Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Afrika : Niger        (letzter Eintrag 4.2.17)

Datum Beitrag Sender  (Schlüssel) Länge (Min.)
20.10.07

Journalisten protestieren für Pressefreiheit 

JA  
9.11.07

Der Kampf der Tuareg-Rebellen gg. Uranabbau und ums Überleben.

Journalist Moussa Kaka in Haft wegen Kontakten zu / Berichten über Tuareg-Rebellen

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17.11.07

Moussa Kaka (Journalist) wieder frei

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24.12.07

Zwei arte-Reporter in Haft nach Kontakt mit Tuareg-Rebellen

ari,JA

zus.4

29.12.07

Über die Fälle von inhaftierten Journalisten 

JA

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31.12.07

Verhaftete Journalisten

JA

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12.1.08

Erinnerung an die beiden inhaftierten arte-Reporter

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13.1.08

Demo in Paris für die inhaftierten arte-Journalisten

ari

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15.1.08

Hintergründe zur Verhaftung von zwei arte-Reportern - der Aufstand der Tuareg und der Streit um Rohstoffabbau.

Französischer Staatskonzern "Avera" schließt Vertrag zum Uran-Abbau in Niger ab.

ari (dt+frz),JA

JA

zus.7

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16.1.08

Telefongespräch mit dem Anwalt der beiden arte-Reporter

ari(dt+frz)

zus.7

17.1.08

Anhörung der beiden Reporter. Ihnen droht Todesstrafe. Robert Menart (RSF/T) hat aber Hoffnung

ari,T

zus.8

18.1.08

Die beiden arte-Reporter wurden auf Kaution freigelassen.

ari

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19.1.08

Die beiden Reporter sind zurück in Frankreich. Zwei nigrische Kollegen sitzen weiter.

ari

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21.1.08

Thomas Dandois und Pierre Creisson sprechen über ihre Recherchen in Niger, die Rebellion der Tuareg und die Haft.

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11.2.08

Über den Konflikt mit den Tuareg-Rebellen

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2.3.08

Der Uranbergbau, die Rebellion der Tuareg und die schwierige Berichterstattung darüber

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10.3.08

Der Journalist Moussa Kaka ist weiter in Haft, viele setzen sich für ihn ein.

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24.3.08

Seltene Bilder von der Rebellion der Tuareg im Norden. Gefangene Regierungssoldaten sagen, sie würden gut behandelt. (unklar, woher die Aufnahmen kommen)

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26.4.08

"Die Revolte der blauen Reiter" - Reportage von Olivier Poncelet über den Aufstand der Tuareg im Norden von Niger. (NNA)*

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20.5.08

Der Journalist Moussa Kaka ist seit 6 Monaten in Haft. Proteste in Paris.

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22.5.08

Tausende demonstrieren in Niamey gegen Teuerung und für angepasste Löhne.

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22.6.08

Bericht über den Aufstand der Tuareg, mit Bildern von der riesigen Uran-Mine im Norden des Landes.

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14.7.08

Bericht von May Welsh über die Rebellion der Tuaregs. Mit Aufnahmen von trainierenden Kämpfern und deren Erklärungen, worum es ihnen geht: sie wollen am Reichtum des Uranbergbaus auf ihrem Gebiet beteiligt werden. Und mit Kämpfern, die in der untergehenden Sonne zu Sahara-E-Gitarrenklängen tanzen. (Teil 1 von 5)

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15.7.08

In ihrer zweiten Reportage berichtet May Welsh über das Wachsen der Sahara und die Not der Tuareg-Hirtennomaden des Sahel. (#2/5)

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16.7.08

In der dritten Reportage berichtet May Welsh über Klagen der Tuareg-Nomaden, daß die Uranminen des Avera-Konzerns ihr Land radioaktiv verseuchen. Viele leiden an ungewöhnlichen Hautkrankheiten.   (#3/5)

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17.7.08

May Welsh berichtet über das Leid der Tuaregs. Viele Zivilisten sind wegen Dürre und Kämpfen geflohen. Angeblich töten Regierungssoldaten die Kamele der Nomaden. (#4/5)

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18.7.08

Im fünften Teil berichtet May Welsh aus Tazerzait, einem Wüstenort im Norden. Soldaten haben die Schule zerstört und drangsalieren die Dorfbewohner, wie diese erzählen. (#5/5)

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13.8.08

Vorbereitungen für Präsidentenwahl 2009, und Kritik der Opposition daran.

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19.8.08

Eine Versammlung der Tuareg in Niger lehnt einen Regierungsvorschlag zum Waffenstillstand ab.

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26.8.08

"Shifting Sands" - Hintergrundbericht über die Tuaregs, ihr Leben und ihren Kampf um Selbstbestimmung, und über den Krieg um die Uranminen.  (Africa uncovered) (NNA)*

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8.11.08

Bericht über Landflucht und Versorgungsprobleme durch Dürre und Klimawandel.

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7.1.09

Bericht über einen neuen Vertrag zum Uranabbau mit dem französischen Areva-Konzern und über den Widerstand der Tuareg.

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27.3.09

Sarkozy besucht Nigers Regierung und kauft frisches Uran für Areva ein.

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4.5.09

Gespräche zwischen Regierung und Vertretern der Tuareg-Rebellen.

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5.5.09

Ein Bericht über die riesige Uran-Mine des französischen Areva-Konzerns.

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15.6.09

Bilder einer großen Demo in Niamey gegen ein unendliches Weiterregieren des Präsidenten.

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29.6.09

Oppositionelle protestieren gegen eine Verfassungsänderung, die Präsident Tandja eine dritte Amtszeit erlaubt. Sie sprechen von "Staatsstreich" und kündigen einen Generalstreik an.

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30.6.09

Bei der politischen Krise zwischen Präsident und Opposition will das Militär neutral bleiben, sagt ein Armee-Sprecher. Einige Oppositionspolitiker hatten praktisch einen Militärputsch gegen Präsident Tandja gefordert.

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13.7.09

Weiter Streit um Präsident Tandjas Verfassungsänderung bzw. Staatsstreich, Bilder einer Demonstration der Opposition.

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22.7.09

Anhaltende Krise wegen der Verfassungsänderung durch Präsident Tandja.

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31.7.09

(NNA)*

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3.8.09

Vor dem Referendum, mit dem Präsident Tandja sich eine weitere Amtszeit genehmigen lassen will. Die Opposition protestiert. -  In der taz ein schöner Artikel von Dominic Johnson über die Zusammenhänge.

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4.8.09

Telefonischer Korrespondentenbericht vom Tag des Referendums.

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5.8.09

Nach Tandjas Referendum kommt der Streit ums Ergebnis. Angeblich haben bei 45 Prozent Beteiligung 90 Prozent für die Verfassungsänderungen gestimmt.

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7.8.09

Der Oppositionspolitiker Mohamed Bazoum über das "illegale" Referendum. (telefonisch)

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23.8.09

Proteste der Opposition gegen die neue Verfassung sind offenbar von der Polizei brutal zusammengeknüppelt worden. Einige Bilder zeigen schlimme Prügelorgien.

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12.10.09

Im Rahmen des Friedensprozessen haben Tuareg-Rebellen bei einer offiziellen Zeremonie in Agadez einen großen Berg Waffen an die Armee übergeben.

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17.10.09

Ein Bericht über Landwirtschaft am Rande der Wüste.

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20.10.09

Präsident Tandja läßt ein neues Parlament wählen. Die Opposition protestiert und ruft zum Boykott, weil sie Tandjas Vorgehen für illegal hält. (Mehr dazu in der taz.)

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23.12.09

Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition. Gewerkschaften planen großen Streik des öffentlichen Dienstes.

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15.2.10

Demonstration der Opposition in Niamey gegen Präsident Tandja.

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18.2.10

Das Militär putscht. Soldaten nehmen in Niamey Präsident Tandja und einige Minister fest, bei Schießereien werden mehrere Menschen getötet. Am Abend zunächst telefonische Informationen von verschiedenen Korrespondenten in der Region. Später tritt dann eine Junta ("Oberster Rat für die Wiederherstellung der Demokratie") vor die TV-Kameras, und Colonel G.A.Karimou erklärt, daß die Verfassung außer Kraft ist und alle Institutionen aufgelöst.

A,B,TV5,E

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19.2.10

Nochmal einige Berichte über den Militärputsch und die Vorgeschichte. EU und AU kritisieren die Machtübernahme des Militärs, die politische Opposition im Land unterstützt sie hingegen.

arj,E,A,JA

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20.2.10

In Niamey demonstrieren über Zehntausend Anhänger der Opposition zur Unterstützung des Militärs. Sie jubeln den Putschisten zu, die mit ihnen zusammen durch die Stadt ziehen. Sehr gelöste und fröhliche Stimmung, die Leute schimpfen auf den "Diktator" Tandja und fordern die Soldaten auf, nun bald für Demokratie und freie Wahlen zu sorgen. - Sprecher von AU und EU blamieren sich weiter mit ihren Anti-Putsch-Kommentaren (dazu auch der Kommentar der taz ¤

arj,E,A,B,JA

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21.2.10

Die Junta kündigt Gespräche mit allen gesellschaftlichen Gruppen über einen Plan zur Rückkehr zur Demokratie an. Infos von Caspar Leighton und David Gilberg.

B,JA

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23.2.10

Ein Bericht sucht nach den Gründen für die Unterstützung der Opposition für den Militärputsch. Übergangspräsident ist Salou Djibo, der vorher als UN-Blauhelmsoldat gedient hat.

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24.2.10

Erste Pressekonferenz der neuen Militärregierung. In Niamey ist alles friedlich. Bericht von Marian Naguszewski.

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25.2.10

Casper Leighton (BBC) berichtet aus Niamey über die Unterstützung für den Militärputsch. Verschiedene Gruppen der Zivilgesellschaft erklären, warum sie jetzt auf eine demokratische Entwicklung hoffen. Bei TV5 berichtet Marian Naguszewski über die Zeitung "Le Républicain", die jetzt wieder ungehindert erscheint. Unter Tandja waren mehrere Redakteure verhaftet worden.

B,JA

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28.2.10

Infos von Marian Naguszewski über politische Gespräche in Niamey zwischen Militär und Zivilgesellschaft.

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2.3.10

Meldung: Bildung einer neuen Regierung aus 20 Ministern, davon 5 Soldaten und 5 Frauen.

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6.3.10

 

 

 

 

"Niger – ein Putsch von »Demokraten«?" - Bericht von Emmanuel Creutzer und Candice Baudin   (NNA)*    ¤

Text von der arte-Seite: "Seine Soldaten fegten ihn aus dem Amt: Mamadou Tandja, Präsident des Niger seit 1999, hatte sich eigentlich schon auf eine Verlängerung seiner Amtszeit eingerichtet, als die Armee ihn am 18. Februar absetzte.
Das Volk im Niger vernahm diese Nachricht nicht mit Entsetzen, sondern mit einiger Erleichterung. Denn der Präsident war zwar auf demokratischem Weg ins Amt gekommen, hatte aber versucht, eine dritte Amtszeit zu erzwingen.
Er ließ 2008 seinen Gegenkandidaten für die eigentlich 2009 anstehenden Wahlen wegen „Korruptionsverdacht“ verhaften. Schließlich versuchte Tandja eine Verfassungsänderung durchzusetzen, die ihm eine dritte Amtszeit erlauben sollte. Dagegen protestierten die Abgeordneten des Parlamentes und daraufhin löste der Präsident im Mai 2009 das Parlament auf.
Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt: Die schwere politische Krise der letzten zwei Jahre, ausgelöst durch den Machthunger des Präsidenten, haben das Land international in die Isolation getrieben.
An der Spitze der Putschisten steht der Geschwaderkommandeur Salou Djibo, ein bislang unbekannter Soldat, 45 Jahre alt und nun der Chef des neuen „Rates zur Wiederherstellung der Demokratie“. Er versprach, freie Wahlen zu organisieren und die Macht danach in zivile Hände zurückzugeben.
Ob er sein Versprachen wohl halten wird? In der Regel haben die bisherigen Putschisten in den Ländern Afrikas sich trotz aller Versprechungen an die Macht geklammert. Deshalb ist die Zukunft in Niger ungewiss: Umso mehr, als das Land von Korruption durchseucht ist und es den bisherigen Machthabern in Niger nie gelungen ist, die Reichtümer des Landes, Erdöl und Uran, so auszubeten, das Land und Menschen wirtschaftlich davon profitieren konnten."

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14.3.10

Erstes öffentliches Treffen der Militärregierung mit Vertretern von Zivilgesellschaft und Parteien.

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29.3.10

Verhaftungswelle gegen Mitglieder der alten Regierung von Präsident Tandja. Infos telefonisch von Moussa Kaka.

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22.4.10

Bericht über die Beratungen von Zivilgesellschaft und Militärs über eine neue Verfassung.

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16.5.10

Erstmals dürfen unabhängige Wissenschaftler die Verstrahlung durch den Uranabbau der Firma Areva messen. Die Bevölkerung des Gebietes klagt über ungewöhnliche Erkrankungen.

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11.6.10

Die Militärregierung hebt Einschränkungen der Pressefreiheit auf.

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9.7.10

Libyen entläßt 12 Männer aus der Haft und fliegt sie nach Niamey aus. (Hintergrund nicht verstanden.)

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13.9.10

"Sur la Route de la Fain"  - Beginn einer Serie über das Hungerland Niger. Gezeigt wird ein Dorfprojekt, mit Staudamm, künstlicher Bewässerung, Lagerhaltung. (Bilder vermutlich aber nicht aus diesem Jahr.)

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14.9.10

"Sur la Route de la Fain" - Zweiter Teil der Serie über die Hungerkrise in Niger. Es geht um die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise auf einem Dorfmarkt und Vorwürfe von Spekulation gegen Zwischenhändler.

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15.9.10

Zeinab Badawi berichtet aus Niger über den Alltag mitten im Hungergebiet, über leere Getreidespeicher, Bemühungen um die Rettung von Haustieren, hungernde Mütter mit dürren Babys in einer Notklinik. Besuch beim Sultan von Zinder, Gespräch mit Premierminister Mahamadou Danda.   ¤

"Sur la Route de la Fain" (3). Fragen nach den Ursachen der Krise.

B

 

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17.9.10

Entführung von fünf Franzosen, Mitarbeitern in den Areva-Uranminen.

Noch ein Bericht von Zeinab Badawi. Sie fragt, warum das Land trotz der riesigen Exporte von Bodenschätzen immer noch so arm ist.

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21.9.10

Über die Entführung von 5 französischen AREVA-Ingenieuren in Niger. Angeblich hat sich "Al Kaida im Maghreb" dazu bekannt. - Sowie ein Bericht über die Uran-Minen der AREVA.

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30.10.10

Am Sonntag stimmt das Volk über die neue Verfassung ab. Diverse Stellungnahmen.

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2.11.10

Die neue Verfassung ist mit 90 Prozent der Wählerstimmen angenommen worden.

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9.1.11

Zwei Franzosen, die vorgestern von Islamisten entführt wurden, sind kurz danach getötet worden, als die Entführer von nigrischen Polizisten gestellt wurden. Angeblich haben die Geiselnehmer sie getötet, nicht die Polizisten.

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13.1.11

Bei der Befreiungsaktion für zwei französische Geiseln bei Niamey haben französische Soldaten versehentlich drei nigrische Soldaten getötet. Die Geiseln wurden angeblich von den Al-Kaida-Leuten getötet. (Der Bericht bei TV5 stellt die Aktion in Animationen nach.)

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zus.3

20.1.11

Der frühere Präsident Tandja wird verhaftet. (Details nicht verstanden.)

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21.1.11

Über die Vorbereitung der Wahlen am 31.Januar.

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30.1.11

Bericht über die Wahlen und die Wiederherstellung der Demokratie durch das Militär.

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31.1.11

Bericht über die Präsidentenwahl im ärmsten Land der Welt. 

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16.8.11

In Niamey beginnt ein Gerichtsprozeß gegen 15 Beamte, die der Korruption beschuldigt werden, Teil einer Kampagne der Regierung gegen Korruption.

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14.9.11 Niger / Libyen : Yvonne Ndege berichtet aus Agadez, einem verschlafenen Wüstenkaff, wo viele Bewohner, vor allem die Tuaregs, glühende Verehrer von Gaddafi sind. Einige träumen davon, Libyen zurückzuerobern.

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17.9.11

Nic Robertson berichtet aus Niamey, wo Saadi Gaddafi in einem Gästehaus der Regierung wohnen soll. Der Justizminister sagt, man werde ihn nicht nach Libyen zurückschicken.  

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20.9.11

Nic Robertson berichtet aus Agadez über ein Erstarken der dortigen Al-Kaida-Gruppen, die durch den Krieg in Libyen reichlich Nachschub an Waffen bekommen haben sollen.

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27.9.11 Niger / Libyen : Thomas Fessy berichtet aus Agadez über Hunderte von Migranten, die aus Libyen durch Niger in ihre Heimatländer zurückkehren, teilweise in organisierten Reisebussen. Einige berichten von Verfolgungen nach dem Sieg der Rebellen in Libyen.

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31.10.12

Ein Bericht über die Uran-Minen des französischen Konzerns AREVA im Norden von Niger und über einen Streit des Konzerns mit der Regierung in Niamey. (Details nicht verstanden.)

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16.4.13

Iran / Niger : Präsident Ahmadinejad ist zu Besuch bei der Regierung in Niamey. Im Bericht geht es vor allem um die Uranminen des Landes.

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29.4.13

Unruhen in Diffa (im äußersten Südosten des Landes), Zusammenhang mit Boko Haram. (Details leider nicht verstanden)

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10.5.13

Nigers Präsident Mahamadou Sissoufou ist zu Gesprächen mit der französischen Regierung in Paris. Dabei geht es vor allem um neue Verträge zur Ausbeutung der Uranminen in Niger durch den AREVA-Konzern. Im Bericht Bilder von den gigantischen Löchern in der Erde, daneben ebenso riesige strahlende Abraumhalden. 

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23.5.13

Selbstmordattentäter der Salafistengruppe Mujao greifen mit Autobomben an. In Arlit wird die französische Uranmine getroffen, hier werden viele Arbeiter verletzt, in Agadez eine Armeekaserne, hier werden mindestens19 Soldaten getötet. Diverse Berichte, bei TV5 telefonisch Infos von Moussa Kaka aus Niamey.

A,P,arj,E,JA

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24.5.13

Mehr über die Terroranschläge von Salafisten in Agadez und Arlit, bei denen 26 Menschen getötet wurden. Angeblich steckt erneut Mokhtar Belmokhtar dahinter. Frankreich schickt Spezialtruppen nach Niger. Bei ARD und ZDF hat es mal wieder keine Meldung gegeben, woraus man schließen kann, daß die Toten nur Neger ausschließlich Nigrer waren.   ¤

arj,E,P,JA

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25.5.13

Bei RT Einschätzungen zu den Angriffen von Salafisten in Niger und den Reaktionen des französischen Militärs. Von Maria Finoshina (in Bamako) und Afshin Rattansi.

RT

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26.5.13

Osman N'Diaye berichtet aus Agadez nach dem Terroranschlag der Mujao-Salafisten.

JA

2
28.5.13

Staatliche Trauerfeier in Agadez für die 25 Opfer der Terroranschläge der Salafisten.

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2.6.13

Infos aus Niamey von Moussa Kaka (telefonisch) über einen Ausbruchsversuch von Salafisten und Al-Kaida-Leuten aus einem Gefängnis.

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1

12.6.13

Ein kurzer Bericht aus Niamey über die Suche nach den Verantwortlichen der diversen Terroranschläge der letzten Wochen.

JA 1
2.9.13

In Niamey sind zwei französische Motorradtouristen von einer wütenden Menschenmenge stundenlang festgehalten und mißhandelt worden. Bericht (aitv) und Einschätzungen zum Hintergrund von Francois Soudan ("Jeune Afrique").

JA

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29.10.13

Vier Franzosen (Areva-Ingenieure), die im September 2010 von einer Al-Kaida-Gruppe entführt worden waren, sind freigelassen worden. Kaum Angaben über den Hintergrund der Freilassung. Angeblich wurde kein Lösegeld bezahlt. Am ausführlichsten die Infos von Thomas Fessy (BBC).

B,C,P,arj,E,JA

zus.6

30.10.13

Die vier freigelassenen Franzosen werden in Paris empfangen, u.a. von Präsident Hollande. Laut Presseberichten soll AREVA ein Lösegeld von mindestens 20 Millionen Euro an die Entführer (Al Kaida) gezahlt haben.

Bei arte (und in Frankreich) Hauptthema des Tages. arte berichtet auch über die Verhandlungen zur Verlängerung der Bergbaukonzessionen von Areva in Niger. Im "Journal Afrique" ausführliche Berichte, Hintergrundgespräch mit Seidik Abba (Jeune Afrique) und Infos aus Bamako von Ousmane Ndiaye.

A,B,arj,TS,E,JA

zus.23
2.11.13

Nach dem Tod von 92 Migrantinnen in der Sahara schließt die Regierung die Grenze nach Algerien und versucht, die unkontrollierte Auswanderung zu verbieten.

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21.12.13

In Niamey demonstrieren über 1000 Leute gegen die Aktivitäten des Urankonzerns Areva in ihrem Land. Die letzte 10-jährige Konzession läuft aus, die Demonstranten verlangen für einen Nachfolgevertrag bessere Konditionen.

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22.12.13

Auch das Journal Afrique berichtet über die Demo in Niamey gegen den Atomkonzern Areva, der die Uranmine in Arlit betreibt.

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29.12.13

In Niamey demonstrieren wieder Tausende Leute gegen die Regierung.

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30.12.13

Bericht vom Kongress der Regierungspartei PNDS. (aitv

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27.1.14

Ex-Präsident Tandja Mamadou soll 600 Millionen Euro unterschlagen haben. Eine Regierungskommission untersucht die Vorwürfe. (aitv

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6.2.14

In Niamey demonstrieren Tausende gegen den französischen Uran-Konzern AREVA.  Bericht von Gervais Nitcheu (aitv).

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10.3.14

In Niamey finden Verhandlungen statt zwischen Regierung und Vertretern des französischen Atomkonzerns Areva über die zukünftigen Konditionen der Ausbeutung der Uranvorkommen in Niger. (aitv

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17.1.15

 

 

In Niamey gehen die Proteste von einigen rabiaten Islamisten gegen Frankreich und "Charlies" angebliche "Beleidigung des Propheten" weiter, erneut brennen zwei Kirchen und ein französisches Kulturzentrum. - Auch in anderen Ländern weitere Proteste, die aber friedlich bleiben. Bilder davon aus Pakistan, Jemen, Mauretanien, Jordanien, der Türkei, Algerien und dem Rebellengebiet in Syrien. - Bei Tagesschau und Tagesthemen Hauptmeldung (!) und gute Berichte von Shafagh Laghai.   ¤

Bei PressTV: "The Debate: Charlie Hebdo Protests" - Auch hier ein Bericht über die internationalen Proteste, und Diskussion mit Sukant Chandan (Filmemacher) und Jihad Mouracadeh (Journalist).   (Leider NNA)* 

A,arj,TS,TT,E,NC

 

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24

                 
18.1.15

Bericht aus Niamey nach den gewalttätigen Protesten von Islamisten und den Brandstiftungen in Kirchen. Die meisten Leute lehnen diese Gewalt ab.

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19.1.15

Bei den antifranzösischen Krawallen sind angeblich 45 Kirchen in Brand gesteckt worden.

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25.1.15

Bericht aus Niamey nach den Ausschreitungen von Islamisten, bei denen angeblich über 40 Kirchen angezündet wurden. Erstmals Bilder von brennenden bzw. ausgebrannten Kirchen. Auch Schulen wurden geplündert und zerstört. Die Christen feiern aber am Sonntag normal ihren Gottesdienst in der Kathedrale.   ¤

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17.2.15

In Niamey demonstrieren viele Tausend Menschen gegen den Terror von Boko Haram. Hauptredner ist Präsident Issoufou. Bericht bei TV5, ein paar Bilder bei AJE.  - Bei TV5 außerdem ein Bericht aus Zinder über Menschen, die wegen der Angriffe von Boko Haram aus ihren Dörfern geflüchtet sind.   ¤

A,JA

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19.2.16

Vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag. Ein Hauptthema im Wahlkampf ist der Kampf gegen die Terroristen von Boko Haram. Mohammed Vall und Simon Rodier berichten aus Niamey.

A,JA

zus.4
           
21.2.16

Die Wahl ist ruhig verlaufen, es kam aber zu einigen Verzögerungen. Jetzt werden die Stimmen gezählt. Mohammed Vall und Simon Rodier berichten aus Niamey. - Auf deutsch hat kein Sender über die Wahl berichtet.

A,JA

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26.2.16

Bei der Wahl hat der amtierende Präsident Issoufou nach vorläufigen Ergebnissen (nur) 48 Prozent bekommen, sodaß er am 20.3. in die Stichwahl muß. Bericht aus Niamey von Mohamed Vall.

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9.3.16

Die Regierung von Präsident Issoufou hat die Stichwahl zur Präsidentschaft eigenmächtig auf den 20.3. angesetzt. Die Opposition, deren Kandidat Hama Amadou im Gefängnis sitzt, protestiert und kündigt an, die Wahl zu boykottieren. Bei der BBC (Focus on Africa) Bericht und Erläuterungen von Elhaji Coulibaly.

B,JA

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19.3.16

Bei der Stichwahl ums Präsidentenamt am Sonntag ruft die Opposition zum Boykott auf, weil es bei der ersten Runde massiven Wahlbetrug gegeben habe. Oppositionskandidat Hama Amadou saß seit November im Gefängnis, wurde dort schwerkrank und wurde vorgestern zur medizinischen Behandlung nach Frankreich geflogen. Mohammed Vall berichtet aus Niamey.

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20.3.16

Ein allgemeiner Bericht über die Präsidentenstichwahl und den Boykott der Opposition.

A

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22.3.16

Meldung: laut dem offiziellen Ergebnis hat Präsident Issoufou die von der Opposition boykottierte Wahl mit 92 Prozent gewonnen.

A

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11.8.16

Unterentwicklungsminister Müller ist auf Besuchsreise in den Kolonien, u.a. in Senegal und Ruanda, und jetzt in Agadez, der Stadt am Rand der Sahara, die für Zigtausende der Ausgangspunkt der Reise ins Paradies ist. Appelle, doch lieber zuhause zu bleiben, und ein paar Vorzeigeprojekte der sog. "Entwicklungshilfe" werden bestimmt etwas ausrichten. 

hj

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10.10.16

Kanzlerin Merkel zu Besuch in Niger, auch hier, um Flüchtlinge von der Reise nach Europa abzuschrecken. Eher symbolisch gibt es ein paar Millionen Euro Entwicklungshilfe. Mitgereist ist Tina Hassel. Ihr kurzer Bericht kommt nur in der Tagesschau am Nachmittag. Ausführlicher die Berichte bei arte und "heute+". Jörg Brase (ZDF) zeigt die Motive von verarmten und perspektivlosen jungen Leuten, sich auf die lebensgefährliche Reise zu machen (von der sie sich kaum von einer bräsigen Merkel abhalten lassen werden).

Das Land heißt übrigens Niger, ohne Artikel. "Der Niger" bezeichnet den größten Strom Westafrikas. Aber sowas weiß man bei ARD und ZDF natürlich nicht.

TS,arj,h+

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18.12.16

 

 

"Niger: Ein Land in Not" - Reportage von António Cascais, Louis Andrew und Michelle Barbine (NNA)*   ¤  (Ende des Beitrags fehlt leider.)

Text von arte: "Im Südosten Nigers, in der Region Diffa, leben 250.000 Flüchtlinge aus Nigeria und zehntausende nigrische Binnenvertriebene auf der Flucht vor dem Terror der islamistischen Boko-Haram-Milizen in 150 Lagern. Die Lebensbedingungen sind katastrophal: Die meisten Lager liegen in abgelegenen Halbwüstengebieten mit Temperaturen von bis zu 50 Grad. Viele haben bei den Angriffen auf ihre Dörfer Familienangehörige verloren. Es fehlen Wasser, Lebensmittel und medizinische Grundversorgung. Hinzu kommt die Angst vor immer neuen Angriffen durch die Boko Haram, deren Anhänger inzwischen auch in Niger agitieren.
Niger gilt als das ärmste Land der Welt. Die einheimische Bevölkerung kann ihre knappen Ressourcen nicht immer mit den Vertriebenen teilen. Hinzu kommt: Das Land ist seit einigen Jahren Transitland für Wirtschaftsflüchtlinge: 90 Prozent der afrikanischen Migranten, die über Libyen oder Algerien nach Europa wollen, nehmen den Weg über Niger. Mittlerweile sind es rund 15.000 pro Woche. Durch die Flüchtlingsströme droht das arme, aber bisher friedliche Land zu einem neuen großen Krisenherd in Afrika zu werden. Die Internationale Gemeinschaft scheint das Ausmaß der Not im Land bislang zu unterschätzen."

arep

 

 

(24)

 

 

4.2.17

In Niamey demonstrieren Tausende Menschen gegen Justizwillkür, Korruption und Wirtschaftskrise. Bericht von Ilhame Taoufiqi.

JA

2
       

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