11

Bei der Präsidentenwahl hat der Linksnationalist Ollanta Humala knapp gewonnen. Bericht von Mariana Sanchez.

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25.6.11

Bei ihren Protesten gegen Bergbauprojekte auf ihrem Land versuchen Indios in Puno (im Süden des Landes) einen Flughafen zu besetzen. Polizisten schießen in die Menge und töten 5 Menschen. Die noch amtierende alte Regierung stoppt die Projekte erstmal.

A,E,NC

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24.11.11

Im Norden des Landes protestieren Tausende indianische Ureinwohner gegen eine geplante Goldmine. Der gigantische Tagebau würde Land und Wasser verwüsten und vergiften.

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29.11.11

Nach einer Woche gewalttätigen Protesten der Bevölkerung stoppt die Regierung das Projekt einer Goldmine im Norden des Landes.

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1.12.11

Nach den massiven Protesten der Bevölkerung in Cajamarca erklärt der US-Konzern Newmont, er gebe sein Projekt einer gigantischen Gold- und Kupfermine dort auf, jedenfalls erstmal. Bericht von Mariana Sanchez

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2.12.11

Mariana Sanchez berichtet aus Cajamarca, wo seit Jahren ein Goldbergwerk das Wasser vergiftet und die Einwohner jetzt mit ihren Protesten ein weiteres, noch größeres erstmal verhindert haben.

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5.12.11

Die Regierung des linken Präsidenten Humala verhängt den Ausnahmezustand über die Region Cajamarca, wo seit Wochen die Bevölkerung massiv gegen ein geplantes Goldbergwerk protestiert. Jetzt werden Hunderte Soldaten dort hingeschickt. Bericht aus Lima von Mariana Sanchez, Gespräch mit der Expertin Jo-Marie Burt.   ¤   - Lesenswerter Bericht über die Proteste in Cajamarca von Anne Grit Bernhardt in der jW.

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21.12.11

Mariana Sanchez berichtet über die Minenindustrie. Die bringt einerseits viel Geld ins Land. Andererseits führen einige Tagebauprojekte zu massiver Umweltzerstörung, was jetzt in Cajamarca zum Widerstand der Bevölkerung führt.

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27.12.11

"Meeting Peru's most wanted" - Reportage von Fernando Lucena über die maoistische Rebellengruppe PCP, einen Überrest des zerfallenen "Leuchtenden Pfades". Darin auch ein Gespräch mit ihrem politischen Führer Jorge Quispe Palomino ("Genosse Raul").  (NNA)*   ¤

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1.2.12

Neue Bilder von einem der letzten isoliert lebenden Indianerstämme im Amazonasgebiet, den Mashco Piro. Survival International fordert, die Stämme vor Eindringlingen zu beschützen, und besonders vor illegaler Abholzung. 

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11.2.12

Tausende Leute aus Cajamarca sind nach Lima marschiert um gegen die geplante Goldmine auf ihrem Land zu protestieren, unter dem Slogan: "Wasser ist wertvoller als Gold". Bericht von Mariana Sanchez.   ¤

Ein Kommentar unter dem Video bei YT mit einem schönen Zitat von Terrence McKenna: "...you can stand back and look at this planet and see that we have the money, the power, the medical understanding, the scientific know-how, the love and the community to produce a kind of human paradise. But we are led by the least among us - the least intelligent, the least noble, the least visionary. We are led by the least among us and we do not fight back against the dehumanizing values that are handed down as control icons.''

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18.4.12

Bilder einer Demo in Cajamarca, wo die Massenproteste gegen eine geplante Goldmine weitergehen.

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2.5.12

"Peru: Undermining Justice" - Film von Michael Watts (P+P) über Widerstand von Ureinwohnern gegen Bergbauprojekt. (NNA)*     ¤   

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7.7.12

In Cajamarca gehen die Massenproteste gegen die geplante Goldmine von Conga weiter. In den letzten Tagen sind dabei fünf Menschen von Polizisten getötet worden. Bericht von Mariana Sanchez.

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13.7.12

Die Proteste in Cajamarca gegen das geplante Goldbergwerk Conga gehen weiter und breiten sich auf die Nachbarprovinzen aus. Bericht von Mariana Sanchez über politische Zusammenhänge.

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30.9.12

"Gold macht nicht satt" - Julia Ballaschk berichtet über den Widerstand der Bauern von Cajamarca gegen die Errichtung einer weiteren Goldmine auf ihrem Land. Der Bericht zeigt auch deutliche Belege für die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst mit den privaten Minenunternehmen bei der Unterdrückung der friedlichen Proteste.   ¤

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25.12.12

Chinesische Unternehmen wollen bei Morococha eine riesige Kupfermine ausbeuten. Die Bewohner der Gegend sollen in eine neue Siedlung umziehen, die auch von den Chinesen gebaut wird. Bericht von Mariana Sanchez  

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3.7.13

Meldung: eine Baufirma hat bei Lima eine 4000 Jahre alte Pyramide zerstört, die älteste archäologische Stätte des Landes.

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4.7.13

Mehr über die Zerstörung einer 4000 Jahre alten Steinpyramide in El Paraiso bei Lima durch eine Baufirma.

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29.8.13

Mariana Sanchez berichtet über Indios, die eine Aufklärung der völkermordartigen Massaker im Bürgerkrieg der 80er- und 90er-Jahre fordern.

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13.5.15

Streiks und Proteste im Süden des Landes gegen eine weitere Kupfermine. Infos und Bericht aus Molendo von Mariana Sanchez.

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14.5.15

Auch arte berichtet über die Proteste im Süden Perus gegen eine neue Kupfermine. Die Regierung schickt 1000 Soldaten in die Region.

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17.5.15

Mariana Sanchez berichtet aus Cocachacra über die andauernden Proteste gegen eine neue Kupfermine.

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30.5.15

Mariana Sanchez berichtet aus Cocachakra über die anhaltenden Proteste gegen eine geplante neue Kupfermine.

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29.11.15

Quer durch Perus Hauptstadt Lima ist seit Jahren eine zehn Kilometer lange und drei Meter hohe Mauer mit Stacheldraht gebaut worden, die einen reichen Stadtteil von den Slumvierteln abtrennt. Bericht von Mariana Sanchez.

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